Raumfahrergarn - Reisefragmente eines Aliens

  • 'Dü gübt‘s hür nücht.'


    sagte der Breitmaulfrosch zum Storch, nachdem der auf die Frage was er so fresse, geantwortet hat: 'Breitmaulfrösche'.

    Einmal editiert, zuletzt von gerif ()

  • Auf Grund von völlig aus der Luft gegriffenen, falschen Anschuldigungen und


    geldgierigen Kopfgeldjäger


    muss ein armer, kleiner Gek nun gesiebte Luft einatmen.;(


    Es wird aber gemunkelt, dass ein Gek-Befreiungskommando gebildet wurde, um einer Auslieferung zuvorzukommen.

  • Neues vom Bau...


    Darf ich vorstellen 'Rudolph the red-nosed reindeer' - mein Beitrag zum vorweihnachtlichen NMS für Kinder und welche, die es -wie ich- geblieben sind. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Basen ist das arme Rotnasen-Rentier nur zweidimensional. Leider hat mir zu spät gedämmert, dass die verwendeten Beton-Wandteile für meine Zwecke zu wenig Struktur haben. Deswegen liebt er das Gegenlicht.


    Der beleuchtete Halloween-Kürbis war dagegen tatsächlich dreidimensional.

    Statt der Zylinder hätte ich vielleicht andere Bauteile verwenden sollen. Und nach der Umgebung, in die ich ihn gesetzt habe, hab ich lange gesucht.


    Und dann ist da noch Darth Vader...

    Das ultimative StarWars-Ferien-Fanhaus, naja eher eine Hütte. Für Darth Vader Anhänger und solche, die es werden wollen. Erstaunlich viel Platz im Innern angesichts der Tatsache, dass der Gute ja in StarWars ein wenig 'engstirnig' rüberkommt. Und er hat auch erstaunlich viel im Kopf. Die verschiedenen Radien und Schrägen haben mich beim Bauen den letzten Nerv gekostet und stimmen wohl immer noch nicht wirklich.

    Die Basis beherbergt zwei Stockwerke mit Einrichtung für alle, die die Welt einmal durch Darth Vaders Augen sehen und wissen wollen, was in seinem Kopf so vorgeht. Todessterne und Laserschwerter sucht man jedoch vergebens. Wenn es reinregnen sollte, dann vielleicht weil es doch irgendwo einen 'Dachschaden' gibt.

    Wie die allermeisten meiner Basen sind auch die hier zwar einigermaßen zeitaufwendig, aber letztlich nur eine Spielerei und weit entfernt vom 'ernsthaften' Basenbau. Alle verdanken sich einer Kombination aus konventioneller Bauweise und dem Zusammenspiel mit Blender und Importmodul. Mir gefällt der Gedanke, mit meinen schrägen Kreationen das NMS-Universum zu bevölkern - zumindest bis die HG-Server versagen... Auch wenn wohl kaum jemand drüber stolpern wird.

  • Laderaumerweiterung - auch haben wollen... :love:

    Leider habe ich ja die übliche Farm- und Bergbau-Phase übersprungen und leide deswegen schon öfter mal an Geldmangel. Außerdem spiele ich mit 10 Spielständen gleichzeitig, was die erwirtschafteten Units weiter verteilt. Kurz - ich hab also nicht genug Units, um mir Laderaumerweiterungen für ein paar Milliarden einfach so zu kaufen. Da ich nicht wusste, wieviel Units das Ganze verschlingen würde, hab ich vorsichtshalber meinen ältesten Spielstand mit dem üppigsten Bankkonto (864.735.757 Units) genommen. Und da ich in keinem meiner Spielstände 50000 Naniten besitze, um die Klasse zu erhöhen, musste das Ausgangsmodell auch eine S-Klasse sein.

    Also hab ich mir ein (nebenbei bemerkt: 'erfolgloses') Vy'keen System gesucht, in dessen Raumstation öfter mal ein gelber Kugelraumer-Exot vorbeischaut. Da hab ich regelmäßig alle Exemplare aufgekauft und wieder verschrottet, am liebsten waren mir die winzigen mit wenig Slots.

