Buchempfehlung

Schau doch mal im Discord vorbei.
  • Da der Urlaub vor der Tür steht und ich in dieser Zeit gerne mal ein Buch lese, möchte ich euch fragen ob ihr was empfehlen könnt und euch auch etwas von mir empfehlen. Da ich schon immer hauptsächlich auf Science-Fiction Autoren stehe kommt meine Empfehlung auch aus diesem Bereich. Mein absolutes Highlight des letzten Jahres war Ready Player One von Ernest Cline. Wenn ihr wie ich in den 70/80ern aufgewachsen und auch schon damals Videospiele und die Pop-Kultur geliebt habt, wird euch das Buch hoffentlich umhauen. Und da die Verfilmung von Steven Spielberg nächstes Jahr in die Kinos kommt vorher noch schnell das Original lesen ;-) oder hören;-) für alle die wie ich viel im Auto unterwegs sind.
    Ready Player One: Roman: Amazon.de: Ernest Cline, Hannes Riffel: Bücher


    Weitere Empfehlungen meinerseits alles von
    Douglas Adams,
    Isaac Asimov und
    Philip K.Dick

    Einmal editiert, zuletzt von normi1701 ()

  • kennst du Eschbach:Das Jesusvideo?

    Einmal editiert, zuletzt von Vygeko ()

  • Wollte dir auch schon längst mal dafür danken, bin durch dein Profilbild erst darauf gestoßen und es hat mich auch in jeder Hinsicht aus den Socken gehauen. Bin eigentlich kein Roman Leser aber das hab ich regelrecht gefressen. Sehr spannend und das Thema ist ja absolut meins.

  • Als Anregung: ich habe mir heute gekauft:


    • Jürgen (Heinz Strunk)
    • Methodisch korrektes Biertrinken (R.Remfort)
    • Ein grundzufriedener Mann (R.Russo)
    • Pilgern für Skeptiker (J.Rufin)

    Keine Ahnung ob sie gut sind ...

  • sergej lukianenko „Spektrum“ sehr schöner scifi Roman
    Oder Menschen wie Götter ist zwar recht trocken und verwirrend aber hat mich nicht losgelassen.

    Nomade Ist leider nicht mehr aktiv aber dennoch bedanke ich mich für seinen Buchtipp: Spektrum, habe es jetzt endlich mal geschafft und bin durch. Eine fantastische Geschichte sehr philosophisch und spannend. Könnte auch im No Man‘s Sky Universum spielen. Ich sag nur, Portale und viele abstrakte Außerirdische 🤓

    Aktuell habe ich mit der Empfehlung von Vygeko II , dem „Jesus Video“ angefangen und bin auch schon gefesselt...

  • Ich schmeiss mal die NEBULAR-Reihe von Thomas Rabenstein in den Ring. Sehr spannend und flüssig zu lesen, man "frisst" dies förmlich in sich rein.


    Erschienen beim SciFi-World Medien eBook Verlag - www.scifi-world.de



    Hier das Vorwort:


    NEBULAR, eine fiktive Zukunftsgeschichte der Menschheit, führt Sie in das Jahr 2113, eine Zeit, in der nationalstaatliche Bestrebungen überwunden wurden.


    Geeint im Staatengebilde der Solaren Union nimmt die Menschheit die letzte große Herausforderung an - die Eroberung des Weltraums. Kolonien auf Mond und Mars gehören zum Alltag und auf den Trabanten der äußeren Planeten werden wissenschaftliche Forschungsstationen und Erzförderminen unterhalten. Großraumschiffe pendeln zwischen Mars und Erde. Frühere Geißeln, wie Kriege, Krankheiten und Armut, sind besiegt. Rund zehn Milliarden Menschen bevölkern die Erde, nochmals 250 Millionen leben auf Mond und Mars.


    Prospektoren suchen den Asteroidengürtel nach Rohstoffen ab und bemannte Raumschiffe haben die Grenzen des Sonnensystems erreicht.


    Der am weitesten von der Erde entfernte Außenposten befindet sich auf dem großen Neptunmond Triton. Der Mond ist eine eiskalte Welt, auf der vorwiegend Wissenschaftler und private Minengesellschaften ihren Dienst verrichten.


    Es geht darum, die äußeren Regionen des Sonnensystems zu erkunden und die vorhandenen Ressourcen zu erschließen. Wissenschaftler wollen die Abgeschiedenheit zu nutzen, um die großen Antennen des neuen SETI-Projekts auf die nahen Sterne zu richten. Rund zweitausend Männer und Frauen der Solaren Union haben diese Herausforderung angenommen.


    Die Eiswüsten auf dem Jupitermond Europa, die Staubstürme des Mars und die urweltlichen Kohlenwasserstoffmeere auf Titan haben Menschen mit eigenen Augen gesehen. Auf außerirdisches Leben sind die Forscher der Solaren Union nicht gestoßen.


    Eines der Ziele dieser Zeit ist es, mit Bruderzivilisationen Kontakt aufzunehmen. Unbewusst hoffen die meisten Menschen, dass diese fremden Kulturen uns ähnlich sind und man von diesen Wesen lernen kann. Bisher war jeder Versuch, Signale intelligenten Ursprungs über die großen Radioteleskope auf Triton zu empfangen, vergeblich.


