NMS-Quest 4 für PC, Euklid, Normal

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  • NMS-Quest 4 für PC, Euklid, Normal


    Dieses Mal eine Quest ausschließlich auf einem einzigen Planeten.

    Die besondere Herausforderung war die geforderte Kreativität, um Langeweile zu vermeiden. Ich hoffe, das ist mir auch halbwegs gelungen.

    Der große Vorteil: Servicearbeiten können besonders leicht ausgeführt werden, weil der infrage kommende Bereich extrem begrenzt ist.

    Ein Team von Gerif-TV steht wie immer bereit, um Ausbesserungsarbeiten prompt zu erledigen.


    Hier die ‚Spielregeln‘:


    Es ist ein Planet per Portal zu besuchen und auf ihm müssen einige Buchstaben gefunden werden.

    Die gesuchten Buchstaben können in Form von Bauten, Gesteinsformationen und ähnlichem gegeben sein oder es sind Hinweise in Kommunikationsmodulen platziert.


    Um bei der Erstellung der Gesamtlösung genügend Flexibilität zu ermöglichen, ist bei allen gesuchten Buchstaben mit angegeben für welches Lösungswort dieser Buchstabe gebraucht wird. Dazu steht am Ende jedes Aufgabentextes eine Angabe der Form: Wort[Nummer].

    Die Nummer in eckiger Klammer gibt an, dass der gefundene Buchstabe zum Wort Nummer so-und-so der Gesamtlösung gehört. Wenn ihr alle Buchstaben mit der gleichen Nummer in eckiger Klammer am Ende in die richtige Reihenfolge bringt, habt ihr das entsprechende Lösungswort gefunden. Die Nummerierung der Worte für die Gesamtlösung erfolgte bereits in der richtigen Reihenfolge, da muss nichts mehr umgeordnet werden.

    Übrigens: Da in den Namen von NMS keine Umlaute vorkommen, in der gesuchten Lösung vielleicht aber doch, gelten die von Kreuzworträtseln her bekannten Regeln: ä=ae ö=oe und ü=ue.


    Und hier die einzig notwendige Portaladresse:



    420F0145EAE9

    In der nachfolgenden Nachricht sind die notwendigen Texte abrufbar.

    Dabei habe ich nach Teilbereichen abgetrennt.

    Aktive Teilnehmer sollten jedoch die Texte erst nach und nach abrufen und zwar jeweils immer nur dann, wenn sie im Laufe der Reise von einer Kommunikations-Station dazu aufgefordert werden.

    Ich kann vorzeitiges Aufrufen natürlich nicht verhindern, allerdings kann der Spieler großteils mit den Texten nicht viel anfangen, wenn er nicht vor Ort ist, bzw. nimmt er sich damit selbst einen Teil des Spielspaßes.

    Muss also jeder selber wissen. ;)


    Einmal editiert, zuletzt von gerif ()

  • Hier also die angekündigten Texte



    Hinweis für aktive Reisende:


    Bitte jeden Text jeweils nur nach Aufforderung durch eine Kommunikationstation aufrufen.



    Hinweis für passive Reisende:


    Bitte für die Aktiven nichts spoilern.




    Planetenordnung.pdf

    Klexikontl.pdf

    Tiere.pdf

    Rennstrecke.pdf

    Koordinaten-Liste.pdf

    Koordinaten-Aufgaben.pdf

  • AV3b.png

    Wir von Alienvision, eurer galaktisch guten Fernsehstation, hatten es ja schon lange vermutet. Na, was schon. Dass Gerif-TV die wirklich guten Happen für sich selbst behalten will. Um sie einer zahlungskräftigeren Klientel vorzubehalten. Nix da freies Reisen für freie Bürger. Für einen einzigen Planeten ein ganzes Serviceteam? Da sieht man doch gleich, wohin der Hase läuft. 1:1 Betreuung, Luxusurlaub, all inclusive und so. Außer beim Aufenthalt und den horrenden Kosten, da gibt man sich dann eher exclusiv. Allein die 3-Tage-Mitgliedschaft im 18-Loch Golfkurs kostet ein Jahresgehalt.

