NMS-Quest für PC, Euklid, Normal

  • [Nachtrag zu Planet Rumpelstilzchen System 4 / Planet 1 - Bericht des Sicherheitsoffiziers]
    "Wieder wurde uns die Position einer getarnten Station hinterbracht. Ein kleines Erkundungsteam hat sich bei Sturm aufgemacht, um ihr in aller Vorsicht einen unangekündigten Besuch abzustatten. Bereits der Aufgang zur Station ist eine Spezialanfertigung. Kaum oben angekommen wurde uns klar dass wir in eine Falle getappt sind. Wie sonst könnte einer der Ruheräume im Obergeschoss 'Oma Liesels Rast' heißen. Man muss uns erwartet haben. Während das Spezialistenteam sich nach Erledigung der Aufgabe aus Angst gleich davonmachen wollte, legte sich Oma Liesel in aller Seelenruhe auf's Ohr und hielt ein Nickerchen auf 'ihrer' Couch. Nerven hat die Alte...]

  • Ich habe noch etwas entdeckt, das deine Theorie mit dem nicht aktualisierten Speicher stützt:
    und
    Das linke Bild hast du gemacht, das rechte ich.
    Die Lampe jeweils am rechten Bildschirmrand. Die hatte ich noch lange vor der Signalerneuerung gebaut und wieder gelöscht, weil sie mir nicht gefallen hat. Bei deinem Bild ist sie noch zu sehen, obwohl sie zum Zeitpunkt deines Besuches eigentlich schon längst nicht mehr existierte. :crazy:

  • Prima, wir kommen der Sache näher! Und die Buchstabensuppe ist auch gegessen! Ha! Und noch ein 'Ha!' Jetzt kann ich beruhigt ins Bett gehen... Doch nicht alt-persisch... Juiii ... :D



    Gute Nacht!
    PS: Lass mich raten... es fehlen noch drei Planeten? :vain:

  • [Aufzeichnung vom Vortag]
    "Die zweite Welt des Systems 'Aidorigusuk' ist eine jener extrem seltenen Spiegelwelten, die manche wegen ihrer Seltenheit für einen Mythos oder ein Ammenmärchen halten. Spiegelnde auf- und abfloatende Riesensteinsäulen wechseln sich mit scharfkantigen kaum überwindbaren Steinsplittern am Boden ab. Große vertikale Scherbengruppen tanzen scheinbar schwerelos in der Luft und hinterlassen mit ihren unberechenbaren Reflexionen einen unwirklichen Eindruck. Mit Einbruch der Dämmerung verstärkte sich der unheimliche Eindruck, den die nahezu leblose Welt selbst bei den rationalsten Teammitgliedern hinterließ. Die Expedition kam nur mühsam voran."

    "Unser Zielpunkt war ein rotierendes Rad mit gigantischen Abmessungen. Die Aufgabe selbst war mit einer Untersuchung des Rades und seiner Bedieneinrichtungen lösbar, jedoch brach unser Fahrzeug auf dem Rückweg in einen Hohlraum ein, aus dem es sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Anschließend hatten wir alle nur noch den Wunsch, den Unglücksplaneten schnellstmöglich hinter uns zu lassen."

  • [Kurzbericht]
    "Der dritte Planet des Systems 'Pustonimasan' erwies sich als eine freundliche, aber kahle Welt reich an Rubeum, Nickel und Heridium. Die zu lösende Aufgabe erwartete uns bereits kurz hinter dem Portal und unser Aufenthalt wäre völlig unproblematisch verlaufen, hätte der untersuchende Biologe den Hinweis auf eine giftige Rinde beim zu untersuchenden Bio-Material nicht übersehen. Nach Angabe unserer Ärztin wird er jedoch wieder vollständig genesen."

