Raumfahrergarn - Reisefragmente eines Aliens

  • @ gerif - Uiii, schicke Villa! Und gar keine Desinfektionsschleusen! Perfekt, nehme ich sofort. Danke❣️


    Trotzdem - du übertreibst's. Eindeutig. Zu viel der Ehre! Mit deiner schicken Reha-Villa haette ich ja noch leben können und was anderes als sehenswerte Planeten bin ich ja von dir nicht gewohnt, aber mir Parthenon und Meteora zu widmen, das ist schon ein Hauch zu viel des Guten. Obwohl ich schon immer mal einen eigenen Tempel haben wollte. 😂


    Die Klosteranlage ist mir aber dann doch zu abgeschieden und der antiquierte Aufzug ist garantiert nicht TÜV-geprueft. Die Treppe kommt zur Zeit mangels Kondition nicht in Frage.😋 (Schon klar - meckern auf hohem Niveau. So was wie das Alienvision-Markenzeichen. 😜)


    Was kommt als nächstes? Eine Cheopspyramide oder ein Tadsch Mahal falls ich hier doch noch auf einem OP-Tisch verende? 🤣


    Nicht dass die Scharen von Touristen, die deine Sehenswürdigkeiten anlocken, mir mein Haus belagern... Dann brauchte ich nämlich noch eine Zugbrücke und/oder einen Wassergraben. Aber ich weiß schon - eine deiner leichteren Übungen.😄😉 Vielen lieben Dank! 💚

    Alien

  • Zum Abschluss habe ich noch eine kleine Theater- oder Konzertbühne gebaut und eine Aussichtsplattform, von der aus alle Bauten zu sehen sind.






    Ich hoffe, dass die Schlüsselübergabe an Alien bald einmal erfolgen kann.8)

  • Ich liefere noch die Glyphenadresse nach für PC Normal.




    Ich bitte darum die historischen Stätten nicht mit "Verschönerungen" zu verzieren. ;)

    Kommunikationsstationen am Portal oder in der Nähe des Basiscomputers werden jedoch durchaus gefeiert!



  • Obwohl nur übers Wochenende beurlaubt -nach 7 Wochen KH ja auch überfällig- musste ich natürlich 'meinen' Reha-Planeten in Augenschein nehmen. Leider hatte ich für eine umfassende Besichtigung nicht die gebührende Zeit, entsprechend muss manches bis zum nächsten Besuch warten. :pardon:


    Glücklicherweise war gerif so unvorsichtig, den Schlüssel unter der wohlgestalteten Fußmatte zu deponieren. :ninja: Nach einer kurzen Stippvisite im Kloster -Mannomann kein vernünftiger Landeplatz in Sicht und Treppen ohne Ende!- stattete ich dem Tempel des grünblütigen Aliens einen Besuch in eigener Sache ab.


    In Gerifs Strandhaus fühlt man sich gleich heimisch. Das gebe ich nicht wieder her. Soll er sich doch einfach ein Neues bauen. 8)


    Die Zeit verging wie im Fluge: Ein paar Runden Schwimmen und ansonsten gepflegtes Rumlümmeln auf einer der zahlreichen Liegen. Sehr empfehlenswert und extrem entspannend. Perfekt für Outdoor-Meditation. Man hat das Gefühl, vom Boden abzuheben und einfach nur zu Schweben...

    Vielen Dank, gerif ! <3

  • Ich habe noch ein paar Ergänzungen vorgenommen.


    Zuerst habe ich dir mal das hinter's Haus gestellt: ;)

    Farbänderungswünsche werden gerne entgegengenommen.


    Damit kann man sogar unter Wasser fahren:




    Außerdem habe ich das Strandhaus noch um einen Anlandesteg + Nomad ergänzt.





    Viel Spaß damit! :*

  • Oh je, schon ewig nicht mehr hier reingeschaut. Naja, kein Wunder nach fast vier Monaten erzwungener NMS-Abstinenz. (Vielen Dank an drei Krankenhäuser und zwei Dutzend 'Spezialisten' für ihre Ahnungslosigkeit, ein paar unnütze OPs und die vielen Wochen sinnlos vernichteter Lebenszeit.)