    Wir hätten ja wirklich gerne Rudi für unser Team gewonnen, allein um Gerif-TV etwas von der eigenen nonkonformistischen Medizin zu verpassen. Aber der hat nur gelangweilt abgewinkt.
    "Nur EIN Planet? Massig Spielregeln, an die man sich halten soll? Aktive und passive Reisende? Bei einem Aktivurlaub? Was für ein Witz! Ständig von irgendwelchen Kommunikationsstationen gegängelt? Ich lass mir doch nicht von einer blöden Maschine sagen, wo's lang gehen soll! Sogar die Schreibweise der Umlaute wird vorgeschrieben. Hört sich grauenhaft öde an! Seid nur ja nicht zu neugierig, liebe Kinder, sonst leidet der Spielspaß. Nö, nix für mich. Überhaupt: Was hat denn ein richtiges Spiel für richtige Kerle mit Regeln zu tun? Ist doch nur Sandburgenbau für gelangweilte Ultra-Reiche!"
    Wohlgemerk alles O-Ton Rudi. Naja, vielleicht können wir ihn ja hin und wieder zu einer kurzen Stellungnahme überreden. Sitzt ja jetzt auch auf der Straße, der Arme. Ab und zu verschaffen wir von Alienvision ihm noch ein Interview, in dem er über seine vergangenen großen Zeiten als 'Demolition Man' reden kann. Muss ja auch irgendwie leben. Ist jetzt mit Edi zusammengezogen und hat mit ihm eine Kommune aufgemacht.
    Tja, bleibt noch die Frage, wen wir mit dieser delikaten Reise betrauen können. Soll ja auch jemand sein, der an die Angelegenheit unvoreingenommen herangeht. Hm. Aber... genau. Das ist die Richtige für diesen Job. Nein, natürlich nicht Oma Liesel...

    Einmal editiert, zuletzt von Alien ()

  • [Das Portal spuckte zwei Gestalten aus, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die großgewachsene männliche verschwand fast unter einem Berg Gepäck aller Art. Die weibliche trug immerhin auch etwas: ein schickes Cocktailkleid, hochhackige Schuhe und einen Sonnenschirm.]


    "James! - Wo steckt denn nur dieser Butler, wenn man mal einen braucht!"
    "Jaaaames!"
    "Ja, Mylady. Sofort Mylady. Zu Diensten, Mylady." Der Butler arbeitet sich unter seinem Kofferberg hervor. Das Gesicht schweißnass.
    "Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst mich nicht in der Öffentlichkeit 'Mylady' nennen? Das macht mich unnötig alt."
    "Darf ich Mylady darauf aufmerksam machen, dass hier keine Menschenseele ist?"
    "Darauf wollte ich gerade zu sprechen kommen, James. Wo ist das Empfangskomitee? Überhaupt - wo sind wir hier? Und wo ist unser luxuriöser Urlaubsplanet abgeblieben?"
    "Mylady..." Ein funkelnder Blick brachte den Butler trotz seiner hervorragenden Schulung einen Sekundenbruchteil aus seiner stoischen Ruhe.
    "Red dich nicht raus, James. Wir sollten hier abgeholt werden, oder? Organisiere das, bitte. Ich setz mich so lange etwas in den Schatten. Es ist heiß hier." Sie setzte sich unter einen einzelnstehenden Baum, der alles tat, nur keinen signifikanten Schatten werfen.


    "Lady Vivienne, das Meer scheint immerhin da zu sein, wo es hingehört. Ich werde mich selbstverständlich sofort um ein geeignetes Transportmittel kümmern."