    Die fremden Zivilisationen scheinen sich nicht mitteilen zu wollen. Das heißt nicht, dass sie nicht existieren...

  • Ups, fast vergessen - bei den Klassikern wie Douglas Adams oder Isaac Asimov darf man natürlich einen nicht ungenannt lassen:


    Sir Arthur C. Clarke, mit seinem meistgelesenen Werk "2001 - Odyssee im Weltraum", er hat aber natürlich noch viel viel mehr geschrieben...

  • Wer wie ich ein Faible für Space Operas mit dem Schwerpunkt auf dem Leben an Bord eines Raumschiffs hat:

    Becky Chambers - Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten.

    Habe ich im letzten Sommerurlaub gelesen und kann es gerade für NMS-Fans empfehlen.

    Der Fokus liegt hier eher auf den Charakteren und der Atmosphäre, als auf der Action.

    Habe mit heute zusätzlich das englische Hörbuch geholt - bin aber froh zuvor erst die deutsche Version gelesen zu haben 😉

  • Wollte mir eigentlich nur Becky Chambers - Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten kaufen. Aber um die Lieferkosten zu sparen habe ich mir diese auch gleich dazubestellt :)


    - Becky Chambers - Zwischen zwei Sternen

    - Becky Chambers - Unter uns die Nacht (Erschienen 27.3.2019)


    Bin mal gespannt...

  • Da ich im Moment krank Zuhause bin und die meiste Zeit auf dem Sofa mit einer Decke verbringe, hab ich endlich wieder Zeit und Muße gefunden, um einer meiner liebsten Aktivitäten zu frönen: dem Lesen.

    Und da ich innerhalb von 2 Tagen bereits das eine Buch durch hatte, bin ich auf der Suche nach einem neuen, guten Buch.

    Gibt's unter euch auch Leseratten, die ein paar gute Empfehlungen für mich hätten?

    Ein paar waren hier ja schon bei.


    In diesem Sinne gibt's von mir auch eine Liste:


    Der Untertan,

    Heinrich Mann

    - Neben "Stolz und Vorurteil" mit der einzige Roman, den ich gleich mehrmals gelesen habe. Wer sich für (deutsche) Geschichte interessiert, wird diese Satire mögen. Besser hätte Thomas Mann der damaligen Gesellschaft zu Kaiserreich-Zeiten nicht den Spiegel vorhalten können. "Nach unten treten und nach oben buckeln". Mehr sage ich nicht. 😉


    Stolz und Vorurteil,

    Jane Austen

    - Ja, die Herren der Schöpfung werden jetzt sicherlich die Augen verdrehen. Aber dieses Buch ist nicht ohne Grund noch über 200 Jahre später so beliebt. Stolz und Vorurteil ist keine klassische Liebesgeschichte und die Charaktere strotzen vor Persönlichkeit. Dieses Buch ist dermaßen intelligent geschrieben, dass man die Geschichte erst noch mehr zu schätzen weiss, wenn man verstanden hat, dass sich das Geschehen eigentlich eher zwischen den Zeilen abspielt.


    Der Hauptmann von Köpenick,

    Carl Zuckmayer

    - Ohne Pass keine Arbeit und ohne Arbeit kein Pass. Genauso wie "Der Untertan", hält auch diese Satire der damaligen, deutschen Gesellschaft den Spiegel vor. Und das tut sie in einer Brillanz und mit einer Komik, dass man manchmal nicht weiss, ob man lachen oder zusammen mit der Hauptperson verzweifeln soll. Ja, Deutschland war immer schon ein Land der Bürokratie...


    Die Sherlock Holmes-Erzählungen,

    Sir Arthur Conan Doyle

    - Ich bin mir nicht sicher, ob ich viel dazu sagen muss. Ja, die Serie um Benedict Cumberbatch ist durchaus genial, aber die eigentlichen Geschichten stehen der Serie in nichts nach, auch wenn sie mittlerweile weit über 100 Jahre alt sind. Es lohnt sich, sie zu lesen. Sir Arthur Conan Doyle lässt den Leser bis zum Schluss im Unklaren und kommt dann die Auflösung, fragt man sich, wie um alles in der Welt der gute Sherlock Holmes nur so schlau und aufmerksam sein kann. Grandios.


    An Astronaut's Guide To Life On Earth /

    Eine Anleitung zur Schwerelosigkeit,

    Colonel Chris Hadfield

    - Kann sich jemand unter euch an dieses Video von vor ein paar Jahren erinnern, in dem ein Astronaut auf der ISS mit seiner Gitarre "Space Odyssee" von David Bowie singt? Das ist der Mann. Chris Hadfield beschreibt fesselnd und mit Witz, wie man eigentlich Astronaut wird, wie das so ist, während einem Weltraumspaziergang plötzlich zu erblinden und was man aus dem Ganzen für das eigentliche Leben lernen kann. Und glaubt mir, man kann tatsächlich was draus lernen.