  • [Bericht Oma Liesel, der man die gerade überstandenen Strapazen deutlich anmerkt.]
    "'Zibosolaialin' - der Name des vierten Planeten ist Programm. Bedeutet er doch nach Ansicht unserer Linguisten in der Sprache der Vy'keen nichts anderes als 'Planet der Wächter'. Eine sonnenverwöhnte Welt mit vielen Pflanzen, leider ohne Tierwelt. Nach einer ersten Begegnung mit den aggressiven fliegenden Wächterlingen, denen wir uns noch durch Flucht entziehen können, halten wir uns auf dem Weg zum Zielpunkt in den schattigen Tälern, um keine unnötige Aufmerksamkeit zu erregen. Unser Ziel scheint ein mittelgroßer Monolith zu sein, der auf einem kleinen Hügel thront. Kaum haben sich unsere Spezialisten an seine Untersuchung gemacht, als auch schon die nächsten Wächter auftauchen. Da wir wegen der unabgeschlossenen Forschungen die Gegend nicht verlassen können, müssen wir uns auf die Auseinandersetzung einlassen, die wir bislang vermieden haben. Glücklicherweise bietet der Monolith ein wenig Deckung. Trotzdem dauert es lange, bis wir uns der Angreifer entledigen können und unsere Untersuchung zum Abschluss bringen können. Hoffentlich hat der Kampf die Com-Station nicht zu stark beschädigt... Der Rückweg zum Portal erfolgt ohne weitere Zwischenfälle."

  • [Nachwort]
    Wieder zurückgekehrt von der Reise mieten unsere Spezialisten für ihre Auswertung der Buchstabenfolge einige Jahrzehnte Rechenzeit des 'Deep Thought'-Rechnerverbundes. Sie warten immer noch auf eine Antwort. Währenddessen sitzt Oma Liesel in ihrem Lieblingssessel und kritzelt gedankenverloren Buchstaben auf einen Fetzen Papier. Sie springt auf. "Beim Atlas - ich hab es!" Einen kleinen Moment scheint sie mit sich zu Rate zu gehen, was sie jetzt damit anfängt. Dann zerknüllt sie den Zettel genüsslich und wirft ihn in den Mülleimer... ;)


    Vorsicht ultimativer Spoiler ! - NICHT ÖFFNEN !


  • Neeiiiiin! Sollte es das wirklich gewesen sein? Bitte, liebe Macher von gerifTV, uns ist völlig klar, wie viel Mühe in eurem tollen Adventure steckt, aber könntet ihr nicht doch in Erwägung ziehen, eine Fortsetzung zu fabrizieren? Warum haben wir von Alienvision uns nur so beeilt? Oma Liesel überlegt schon, ob sie die Reise nicht gerade nochmal unternimmt, diesmal als Senioren-Genuss-Kreuzfahrt...
    Das Konzept ist zu gut, um in irgendeiner Schublade zu verkümmern. Andererseits - man soll ja auch nicht zu unverschämt sein. Vielen <3 -lichen Dank. Das hat richtig Spaß gemacht!! Erstklassig. Wer das auslässt, ist selber schuld!


    PS: Wie lange hast du denn daran gewerkelt, @gerif ? Toll!
     :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Erst einmal vielen Dank für die tolle Werbung von Oma Liesel. :* 
    Es ist natürlich super, wenn die ausgetüftelten Aufgaben auch wirklich angegangen werden. Obwohl schon das Zusammenstellen riesigen Spaß gemacht hat. Auf manche Einfälle und Entdeckungen ist man dann selber so was wie stolz. :pardon:


    Ich würde schätzen so drei lange Spielnächte habe ich gebraucht und dazu kommt noch Nachdenken und Regeln schreiben zwischendurch. Aber ich bin da kein wirklicher Maßstab, denn ich bin durch meinen Vorruhestand zeitlich in einer besonderen Situation. Die Kinder sind schon flügge, kaum sonstiges RL. Sonst würde das viel länger dauern, wenn überhaupt möglich. Aber NMS ist für mich eine Möglichkeit mich auszuleben, mein Traumspiel, genau meins.


    Ein wenig ins Schwitzen kommt man dann, wenn wirklich jemand am Weg ist. Da kann soviel schief gehen, wie wir ja gemerkt haben. Wenn wir jetzt vom Fehler mit den Signalen vor Inbesitznahme der Basen absehen (da weiß ich ja jetzt wie vermeiden oder kann das absichtlich als zusätzliche Schwierigkeit einbauen) war eine Com-Station aus unerklärlichen Gründen verschwunden. Gut, die ließ sich leicht erneuern. Aber allein die Möglichkeit, dass auch noch andere Fehler auftauchen können, macht schon etwas Bauchweh. Zu leicht kann man sich bei den Buchstaben verzählen oder man vertippt sich bei den Texten der Com-Stationen während man gerade von Drohnen beschossen wird. Da gilt es extrem penibel zu sein, nicht wirklich ganz leicht für mich. :whistling: 
    Die widrigen Biome stellen überhaupt eine Besonderheit dar. Die meidet man sonst eher, im Speziellen beim Basenbau. Dadurch, dass jeder Planet eines Systems dran kam, waren viele Unwirtliche dabei. Meinen Grad fürs Überleben im Extremen habe ich während der Erstellung von 4 auf 10 geschraubt, ohne besonders darauf zu achten. :monster: 
    Beim Basenbau selber entwickelt man eine gewisse Routine, da kann man dann leichter was Besonderes ausprobieren. 8) 
    Besonders schwer fiel mir zu der vorgegebenen Zahl der Planeten entsprechend lange Wörter zu finden, die auch noch zusammen irgendwie Sinn machten. Daran habe ich lange geknobelt. Also zuerst die Systeme, dann die Wörter und damit die Buchstaben. Dann galt es noch etwas zu finden, das diesen benötigten Buchstaben überhaupt enthielt.