    Die letzten Wochen habe ich seither überwiegend damit verbracht, gerif 's schicke Bauten in Besitz zu nehmen und teilweise neu einzurichten. Der Gute scheint wenig Appetit zu haben - auf eine Küche hat er völlig verzichtet. Und kein Fast-Food-Lieferant im ganzen Quadranten, von einem Restaurant hier am Ende des Universums ganz zu schweigen. Ging es wirklich um Reha und Wellness oder doch eher um simple Gewichtsreduktion? Und dann übt dieses Orchester noch stundenlang auf der Bühne, wenn ich meinen Schönheitsschlaf halten möchte. Vermutlich war das Kloster auf dem Berge als Refugium für solche (Not-)Fälle gedacht.


    Statt ins Kloster einzutreten, hab ich mich dann doch entschlossen, das faule Leben in Gerifs Wellness-Oase vorerst aufzugeben, hab einen Anfänger-Spielstand aufpoliert und damit angefangen, mir die schöne neue Welt von NEXT anzuschauen, von der ich ja bei weitem nicht alles mitbekommen hatte.


    Meist mache ich seither die äußeren Randbezirke von Euklid unsicher, die ich früher eilig verlassen hab, um schnellstmöglich das Zentrum zu erreichen. Vor allem sammle ich die paradiesischen Sterndorn-Planeten des F-Typs. Den idealen Bauplatz hab ich trotz fast anderthalbtausend Spielstunden noch immer nicht gefunden. Gestern nahm ich mir stattdessen mal wieder ein unerforschtes rotes System der M1p-Klasse vor.
    Der erste Planet, den ich anflog, sah aus dem All noch einigermaßen unverdächtig aus.
    Als ich ihn routinemäßig scannte, hieß es 'Sternkorruption entdeckt'. Nanu, das hatte ich ja noch nie!

    Auf der in Blautönen gehaltenen Oberfläche wuchsen riesige Pflanzen wie ich sie bisher noch nie zu Gesicht bekommen hatte. Außerdem gab es im Gegensatz zu den Exotenplaneten, die ich bisher gefunden hatte, ausgedehnte Seen und Meere und eine Vielzahl von Wasser- und Landtieren.

    Nach einigen Stunden des Staunens wollte ich noch einen kurzen Blick auf die anderen Planeten des Systems riskieren. Der nächstgelegene Planet war zu meiner Überraschung auch ein Exot, ein 'gerippter Planet', dessen Oberfläche mit Solitärpflanzen bedeckt war, die wie verknöcherte Finger in den Himmel ragten. Mineralien, die mal wie Perlmutt schimmerten oder blätterähnliche Strukturen hatten, bedeckten die Oberfläche.

    Der folgende Ringplanet war ein 'Pilz-Planet', ebenfalls einer der eher seltenen Exoten. Immerhin waren mir die letzten beiden Planeten-Arten im Gegensatz zum ersten schon mal untergekommen.

    Der vierte Planet trug die vielversprechende Bezeichnung 'Blutplanet' und war wie der erste ein Vertreter der Gattung der außergewöhnlichen monochromen Planeten, bedeckt von einer üppigen Flora mit Riesenwuchs.

    Blieb noch der letzte Planet des Systems, der zwar kein Exot war, mit seinen Fundstätten uralter Knochen und seinem ungewöhnlichen Pflanzenbesatz aber durchaus in das verrückte System passte.

    Vier von fünf Planeten Exoten, davon zwei welche, wie ich sie noch nie gesehen habe, das war ein Volltreffer. Und außerdem ein klarer Hinweis darauf, sich verstärkt den bisher sträflich vernachlässigten unerforschten Sternen der anderen Spektralklassen zuzuwenden. Vorher werde ich aber noch ein paar Stunden in diesem speziellen System verbringen. Wer weiß, was es noch alles zu entdecken gibt.

  • - - - Vorsicht Spoiler! - - -

    Hilfe, ein wehrhaftes Alien als Fischfutter? Völlig undenkbar. Wie konnte es dazu kommen? -

    Naja, zugegeben, ich bin in NMS -anders als im RL- eher eine Land- als eine Wasserratte. Trotzdem muss man sich auf der Suche nach Tieren oder Pflanzen hin und wieder das Fell nassmachen. Man denkt an nichts Böses, geht ein wenig Baden, pflückt hier und da einen Kelp-Beutel und uiii, ein hübsches ebenfalls leuchtendes neues Exemplar einer Unterwasserpflanze. Wer könnte dieser Verlockung widerstehen?