    Ready Player One,

    Ernest Cline

    - Ich gebe zu, ich habe erst den Film gesehen und dann gemerkt, dass er auf einem Buch basiert. Ich kann tatsächlich nicht sagen, welches von beiden besser ist. Der Film ist absolut fantastisch, der Roman aber auch. Und weil der Film um einiges vom Roman abweicht, bekommt man nicht das Gefühl, man wüsste, was gleich als Nächstes passiert. Diese Geschichte ist spannend und lässt einen nicht los, bis man bemerkt, dass man auf ein Mal durch ist. Aber mehr will ich nicht sagen, wurde hier ja auch schon angesprochen.


    The curious incident of the dog in the night-time,

    Mark Haddon

    - Disclaimer: ich hab diesen Roman auf Englisch gelesen und weiss nicht, ob es ihn auf Deutsch gibt.

    Dieses Buch ist eine herzzerreißende Geschichte über einen autistischen Jungen, einen toten Hund, einen Hamster und ein getrenntes Ehepaar. Aber durch die Augen des Jungen betrachtet. Wer immer wissen wollte, wie sich Autismus anfühlt und wie schmerzhaft es ist, Scheidungskind zu sein, der ist mit diesem Buch gut bedient. Aber Vorsicht: diese Geschichte wird dem Leser noch lange wie ein Stein im Magen liegen.


    Kleine Feuer überall,

    Celeste Ng

    - Ja, ich hab auch erst von der Serie gehört und dann das Buch gelesen. Für alle, die beides nicht kennen: Eine Bilderbuch-Familie lebt in einem kleinen, Bilderbuch-artigen Ort, an dem alle glücklich sind, weil alles geordnet und geregelt ist. Doch als eine alleinerziehende, mysteriöse Künstlerin in den Ort zieht, stellt sich mehr und mehr und die Frage, ob der Schein nicht trügt... Wer die Serie gesehen, aber das Buch nicht gelesen hat: Das Buch ist anders. Das Ende ist anders. Ich kann nicht sagen, was besser ist. Die Serie beleuchtet die Charaktere besser, aber das Buch steht in Sachen Spannung der Serie in Nichts nach. Ich konnte es jedenfalls nicht aus der Hand legen.


    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand,

    Jonas Jonasson

    - Ich habe selten eine derart verworrene, verrückte, an den Haaren herbeigezogene und absolut abstruse Geschichte gelesen, wie diese. ("Per Anhalter durch die Galaxis" ausgenommen.) Und sie war fantastisch. Ich musste so oft laut lachen. Und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, bis es komplett durchgelesen war.


    Das Parfüm,

    Patrick Süßkind

    - Eine schaurige Geschichte, erzählt aus der Perspektive eines schaurigen Mannes, der schaurige Dinge tut. Selten hat mich ein Buch so gefesselt. Man glaubt, einen Albtraum live mitzuverfolgen, der immer unfassbarer wird und immer groteskere Ausmaße annimmt. Mit Abstand eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.


    Und hier noch ein, zwei Empfehlungen mit einem Augenzwinkern:


    Effi Briest,

    Theodor Fontane

    - für jeden, der sich gern an die Pein erinnert, die man als Schüler der 12. Klasse erlebt, wenn dieses Buch als Pflichtlektüre durchgenommen wird. Ein unfassbar furchtbarer Roman, dessen Sinn sich mir immer entzogen hat. Und bei dem ich mich selbst über ein Jahrzehnt später immer noch frage, ob ein Gemälde von einem Clown nicht einfach nur eine geschmacks-verirrte Dekoration ist und eigentlich gar keinen tieferen Sinn hat.


    20.000 Meilen unter dem Meer,

    Jules Verne

    - Ich liebe klassische Literatur. Und ich habe es wirklich versucht. Ehrlich. 3 Mal. Ich weiss, irgendwann soll wohl noch ein Riesenkraken vorkommen, aber jedes Mal scheitere ich an gefühlt 500 Seiten Erklärungen darüber, wie die Fische aussehen, die an Captain Nemos U-Boot vorbeischwimmen, wie ihr lateinische Name lautet, wie groß sie sind und zu welcher Gattung sie gehören. Ja, 20.000 Meilen unter dem Meer gibt es eine Menge Fische, ABER DAS INTERESSIERT MICH SO GENAU NUN WIRKLICH NICHT! WO ZUM KUCKUCK BEGINNT DER SPANNENDE TEIL DIESES ROMANS!? :dash:

    Einmal editiert, zuletzt von Higgs ()

  • Kann man sich Beiträge irgendwie markieren um sie später leichter wieder zufinden

    Jeder User hat im Forum unter 'Community' ein privates 'Notizbuch', in dem man eigene Themen und Posts erstellen kann. Klickt man bei einem Beitrag in einem Thread auf die laufende Nummer rechts oben '#ZAHL' (Teilen), kann man einen Permalink ablesen und kopieren, mit dem man den betreffenden Beitrag immer wieder aufrufen kann. Den kopiere ich mir mit einem Minikommentar in das Notizbuch. Vielleicht gibt's aber auch noch einen einfacheren Weg... :)