    Wie hast denn du das bei deiner Rundfahrt gemacht. Zuerst das Sternbild und dann entsprechend platzierte Planeten, oder zuerst die Planeten und dann geschaut, nach was das ausschauen könnte?


    Eine ähnliche Quest mit dem selben Prinzip könnte bei einem weiteren Versuch wahrscheinlich schneller von der Hand gehen. (inklusive Vermeidung jetzt bekannter Fehler, bzw. man setzt diese bewusst ein). Aber wäre das auch noch ein zweites Mal spannend genug? Andererseits, die Planeten wären andere, die Fundorte wären andere und die Basen kann man auch anders gestalten. Aber manche bereits bekannten Mechanismen wären schon dabei. :hmm:


    Auf jeden Fall war's aufregend, im positiven Sinn.
    Nochmal vielen Dank für die vielen originellen Texte und Bilder.
    Ich könnte mir schon vorstellen es irgendwann zu wiederholen. 8)

  • Dein Konzept ist wesentlich ausgereifter und vor allem flexibler als meine Mini-Rundfahrt. Da kannst du auch mit Recht drauf stolz sein! Ich bin davon ausgegangen, dass es noch deutlich länger gebraucht hätte, das alles zusammenzubekommen. In der (relativen) Kürze der Zeit ist es eine um so größere Leistung. :hail: Du kannst ja im Prinzip nach allem suchen lassen, das ist deutlich abwechslungsreicher. Bei manchen Locations frage ich mich, wie du sie überhaupt hast finden können -wie z.B. die Unterwasser-'Kathedrale'. Für die musste ich tatsächlich die Rohstoffe für die Tauchmodule erst besorgen, weil ich mich davor bislang immer gedrückt hab. Andere sind einfach tolle Ideen wie der farbcodierte Buchstabensalat, mein persönlicher Favorit. Eigentlich viel zu aufwendig für den einen einzelnen Buchstaben. A propos 'Salat'. Der hat mich ganz schön lange beschäftigt, weil das für mich lange eins deiner Lösungswörter war und ich hab ewig gebraucht, um mich davon zu verabschieden. Ich könnte jetzt ja verraten, wie ich an die Lösung gekommen bin, aber du weißt ja aus eigener Erfahrung, wie das mit den Zaubertricks ist, wenn sie erst mal verraten sind. :P


    Mein Durchgang deiner Rundreise war ja nicht viel mehr als ein erster Testlauf. Den brauchte man im Grunde immer, bevor man so was auf die Welt loslässt. Ob man dann die Ergebnisse auch veröffentlicht, ist eine ganz andere Frage. Könnte ja auch sein, dass so eine ausführliche Beschreibung eventuelle Interessenten eher vergrault (im Sinne von: hab ja eh schon alles gesehen). - Was natürlich eine Fehleinschätzung wäre.


    Mein Ansatz war übrigens viel simpler. Von der Zielgrafik ausgehend habe ich erst die Punkte und dann die Sektoren bestimmt, in denen ich dann Portale geöffnet hab. (Zuerst wollte ich 'Alien' quer über die Galaxie schreiben, aber das waren mir dann erstens zu viele Punkte und zweitens war's mir zu egomanisch.) Da die Starpath-Darstellung ja recht grob ist, kann man dann im Umkreis von ein paar hundert (wahrscheinlich sogar eher ein paar tausend) Lj einen passenden Planeten suchen. Der Punkt sitzt dann immer noch am gleichen Fleck. Leider hab ich erst durch deinen Versuch bemerkt, dass der Starpath-Erfinder die Grafik gestaucht hat und dass sie zusätzlich nicht geräteunabhängig programmiert ist. Ihm ging es ja nur um relative Entfernungen und Navigation, da ist das egal, ich brauchte aber zum 'Malen nach Zahlen' absolute Koordinaten. Deshalb sieht deine Darstellung etwas anders aus als meine. Das spricht schon mal gegen meine Idee mit der Grafik.
    Ich hatte auch -als externe Quelle für Texte, Hinweise oder Aufgaben- an das NMS-Lore-Space Projekt (The NMS Lore Project) gedacht, das @normi1701 mal erwähnt hat, hab aber von dem Kerl bisher noch keine Antwort erhalten. Vielleicht liegt das aber auch schon im Sterben oder ist auf Reddit-User beschränkt.