    Ein paar Beispiele:

    Kaufpreis 5 Millionen (15+2 Slots)

    Schrottpreis 3,5 Millionen


    Kaufpreis 6,1 Millionen (16+2 Slots)

    4,25 Millionen Schrottpreis


    Kaufpreis 7,3 Millionen (17+5 Slots)

    5,1 Millionen Schrottpreis

    Damit erhielt ich immerhin ziemlich genau 70% des Kaufpreises zurück. Und es gab je drei Lagerraumerweiterungen und ein S-Klasse Modul pro Verschrottung. BIs auf die hab ich alles andere gleich wieder verkauft. (also abzüglich rund 300.000 Units für die Module).

    Mein prä-Beyond-Ausgangsmodell -ebenfalls ein Kugelexot mit 19+4 Slots- ließ sich nach 16 Verschrottungen tatsächlich zu einem 48+21 Riesenschiff ausbauen. Und zudem bekam man etliche S-Klasse-Erweiterungsmodule für Antrieb und Schilde einfach so nebenbei.

    Eigentlich hatte ich mit einer längeren Aktion gerechnet und wollte einen Spielstand in der betreffenden Raumstation 'parken' und immer mal wieder eine Zeitlang mit Schrott handeln. Das Ganze ging aber deutlich schneller als erwartet und hat -gefühlt- weniger lang gedauert, als die übliche Warterei auf die heiß ersehnte S-Klasse. Immerhin hatte man zwischendurch auch was zu tun.

    Die Gesamtkosten für 48 Slots beliefen sich auf 95.461.944 Units (Also etwas weniger als 2 Millionen pro Slot. Und ganz sicher lässt sich dieses simple Verfahren noch weiter optimieren. Schon die erste Erweiterung hätte dagegen bei Kauf glatt 5 Millionen gekostet, die letzte eher so viel wie ein ausgewachsener Frachter). Und das Aufrüsten meines Mini-Schiffs am Ende hat ziemlichen Spaß gemacht.

    Man muss also kein Milliardär sein, um sein Wunschschiff aufzurüsten, es geht auch zum Discount-Preis. Wobei ich mich an die kleinen Schiffchen inzwischen so gewöhnt habe, dass ich für die aufgerüsteten kaum Verwendung habe. Ein paar Slots mehr pro Jäger oder Exot reichen mir völlig. War also eher aus Neugier, ein Machbarkeitstest oder sowas.

    In Zukunft werde ich einfach immer mal wieder, wenn ich einen Exoten sehe, den aufkaufen und verschrotten, die Lagerraum-Erweiterungen stacken zu 30 und nehmen damit kaum Platz im Inventar weg. Und wenn ich nochmal ein Bauschiff brauche, kann ich mir dann einen kleinen schicken Flitzer aufrüsten und muss nicht mit so einem übergewichtigen Transporter-Riesenteil rumbrummen. Schönes neues Feature - danke Sean... :)

  • Reiten früher und heute:

    gewöhnungsbedürftiger 'Damensitz' vor Synthesis -


    nach Synthesis konventioneller Herrensitz...


    und sogar mit korrekter Beleuchtung ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Alien ()

  • Meine gar nicht so kleine Tänzerin... Bilder vom Bau.

    Eigentlich sollte man nicht so genau hinschauen, schließlich besteht sie nahezu ausschließlich aus Metallwänden und Bodenplatten und ist entsprechend alles andere als filigran.

    Man kommt an ihren Kopf nur kletternd oder fliegend heran, entsprechend schwierig gestaltet sich die Erfolgskontrolle beim Bau. Das Gesicht hab ich einige Male verworfen, irgendwann habe ich dann mit einer Linienführung parallel zu den Wangenknochen begonnen, was zu Beginn einfacher war, sich später (bei Stirn und Kinn) aber als unvorteilhaft herausstellte. Da war's dann aber zu spät.

    Zeitweilig dachte ich, nachdem ich schon ein paar Wochen allein für den Kopf verbraten hatte, ich würde den Rest ja doch nie fertigbringen, wodurch dann aus der Not heraus die Nixenbilder entstanden.

    Immer wieder gab es massive Probleme mit dem Verschwinden von Fingern, Zehen oder Augen, da die Priorisierung der Sichtbarkeit von NMS sie bereits bei geringer Entfernung immer wieder verschwinden ließ und meine Ballerina dann eher wie ein amputierter Zombi wirkte. Erst als ich von den Pipes zu Zylindern für Iris und Pupillen überging wurde es besser. (Dank an gerif  :*). Die anfangs weit aufgerissenen Augen mussten mühsam Wimper für Wimper korrigiert werden. Offenbar darf man die Wirkung von Makeup nicht unterschätzen.