    Manchmal kann man sogar den einen oder anderen dieser wertvollen Kerne ernten. Meist wird man aber spontan feststellen, dass die leuchtende Kugel das Leuchtorgan und die Angel eines riesigen Raubfisches ist, dessen Lieblingsnahrung man selber ist. Wer Zeit genug hat, kann dieses Prachtexemplar auch scannen oder beschießen. In den meisten Fällen wird man aber eine unangenehme Erfahrung mit den Verdauungssäften des Riesen machen. [Man beachte das von seiner verschlungenen Besitzerin getrennte, im Wasser treibende Multitool.]

    Davonzuschwimmen oder sich zu verstecken ist kaum möglich, außer unter Verwendung des Jetpacks mit UW-Erweiterung. Das Viech folgt einem bis ins Flachwasser und verliert selbst nach einem Flug mit dem Jetpack oder dem Verstecken unter einem Überhang nicht die Spur seines Opfers. Wenn man es untersuchen will, hat man genau eine Chance, denn hat man es abgeschüttelt oder getötet (ein wenig befriedigendes Erlebnis übrigens), verschwindet es auf Nimmerwiedersehen.

    In der Regel wird sein aufgerissenes Maul das Letzte sein, was man im Leben zu sehen bekommt.

    Man kann natürlich auch wunderbar mit ihm spielen - naja Alienspiele eben. Oder sich mit ihm anfreunden. Hm, wer's mag...


    Ein Porträt meines neuen Freundes darf natürlich auch nicht fehlen...


    PS: Ach ja, wenn jemand die Herausforderung sucht - das Tierchen findet sich in Euklid im System Iriutsk [0CCD:0084:0CFB:0161], Planet Infield, einem ansonsten ruhigen Sternenknollen-Planeten. Die genaue Stelle ist mit einem Com-Ball markiert. Viel Spaß!

    Einmal editiert, zuletzt von Alien ()

  • Ich hatte mir ja vorgenommen, in Zukunft mehr farbige Sternsysteme in Euklid zu besuchen, insbesondere die unerforschten. Um die habe ich in der Vergangenheit meist einen großen Bogen gemacht. Eigentlich hatte ich bestenfalls eine Handvoll exotischer Systemen erwartet, die sich -abgesehen von der Farbe- nicht wesentlich voneinander unterschieden. Gefunden hab ich statt dessen eine große Vielfalt an Welten, die teilweise sehr unterschiedlich ausfielen. Außerdem kommt deren Erforschung meinem Ideal recht nahe, eine wirklich fremde und nicht nur eine leicht abgewandelte dann doch irgendwie erdähnliche Welt zu erforschen und (virtuell) als erste zu betreten.

    Bei etlichen ist noch im Tiefflug eine gleichförmige Färbung zu sehen, die am Boden in unmittelbarer Nähe des Spielers oder bei Sturm einer differenzierteren Farbgebung Platz macht.

    Riesenwuchs von Pflanzen ist neben der allgemeinen Farbgebung das charakteristischste Merkmal.

    Einige Welten sind speziell für den kleinen Pilzsammler geeignet. Der fühlt sich hier aber wirklich klein.

    Viele haben eine umfangreiche und abwechslungsreiche Flora und Fauna, die sich zu erforschen lohnt. Manche Tiere zeigen seit NEXT auch ein Herdenverhalten.

    Manche sind eher freundlich, andere wiederum Welten von dauernder Dunkelheit mit lebensfeindlicher Umgebung. Gerade die Verschiedenheit macht ihren Reiz aus.

  • - - - Vorsicht! Spoiler - - -

    Merkwürdiges Erlebnis aus der Kategorie Bug oder Feature: Interessiert man sich für farbige Systeme, lässt das einen zwangsläufig auch bald auf die verlassenen Raumstationen stoßen.

    Es gibt sie in allen möglichen Formen. Besucht man die Station bzw. erforscht das System, so wird der Text in der Zuordnung des Systems zum dominierenden Alien-Volk rot und hinter der Zugehörigkeit zu einer der Rassen wird es in der Systembeschreibung als '(aufgegeben)' markiert. [Ob der Zusatz nach dem Hochladen der Entdeckungen auch für andere Spieler sichtbar ist, müsste man noch ausprobieren.]