    James blickte sich würdevoll um, konnte aber immer noch keinen Menschen entdecken. Gemessenen Schrittes umrundete er das Portal. Erleichtert kehrte er nach kurzer Zeit zurück.
    "Lady Vivienne, ich konnte den hoteleigenen Limousinenservice erreichen. Sie kommen sofort. Scheinen irgendwelche Probleme mit dem großen Festakt zu haben."
    Lady Vivienne wedelte den Hinweis auf ein externes Problem mit einer lange einstudierten Handbewegung weg. "Ah ja, James. Das wird sicher very amusing. Es ist schließlich das erste Mal, dass man eine ganze Tierspezies nach mir benennt. Wenn auch natürlich längst überfällig."
    "Sehr richtig, My... Lady Vivienne. Entschieden überfällig."
    Ein leises Surren kündigte die Ankunft eines Luftkissenfahrzeugs an, das von Lady V. kritisch gemustert wurde, bevor sie es mit gebührender Vorsicht bestieg. Mit einem letzten "Die Koffer, James... und Vorsicht mit meiner Hutschachtel, bitte." verschwand sie im Innern des Fahrzeugs, das sofort Kurs auf die Basis nahm.

  • Wir müssen uns für den etwas schleppend anlaufenden Service entschuldigen.

    Die Reisezeit ist momentan nicht die aller günstigste, denn viele von unserem Stammteam sind zur Zeit auf Urlaub.

    Es ist uns trotzdem gelungen aus dem verbliebenen Personal ein Serviceteam zusammenzustellen, die sich abwechselnd um unsere geschätzten Gäste kümmern werden.


    Getreu unserem Motto: Service is our Success.

  • [Tagebuch Lady Vivienne... Tag 1]
    Hallo Psycho-Doc! Ich weiß ja, ich soll Sie so nicht nennen, aber ihr Name ist wirklich völlig unaussprechlich. Wie Sie es mir aufgetragen haben, führe ich ein Tagebuch, in das ich meine Erlebnisse eintrage, damit wir sie nach meiner Rückkehr besprechen können. Ich füge ein paar Fotos bei, schließlich sagt ja ein Bild angeblich mehr als 1000 Worte.

    Die Fahrt zum Hotel unseres Urlaubsresorts war recht langweilig, die Straßen -sofern es nicht übers Wasser ging, durchweg miserabel. Bemerkenswert war immerhin, dass wir wohl aus der Luft überwacht wurden. Sicherheit scheint hier groß geschrieben zu werden.


    Die Insel wirkt durch die zahlreichen schlangenförmigen Felsformationen, die Eingeborenen nennen sie angeblich 'Barabaras'(*), einigermaßen spektakulär. Ähnlich exklusiv ist die Lage des Hotels auf einem Felsplateau hoch über dem Meer.


    Unsere Ankunft in der 'Basis Rambaldi'(**), verlief unauffällig und ohne jedes Empfangskomitee. Überhaupt scheint man hier am Personal zu sparen. James musste die Koffer mal wieder alleine schleppen. Immerhin hatte man Fahnen in meinen Farben gehisst, auch wenn man versehentlich unsere Kriegsflagge aufgezogen hatte. So haben schon Kriege begonnen.


    Die Unterkünfte und sonstigen Räumlichkeiten waren schick und zweckmäßig eingerichtet und so neu, dass es hier und da noch nach Farbe roch. Alle Zimmer mit Meerblick. Meine kleine Suite war perfekt ausgestattet und voll klimatisiert. Allerdings fehlte die Minibar. Die Erklärung dafür fand sich wenig später in einem Graffito in der Nähe des Eingangs.


    Ein besonders schönes Erlebnis war das erste Zusammentreffen mit den süßen Sauriern, die demnächst meinen Namen tragen werden, den 'Viviennes'. Sie sind weitgehend zahm, kommen bis ans Hotel und sind von der Terrasse aus bestens zu beobachten. Eine sympathische, intelligente und gutaussehende Spezies, bei der die Weibchen das Sagen zu haben scheinen. D.h. mein Name und ich, wir passen perfekt zu ihnen.