    Der in mehreren Achsen gedrehte und dann auch noch in sich gebogene Brustkorb war der schwierigste Teil. Da der Kopf schon 600 Teile verbrauchte, wollte ich die Teilezahl niedrig halten und bin deswegen beim Körper zu immer größeren und leider auch gröberen Teilen übergegangen. Damit bin ich deutlich übers Ziel hinausgeschossen, denn das fertige Modell hat jetzt 'nur' rund 1500 Teile und ist entsprechend unnötig grob.

    Außerdem machte die schiere Größe mit fortschreitendem Bau Probleme. Man konnte problemlos in das Modell hineinfliegen, auf den Augäpfeln herumlaufen und der Kopf verschwand immer wieder in den Wolken. Ich hab mich dann dazu entschlossen, das Gesamtmodell um 50% zu verkleinern, was auch manchen Fehler kaschierte.

    Die Gliedmaßen gingen dann eher leicht, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Ihr Innenleben zeigt aber auch, dass sie im Aufbau nicht wahnsinnig kompliziert sind.

    Als ich dann endlich fertig war, brauchte ich noch einen anderen Planeten, der Bauplanet war zwar nett, hatte aber aggressive Wächter, zu viele Wolken und ein rötliches Licht, das die meiste Zeit unvorteilhafte Schatten warf.

    Nach dem 'Verpflanzen' auf den neuen Planeten war ich dann mit dem Ergebnis doch ganz zufrieden. Die Besucherplattform ist -wie gesagt- noch nicht ganz fertig und ich bastele immer mal wieder ein wenig am Modell herum.

    (Eine noch detailliertere Bauanleitung macht -denke ich- wenig Sinn, zumal sich das Bauen mit Blender nicht gerade großer Beliebtheit bzw. Verbreitung erfreut. Außerdem ist die Bauweise viel konventioneller als mancher vermuten mag.)

    PS: Nochmals vielen lieben Dank an Vygeko , der meinem Machwerk wohl mehr zugetraut hat als seine Erzeugerin. 💙

  • Soooooo gross hatte ich mir die garnicht vorgestellt … :)


    Du hast doch sicher eine künstlerische Vorbildung, oder? Die Möglichkeiten von Blender sind das eine (wobei das KnowHow dafür sicher auch nicht zu unterschätzen ist) - aber ein Auge für Proportionen, Ästhetik, Dynamik dafür braucht es ganz sicher menschliche Kreativität und Können ...

  • Vygeko

    Künstlerische Vorbildung? Ich kann ganz passabel Klavierspielen, wenn du das meinst. 8o Lieb, mir sowas zu unterstellen, ich fühle mich auch geschmeichelt, aber es tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen. Nach einem Pappmachékopf für eine Karnevalsmaske mit 12 war das mein zweiter Versuch in 3D und es war Herausforderung und Spielerei zugleich. Ich fürchte, ich bin eher hartnäckig als begabt. Also los - nur Mut... :)

  • Wow, unglaublich wie viel Zeit und Detailarbeit da drin steckt. Ein paar Wochen für den Kopf! 😅Aber der ist auch wirklich atemberaubend geworden. Allein schon die Silhouette ist wunderschön.

  • Ok, ich habs versucht: wie erwartet reicht nur Mut und Hartnäckigkeit (in meinem Fall über 5 Minuten!!!) nicht aus. Irgendwas anderes fehlt...

    Wow. Und das gleich als Erstlingswerk. :thumbup:Der fehlt gar nix. Statt plump die Realität abzubilden gleich zur nächsten Stufe überzugehen - Reduktion und Abstraktion. Ein Hauch von Kubismus macht das Ganze perfekt. Und nicht zu vergessen die weibliche Eleganz. I believe she can fly. 😍🐥😂

  • Ich wusste doch, dass sie fliegen kann. Und wie! 😍Passen die beiden nicht gut zusammen? Ich weiß gar nicht mehr, welches das Original und welches die Kopie ist. DAS nenne ich eine Begegnung auf Augenhöhe... 😂