    Erkennbar sind sie an den orange-pulsierenden Einflugschneisen bzw. Leitstrahlen und an der defekten Struktur der Außenhülle.

    In ihrem Innern waren sie immer leer und dunkel. Sie sind den einfachen pre-NEXT-Raumstationen ähnlich, deren Innenräume teilweise von organischem Material überwuchert sind, wie in den verlassenen Stationen auf der Oberfläche der Planeten.

    Ich dachte schon, ich hätte alles gesehen und wollte die Stationen schon links liegen lassen, als mir dann doch etwas Seltsames untergekommen ist: Bei einer der letzten Stationen war das Landedeck zwar dunkel, aber keineswegs leer. Da standen in der Dunkelheit lauter Schiffe unterschiedlichen Typs, die bei meiner Ankunft eins nach dem anderen starteten und wegflogen. [Ich war so überrascht, dass ich zu spät auf den 'Auslöser' gedrückt hab. Bis dahin waren schon einige fort.]

    Ach ja, wenn jemand solche verlassenen Raumstationen gezielt suchen sollte - die meisten fanden sich logischerweise in Systemen, die im Wirtschaftsscan bzw. beim Anwählen auf der Galaxiekarte als 'mittellos' oder 'scheiternd' gekennzeichnet waren. Dabei hat sich Sean Murray offenbar also was gedacht - was die startenden Raumschiffe allerdings bedeuten, hab ich noch nicht herausbekommen.

  • ... die Teleporter in den verlassenen Raustationen funktionieren ebenfalls noch...

    Ja, gut dass du es erwähnst. :thumbup:

    Auch die Kauf- und Verkaufsterminals des galaktischen Marktes waren bei mir funktionsfähig. Und die mit den Atlaspässen zugänglichen Nebenräume sind scheint's auch intakt.

  • Nachtrag zu den (seltenen) startenden Raumschiffen in den verlassenen Raumstationen: Mit aller gebotenen Vorsicht sieht es so aus, als ergäben sich die oben erwähnten startenden Schiffe in den verlassenen Raumstationen aufgegebener Systeme aus einer vorausgegangenen Raumschlacht. Die gibt's nämlich auch in verlassenen Systemen. Ich sah zufällig während meines Belohnungs-Gesprächs mit dem geretteten Frachterkapitän, wie im Hintergrund drei Raumschiffe die defekte Station anflogen.

    Genau diese drei Schiffe fand ich in der Raumstation dann auch vor.

    Kurz nach einer Schlacht kann man die Schiffe sowohl ein- wie auch wieder abfliegen sehen. Nach einem Reload ist das System dann aber wie leergefegt und die Landedecks bleiben gähnend leer.

    Wenn man vor die Raumschlacht zurückkehrt und in ein anderes aufgegebenes System mit Raumschlacht springt, lässt sich das Ganze wiederholen.

    Damit dürfte die Herkunft der seltsamen Schiffe wohl geklärt sein.

  • Bei der Untersuchung der aufgegebenen Systeme mit den verlassenen Raumbasen stieß ich durch Zufall auf ein Landefeld, das auf den ersten Blick ganz normal aussah.

    Beim Betreten erinnerte das Innere der Station an die verlassenen Gebäude, die man ab und zu auf Planeten findet. Mit irgendeiner undefinierbaren Biomasse überzogene Pulte, defekte Leitungen und offenstehende Türen. Neben der Station die bekannten Ei-Ansammlungen.

    gerif hatte dann die Idee, nach weiteren dieser Stationen zu suchen und gemeinsam stellten wir fest, dass alle Arten von Niederlassungen im ganzen System verlassen waren und so oder ähnlich aussahen. Egal ob es sich um Sendemasten oder Fabriken handelt. Holotürme und die kleinen Container-Wohnwagen sind dagegen intakt.

    Bei Operationszentralen wirken die offenstehenden Türen noch etwas ungewöhnlicher, schließlich muss man die ja sonst immer gewaltsam aufschießen. Im Innern bekam man sogar eine S-Klasse-Technologie. Die hundeartigen Wächter umschleichen das Gebäude immer noch, bleiben aber harmlos.

    Auch die großen Landeplattformen der Handelsstationen sind wie ausgestorben und erinnern fatal an den Flughafen BER.