    (*) Wegen der Barabaras. Ich glaube immer noch, der Fahrer der Limousine hat sich bei dem Begriff geirrt. Ich kenne Barabara als japanisches Wort für alles mögliche Formen des Kaputtmachens, James behauptet aber, es sei so was wie eine Hütte auf irgendwelchen obskuren Inseln in der Arktis. Macht hier ja beides nicht viel Sinn.


    (**) Ziemlich verschroben, ein Luxushotel nach einem längst toten italienischen Universalgelehrten des 15. Jh. benennen. Komische Bande die von Gerif-TV.

    [Ende des Tagebucheintrags]

  • Ich soll die wichtigsten Vorkommnisse hier in diesem Servicebericht unbedingt eintragen, haben die Chefitäten von Gerif-TV angeschafft.

    Dann werde ich das auch machen.


    Tag 1:

    Die reiche Thusnelda samt Butler ist angekommen. Die ist vielleicht anstrengend.

    Die hatten so viel Gepäck dabei, das reicht sonst für zehn. Das konnte der Butler gar nicht alles im Zimmer unterbringen.

    Ein Teil musste im Auto bleiben. Das sah ohnedies ganz mitgenommen aus angesichts der großen Belastung.

    Das erste Zimmer war ihr nicht gut genug, Zimmer 2 war dann anscheinend akzeptabel. Beschwert hat sie sich nur über die fehlende Minibar.

    Muss sie halt ihren Butler in den Speisesaal gegenüber schicken, da ist genug vorrätig, Selbstbedienung allerdings.

    Am Tisch in ihrem Zimmer stand als Dekoration so eine Tischglocke.


    Die ist jetzt Matsch, so oft hat sie d'raufgehauen.

    Bin ja nicht lebensmüde, als dass ich da d'rauf reagiert hätte.

    Morgen habe ich glücklicherweise nicht Dienst.

    Da ist dann die Schakweliene eingeteilt. Ich brauche erst mal eine Pause.


    Dirk

  • "Was soll das heißen, 'es ist überhaupt kein richtiges Rennen?', James? Wir haben doch diese Einladung hier bekommen. Dieser Nichtsnutz von einem Hausdiener Dirk hat sie doch angeschleppt, bevor er sich dann gleich wieder seinem Zimmermädchen zugewandt hat. Vermutlich seiner eigentlichen Berufung."
    Der Butler räusperte sich, um auf diese Weise anzudeuten, dass seine folgenden Worte etwas delikat waren. "Ich gebe zu Bedenken, dass der Junge vielleicht nur freie Bahn haben wollte."
    "Ach was, James. Du meinst, er wollte auch den letzten Gast aus dem Haus haben? Für sein Techtelmechtel? Du siehst Gespenster. Dem mangelt es nur an Manieren."
    "Außerdem My... werden Eure Ladyschaft leicht erkennen, dass das Rennen auf die Durchführung von Aufgaben abzielt."
    "Aufgaben? Was könnte es für eine wichtigere Aufgabe geben, als zu gewinnen?"
    "Sicher soll man auf diese Weise die Insel kennenlernen, Lady Vivienne."
    "James, ich habe das Bedürfnis, meiner Sammlung von Pokalen eine Trophäe im Autorennsport hinzuzufügen. Sie werden eins der hiesigen Gefährte vorbereiten. Ich fahre selbst." Ihr Tonfall ließ keinen Widerspruch zu.
    James, dessen rosige Gesichtsfarbe plötzlich einer fahlen Blässe gewichen war, wischte sich den Schweiß von der Stirn. Seinem Tonfall war jedoch nichts anzumerken. "Sehr wohl, Mylady." Nur die ungeliebte Anrede, drückte ein Höchstmaß an Missbilligung aus.
    "Der Start ist um 10 Uhr 30 GSZ, Mylady."
    "Wenn ich das schon höre... galaktische Standard Zeit. Immer diese Zeitumstellung. Wie lästig."
    "Sehr wohl. Ich werde wunschgemäß alle Vorbereitungen treffen, Lady Vivienne."


  • [Tagebuch Lady Vivienne... Tag 2]
    Hallo Doc! Unser zweiter Tag brachte eine Überraschung: Ein Rennen zur Unterhaltung der Gäste. Wobei - im Grunde genommen sind wir die einzigen Gäste. Angesichts des mangelhaften Service aber auch kein wirkliches Wunder. Das einzige, was hier funktioniert ist die Security. James nahm das erste etwas kleinere Zimmer. Mich hätte der ständig an der Decke kreisende fliegende Wachrobot in den Wahnsinn getrieben. Also entweder die von Gerif-TV haben einen Sicherheitsspleen oder sie bespitzeln ihre Gäste, weil sie Angst haben, dass jemand ein Handtuch oder einen Aschenbecher klaut. Überall Mauern, das Resort selbst steht überwiegend auf Stelzen, Sicherheitseinrichtungen und Zugangskontrollen wo man geht und steht..


    Das Rennen selbst war recht unterhaltsam. Allerdings gab es noch nicht einmal eine Zeitvorgabe. Offensichtlich hatte noch niemand vor uns die Strecke überhaupt zu Ende gebracht. Nicht einmal der Erbauer. Unter diesen Umständen kann man ja nur gewinnen. Die Trophäe ist mir sicher!
    Die Streckenführung war einigermaßen abenteuerlich, die Kontrollpunkte extrem weit auseinander. James erledigte das Protokoll und notierte unsere Zwischenzeiten und Koordinaten, wie es von der Rennleitung gewünscht war. Damit können wir in den nächsten Tagen immer noch an den Aufgaben teilnehmen, wenn wir Lust haben sollten.


    Womit aber niemand gerechnet hat, war, dass die Fahrzeuge nicht einmal ordnungsgemäß vollgetankt waren. Wäre James nicht -wie immer- auf alle Eventualitäten vorbereitet gewesen, wären wir einfach liegengeblieben. James sagte ja was von Sabotage und meinte, dieser zwielichtige Dirk hätte da seine Finger im Spiel gehabt.
    Die Federung des 'Diploschrecks' ist zugegebenermaßen gar nicht übel. Sie kann einiges wegstecken und das Gerät ist sogar bedingt unterwassertauglich. Bei einigen meiner Fahrmanövern klammerte sich James zu meiner nicht geringen Belustigung an seinen Haltegriff. Natürlich verzog er keine Miene und selbstverständlich hab ich so getan, als hätte ich nichts bemerkt.


    War ja klar, dass wir mit unserer fehlerlosen Fahrweise und extrem schnellen Zwischen- und Gesamtzeit das Rennen gewinnen würden. Einen kleinen Moment hatte ich den Eindruck, dass die gar nicht darauf eingerichtet waren, dass irgendwer an einem Stück heil zurückkehrt oder gar gewinnt. Jedenfalls erinnerte mich die Trophäe, die mir von einer Hotelangestellten mit einem Knicks überreicht wurde, doch sehr an eine Figur, die ich am Morgen glaubte als Verzierung einer Silberkanne gesehen zu haben. Aber da werde ich mich sicher getäuscht haben. Ist ja auch egal. Hauptsache ich hab meine Siegertrophäe.


    [Ende des Tagebucheintrags]

  • Tag 2:


    Das Zimmer 2 hat vielleicht ausgesehen heute morgen. Als wenn ein Blitz eingeschlagen hätte.

    Dirk hatte mich ja schon vorgewarnt vor den eigenartigen Gästen.

    Während des Tages waren sie dann mit dem Auto unterwegs, schon ein seltsames Paar die zwei.

    Ich hoffe nur, sie haben nicht irgendwelche Tiere überfahren, die Verkehrspolizei ist sehr streng hier.


    Ich brauchte Stunden um das wieder in Ordnung zu bringen.


    Dann werde ich mich einmal verdünnisieren, bevor die zurück kommen. Der möchte ich nicht allzu oft begegnen.

    Ach ja, diesen potthässlichen Pokal muss ich ihr noch überreichen.

    Ich hoffe ich finde den, irgendwo im Lager müsste der herumliegen.

    Etwas aufpolieren muss ich ihn auch noch.

    Dann mache ich mal Schluss mit dem Geschreibe und mach auf die Suche.


    Jaqueline

  • "James, ich kann mir nicht vorstellen, dass das so gemeint war." Lady Vivienne steht in der Tür zum Nebenzimmer, in dem völliges Chaos herrscht.
    "Was könnte sonst gemeint sein, Eure Ladyschaft? Schließlich hieß es in den Anweisungen ganz klar: 'Alle Tiere suchen und der Größe nach ordnen!' Wie sollte das sonst gehen?"
    "Sicher war nicht gemeint, dass du unser Gefährt in eine Arche des Todes oder einen Leichenwagen verwandelst und sämtliche Tierkadaver mitschleppst. Schon gar nicht, dass du sie dann in deinem Zimmer auf dem Boden ausbreitest."
    "So lassen sie sich aber am leichtesten sortieren, Mylady. Probleme bereiten im Grunde genommen nur die Überfahrenen. Manche von ihnen sind fürwahr in einem beklagenswerten Zustand."
    James deutet auf einen Kadaver, bei dem man nur mit äußerster Mühe noch auf die Tiergattung schließen kann."
    "Ich bin ja nur froh, dass du darauf verzichtet hast, meine Viviennes ebenfalls deiner Sammlung einzuverleiben. Das hätte ich dir nicht so leicht verziehen."
    "Die Viviennes gehören von der Größe her ganz sicher zwischen dieses herrliche Erdläufer-Exemplar und ..."
    Lady Vivienne unterbricht in hastig. "Schon gut, James. Ich bin sicher, du entledigst dich deiner Aufgabe mit gewohnter Gewissenhaftigkeit. Trotzdem, dein Zimmer sieht aus wie ein Schlachthaus." Sie schüttelt sich.
    "Mylady wissen doch, dass die meisten Individuen so leichtsinnig waren, auf der Rennstrecke Suizid zu begehen. Da lag es doch nahe, ihrem Ableben wenigstens noch einen wissenschaftlichen Sinn zu verleihen. Sonst wären sie ja ganz umsonst gestorben."
    "Da hast du jetzt auch wieder recht. Aber vielleicht entsorgst du die Kadaver bitte wenigstens in der Hotelküche. Die Speisekarte ist etwas eintönig und könnte die Aufbesserung wirklich gut vertragen."
    "Sehr wohl, Lady Vivienne."
    "Und sieh zu, dass dein Zimmer morgen nicht mehr aussieht wie eine Leichenhalle. Sonst kriegen wir noch Ärger mit der Hotelführung."
    "Mit Verlaub, Eure Ladyschaft. Von der hat sich bis heute noch keiner sehen lassen. Da bietet jede Fast-Food-Kette oder Pommesbude mehr Service. Das Ganze erinnert mich fatal an ein Automatenrestaurant." Seine leicht hochgezogene Augenbraue verriet seine tiefe Verachtung gegenüber solchen Etablissements.


  • Tag 3:


    Fällt euch was auf?

    Ich habe mal Vorher-Nachher-Bilder gemacht, zur Dokumentation.

    Vorher:


    Nachher:


    Das sieht mir doch verdammt nach Belästigung am Arbeitsplatz aus.


    Apropolis Belästigung am Arbeitsplatz. Schaki hat mir schön den Kopf gewaschen, weil ich ihren Namen hier verballhornt habe. War doch nur Spaß. Fand sie irgendwie nicht so lustig. Also ich entschuldige mich, sie heißt natürlich Jaqueline.


    Das mit der Selbstbedienung haben unsere Gäste auch noch nicht ganz kapiert. Außerdem steht in der Planetenordnung ausdrücklich, dass nur Fisch zubereitet werden darf. Die restliche Tierwelt steht unter strengstem Naturschutz. Gerade eben habe ich aber den langen Lulatsch gesehen wie er Unmengen von toten Tieren ins Zimmer geschleppt hat.

    Das gibt Ärger, das kann ich prophezeien ganz ohne Glaskugel.

    Da verzieh' ich mich mal lieber.


    Dirk


  • "James, weißt du zufällig, wie viele Regeln die hier im Resort für ihre Gäste aufgestellt haben?"
    "Es sind genau 126, Eure Ladyschaft."
    "Ah, ein bisschen viel, nicht? Ist dir demnach auch aufgefallen? Ein bisschen überreglementiert das Ganze hier, findest du nicht? 'Planetenordnung' nennen sie es: Parke hier, iss nur Fisch, Linksverkehr, Tiere haben Vorrang, Schusswaffen verboten, suche alle Tiere (aber wehe, du veröffentlichst, was du herausgefunden hast), sortiere Tiere nach Größe (wenn das nicht reicht, dann nach Gewicht), nicht aussteigen, dann aber doch aussteigen..."
    James zog eine Augenbraue leicht nach oben und drückte damit maximale Missbillligung aus. "Außerdem werden Mylady hier einfach geduzt, ein unglaublicher Vorgang. Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, je eine solche Fülle an Verboten erlebt zu haben. Und das schon am ersten Tag."
    "Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Da steht zuerst 'Alles ist erlaubt', aber dann folgt eine derart lange Liste von Ver- und Geboten, dass dann effektiv nichts übrig bleibt. Außer vielleicht der 'Freiheit' des Gehorsams."
    "Hin und wieder gibt es immerhin auch positive Hinweise, Eure Ladyschaft, so wie diese kurze Passage mit 'Erlaubt und empfohlen ist dies und das'. Aber die Liste ist deutlich kürzer als die mit den Verboten. Im Grunde genommen sind es gerade mal zwei Punkte."
    "Was mich noch mehr stört, sind diese unverhohlenen Drohungen wie die mit den exorbitanten Bußgeldern. Oder hier eine sublime Drohung, man könnte vielleicht nicht 'unbeschadet' zurückkehren. Und nach der Rückkehr von der stressigen Tour, 'warten weitere Aufgaben' auf uns. Ich dachte, wir wären hier im Urlaub und nicht zum Schuften."
    "Sicher sagt das etwas über die Hotelführung aus, Mylady."
    "Du meinst, es handelt sich um nervige Kontrollfreaks und Ordnungsfanatiker, die ihre Gäste leidenschaftlich gerne rumschubsen und mit sinnfreien Regeln drangsalieren?"
    "So hätte ich es nicht formuliert, Lady Vivienne, aber ja. Oder sie sind extrem ängstlich und wollen deswegen alles kontrollieren."
    "Naja, im Notfall bleibt uns ja immer noch eine Beschwerde bei Gerif-TV, die mögen sicher keine negative Publicity. Oder wir wenden uns gleich an die Schlichtungsstelle der intergalaktischen Reiseagenturen."

  • Tag 4:


    Ich weiß ja nicht genau was da vor sich geht.

    Letzte Nacht hörte man den Lulatsch ziemlich laut ächzen, der muss wohl hart geschuftet haben.

    Heute in der Früh war hinterm Haus dann der Rasen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.

    Es sah aus wie eine große Grube, die zuerst ausgehoben und dann wieder zugeschüttet worden war.

    In der Nähe fand ich auch das noch:

    Sah irgendwie aus, als ob das übersehen wurde.

    Die werden doch nicht …


    Jetzt kam auch noch die Verkehrspolizei vorbei. Die waren ziemlich empört.

    Wo das Fahrzeug der Gäste sei, haben sie mich gefragt.

    Als ich es ihnen gezeigt hatte, machten sie folgendes damit:


    Die werden sich aber wundern und dann zetern, wenn sie wieder losfahren wollen.

    Da verzieh' ich mich lieber schon einmal.