    Dein 'offenes' Konzept scheint mir aber flexibel genug, da braucht man nichts Externes - du hast ja bewiesen, dass es völlig ausreicht, um etwas Schönes und Interessantes zustande zu bringen. Ich finde übrigens nicht, dass da allzu viel schiefgegangen ist, wenn man von dem Hinweis auf unsichtbare Basen in der Anleitung mal absieht. Und dein Auftauchen zwischendurch als Veranstalters bzw. Spielführer hatte sogar seinen ganz eigenen Reiz. Mir hat es auf jeden Fall extrem viel Spaß gemacht, ich würde es jederzeit wiederholen und ich kann nur jedem raten, sich darauf einzulassen! Vielen lieben Dank für deine Riesenmühe! :thumbsup:

  • Zu der Unterwasser-Kathedrale:
    Der Plan war eine COM-Starion tief im Ozean zu platzieren. Dazu habe ich den Roamer verwendet. Der fährt nämlich im Wasser immer am Grund entlang und die Erstellung so einer COM-Station erfordert ja auch einige Zeit unter Atemnot-Problemen. ;) 
    Dabei habe ich zufällig dann dieses Höhlensysteme entdeckt. Das macht einen Teil des Reizes dieses Spiels für mich aus. Es gibt doch immer wieder Neues zu entdecken.


    Ich habe auch erst bei der Zusammenstellung dieser Quest die Schutzmodule für die einzelnen Biome wirklich zu schätzen gelernt. Bisher hatte ich mich immer mit den Sigma-Modulen begnügt. Die habe ich bei Bedarf hergestellt und nicht nachgefüllt, sondern, weil billiger, immer wieder abgebaut und neu erstellt. Jetzt habe ich für alles die Theta-Variante in Gebrauch, die ich brav nachfülle, weil aufwendiger in der Herstellung.


    Mein Auftauchen zwischendurch war eigentlich nicht geplant, denn das könnte auch nerven. Im konkreten Fall sah ich aber keine bessere Alternative. :pardon:

  • Dazu habe ich den Roamer verwendet. Der fährt nämlich im Wasser immer am Grund entlang [...] Es gibt doch immer wieder Neues zu entdecken.

    Das mit dem Roamer unter Wasser hab ICH jetzt noch nie versucht. Das werde ich gleich mal nachholen. Die 'Kathedrale' wollte ich mir sowieso noch mal ansehen...

  • Noch ein Tipp zum Roamer:
    Da er sozusagen nur ganz unten am Meeresgrund Grip hat, kann er verdammt langsam werden, wenn er nur ein wenig die Bodenhaftung verliert. Da hilft es meiner Erfahrung nach, ihn kurz rückwärts fahren zu lassen, dann fasst er schneller wieder Fuß.

  • Ich glaube, da habe ich noch etwas übersehen.
    Ich habe schon öfter auf Basen zwei Nachrichtenmodule eingesetzt. Nun habe ich aber den Verdacht, dass nur das letzte für Besucher sichtbar ist. Anders als bei Kommunikations-Modulen, die für einen selber nicht sichtbar bleiben, kann man mehrere Nachrichtenmodule bauen, die für einen selbst alle sichtbar bleiben. Aber nicht für Besucher, vermute ich jetzt.
    @Alien, dir müsste dann doch ein Buchstabe gefehlt haben, wenn du folgendes Nachrichtenmodul nicht sehen konntest:


    Eine erste Nachricht deutete ohnedies darauf hin, aber du hast dann Entwarnung gegeben und ich achtete nicht weiter darauf. :pardon: 
    Wie bist du dann auf den fehlenden Buchstaben gekommen?


    Bereits auf meiner Labyrinth-Basis hatte ich ein zweites Nachrichtenmodul am Eingang platziert, das zum Speichern aufforderte. Das konntest du vermutlich ebenfalls nicht sehen. :hmm: