Raumfahrergarn - Reisefragmente eines Aliens

  • Letztlich hat mich gerif vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass es in den NMS-Gewässern Raubfische gibt, die zwar (im Scan) aggressiv sind, aber nur andere Fische angreifen. Dieses Exemplar ist mir gerade auf einem exotischen Planeten vor die virtuelle Linse gekommen.

    Er greift Schwärme kleinerer Fische an, wobei er sich auf eine Sorte zu spezialisieren scheint. Vor einem Angriff beschleunigt er rasant und schlägt dabei auch schon mal schnelle Haken.

    Bei einem erfolgreichen Angriff sieht man eine Wolke von grünem Alienblut und der erlegte Fisch gleitet (sehr) langsam und schon fast melodramatisch zu Boden.

    Dort bleibt der Kadaver liegen - zumindest so lange man vor Ort bleibt. Übrigens verfügt der Räuber über ein ausgedehntes Revier und jagt in der Mehrzahl der Fälle erfolglos.

    Für mich mal wieder ein gutes Beispiel, wie detailverliebt die NMS-Macher ihre/unsere Welten mittlerweile gestaltet haben.

  • Hoppla - so lange schon keine Einträge mehr. Und dabei ist so viel passiert. Das muss man unbedingt vor Beyond noch nachtragen. Exemplarisch und im Zeitraffer...


    Viele schöne Besuche auf menschenleeren Exo(ten)planeten.


    Laue Nächte unter fremden Konstellationen.


    Schätze, die gehoben werden wollten.


    Mein erster Blick auf Eissentam, nachdem ich einen alten, eingemotteten Spielstand reaktiviert hatte.


    Begegnungen mit Indianern...


    Der Erwerb einer neuen Nurflügler-S-Klasse als Statussymbol...


    Und natürlich dürfen auch ein paar vereinzelte flüchtige Begegnungen mit meinen geschätzten Diplo-Freunden nicht fehlen, diesmal eher weniger spektakuläre Vertreter.

  • Und dann -bei aller Abwechslung- verlaufen manche Planetenbesuche und Erstkontakte auch wieder in beruhigender Routine, die einem hilft, sich in der Fremde gleich wieder heimisch zu fühlen...


    Wie sich die Bilder gleichen. Immerhin - die Raubsäuger, die einen unmittelbar nach der Landung anfallen, unterscheiden sich.


    Nicht alle Begegnungen verlaufen friedlich und nach den Regeln der galaktischen Inter-Spezies-Erstkontakt-Statuten.


    Mit so manchen Individuen kann man aber auch Freundschaft schließen.


    Meine besonderen Lieblinge sind die süße kleine Wadenbeißer-Echse und die überaus lästige geflügelte Riesenzahn-Streifen-Kampfmaus.

    Bald werde ich sie alle im Beyond-Streichelzoo füttern und reiten können. Endlich! 8o

  • [Auszug aus dem Expeditionsbericht]


    "Beim Anflug auf den scheinbar leblosen Planeten Decap im System Bahioni-Hug, auf dem wir unsere Rohstoffe ergänzen wollten, sah unser Pilot aus dem Augenwinkel, wie der Sand an einer Stelle trichterförmig nach innen stürzte und eine massige Form die Oberfläche durchbrach.

    Wir landeten in gebührendem Abstand und erkannten den riesenhaften Kopf eines Wesens, dessen gigantischer Körper noch unter dem Sand verborgen lag.

    Ein Besatzungsmitglied, das einige Zeit auf dem Wüstenplaneten Dune seinen Dienst versehen hatte, erkannte die Spezies sofort: ein Sandwurm, Hüter des Spice, fast so etwas wie ein heiliges Tier dort...

    Wo eins dieser mächtigen Tiere lebte, mussten auch noch weitere Exemplare zu finden sein. Und tatsächlich - schon im nächsten Krater wühlte sich ein noch größeres Exemplar aus dem Sand.

    Unser Schiff hätte in seinem gigantischen Maul sicher mehrfach Platz gefunden. Trotz ihrer Größe waren die Vertreter dieser Spezies üblicherweise sanfte Riesen...

    ... obwohl sich an ihrer Gutmütigkeit Zweifel einstellten, wenn man ihre ungeheure Silhouette über sich aufragen sah.

    Im Vorgriff auf Beyond ließen die Tiere es sogar zu, dass man auf ihnen ritt.

    Das zähnestarrende dreigeteilte Maul und den Schlund genauer zu untersuchen trauten sich jedoch nur die waghalsigsten Mitglieder der Mannschaft..."

    [Ende des Berichtsauszugs]

    Ok - genug geredet - meine letzte Experimentalbasis vor Beyond. Unter Zuhilfenahme von Blender hergestellt. Mit einer herzlicher Entschuldigung an Frank Herbert für diesen frechen Diebstahl. Zumal die kurze Zeit bis zum Update kein ausgefuchstes Modell mehr erlaubte und die kleinen und (noch öfter) größeren Fehler durch gnädiges Gegenlicht kaschiert werden mussten. Das Ganze ist eben -wie die meisten meiner Basen- nur als kleine Spielerei gedacht... Eigentlich ging es mir nur um ein Bild wie die Nr. 4 oben.

    Auch wenn mir völlig klar ist, dass jeder so kurz vor dem Update sicher anderes zu tun hat, die Basis befindet sich in Euclid auf Dune II (Decap) im System Bahioni-Hug, Koordinaten 0E43:008A:04FA:01F8, PC - Normalmodus, Portaladresse s.u. (Bitte keine Fotos in grellem Licht. Die Viecher mögen das nicht und die Modelle schon gar nicht.)

  • Meine erste kleine Blender-Spielerei nach Beyond und meiner Ankunft in (bzw. Rückkehr nach) Eissentam. An meine verschwommenen Erinnerungen angelehnte (sehr) freie Perry Rhodan-Adaption. Echte Kenner der Reihe und ihrer Modelle mögen mir gnädig sein!

    Die ursprüngliche Version war nackt und kam ohne alles aus.

    Dann hat das Ganze doch zu viel Spaß gemacht und ich hab ein paar Pseudo-Triebwerke und ausgefahrene 'Waffen' hinzugefügt. Sozusagen in der 'Startphase'. ^^

    Die Basis ist ein Steh-Schön, kann also nicht betreten werden, obwohl sie über etwas Inneneinrichtung verfügt. Befindet sich in Eissentam im System Vadbea (0321:0046:02DB:00AA), Planet Kekingdon XIX, Portaladresse im Bild unten, PC-Normalmodus.

  • Schon lange bin ich auf der Jagd nach den komischen Tauchvögeln, bevorzugt denen, die auch das Wasser treffen und nicht nur im Erdreich wühlen. Endlich hab ich mal einen Planeten und eine Stelle gefunden, wo sie in größeren Mengen zu sehen sind.

    Mir ist noch nie gelungen, einen von ihnen im Wasser anzutreffen. Mittlerweile weiß ich wenigstens warum. Sie sind fotoscheu.^^ Tauchen sie ins Wasser und man 'folgt' ihnen nur per Foto-Modus, dann entmaterialisieren sie noch im Standbild. Wartet man unter Wasser, wo sie ansonsten regelmäßig zu sehen sind, bleiben sie aus.

    Bilder hab ich dann trotzdem hinbekommen, indem ich mit ihnen gleichzeitig ins Wasser gesprungen bin. Dann bleiben die in meiner unmittelbaren Nähe erhalten, sie gehören offenbar zu meiner näheren Umgebung und verschwinden dann auch nicht mehr. Hilfreich war, um den Absprung perfekt zu timen, ein Speicherpunkt zum richtigen Zeitpunkt an Land.

    Wenn mal einer auf die Jagd gehen will, dann in Eissentam, System Ariwon-Azd (0320:0046:02DC:0055) Planet Ukinfie, Koordinaten +35.79/+50.02 (ein winziger Felsen im Meer), Blickrichtung SO. Portaladresse s.u., PC, Normalmodus. Viel Spaß.

  • Wahnsinn, welche Aufwände man als Hobby-Orneothologe auf sich nimmt.

    Aber danke für die schönen Bilder. :):thumbup:

    Und wenn die Mauern zwischen den Welten wirklich fallen?

    Vielleicht können wir vor der Apokalypse doch noch mal einen trinken gehen.

    - Apollo -