    Jaqueline

  • [Tagebuch Lady Vivienne... Tag 3]
    Als wir heute unsern Diploschreck aus der Garage holen wollten, mussten wir feststellen, dass angeblich die hiesige Polizei unser Fahrzeug mit der örtlichen Version einer Parkkralle festgesetzt hatte. Pfft, Polizei - wer's glaubt? Dirk natürlich, der alte Tunichtgut! Wer auch sonst? Die Polizei wäre ja sicher bei uns vorbeigekommen. -

    Andererseits war das natürlich kein Problem für uns. Erst den Turm mit dem Multitool zurechtgestutzt, den Rest kann so ein Geländefahrzeug schließlich springen. Lächerliche Aktion. Wahrscheinlich war heute die lokale Version von Halloween oder Hexennacht. So Scherze gibt's da ja schließlich bei uns auch. Die Landjugend eben... soll sie doch ihren Spaß haben...


    Heute stand die Bewältigung des ersten Teils der Aufgaben an, die angeblich einen derartig exorbitanten Schwierigkeitsgrad haben sollten, dass wir uns zunächst echte Sorgen machten. Das Hauptproblem bestand im Grunde genommen darin, die Punkte überhaupt nochmal zu finden, aber dank James hervorragenden Notizen bereitete das relativ wenig Mühe. Nachdem wir beiläufig die erste Station mit einem Signal markiert hatten, war die erste ernsthafte Aufgabe die Erforschung einer Gek-Enklave, die idyllisch auf einer Hochebene lag.


    Ich nutzte die Gelegenheit, die Bewohner, einen Gek und einen Reisenden, nach den lokalen Gegebenheiten zu befragen. Keiner der beiden hatte jedoch die Worte 'Gekwassel', 'Frilifisit' oder 'Barabara' jemals gehört. Das Hotelresort kannten sie jedoch gut. Sie schienen aus unbekannten Gründen den unübersetzbaren Begriff 'Ballaballa' als interne Bezeichnung für die Leitungselite des Hotels zu verwenden.


    Bei der Besichtigung der Station trat erstmals eine leuchtende Kugel in Erscheinung, die einem Kugelblitz ähnlich über dem Boden zu schweben schien. Alle unsere Kommunikationsversuche -akustisch, per Funk bzw. Lichtsignalen- blieben unbeantwortet, allerdings wechselte sie ihre Farbe von rot nach blau und dann wieder zurück. Wir hielten sie zunächst für eine Art Naturphänomen, später wird sicher noch mehr über sie zu berichten sein.


    Die folgende (-je nach Zählung- zweite oder) dritte Station brachte etwas Abwechslung, da sie mit einem kleinen Tauchgang und einem kurzen Badeaufenthalt verbunden war. Die Unterwassergeologie übernahm freundlicherweise James für mich. Anschließend sollten wir den steilen Felsen über uns besteigen, auf dem wir eine seltene Pflanze katalogisieren sollten. Leider fanden sich insgesamt drei Pflanzen, von denen eine, die sich angeblich 'Pfitschezisch' nennen soll, den armen James mit einem Gasangriff in arge Bedrängnis brachte. Glücklicherweise war das versprühte Gift thermolabil, weswegen die Hautreaktion sich beim Sonnenbaden relativ schnell verflüchtigte. Trotzdem hätte man uns vor diesen gefährlichen Pflanzen ja schließlich warnen können.


    Die nächste Station, mit der wir den Tag beschließen wollten, erwies sich als eine simple Sendestation in einem Talkessel. Der Erstkontakt und das folgende Gespräch mit dem Verkäufer-Gek und seinem Vorgesetzten verlief freundlich, aber unverbindlich. Die herzliche Einladung, hier auf der Station zu übernachten, schlugen wir wegen der beengten Verhältnisse aus. Schließlich wollte jeder von uns seine Ruhe. Der Hauptgegenstand der Erforschung erwies sich als jene angriffslustige Pflanze, deren Bekanntschaft wir bereits schmerzlich gemacht hatten. Immerhin waren wir diesmal ausreichend vorgewarnt. Zügig -aber schon bei Dunkelheit- kehrten wir nach Rambaldi zurück.


    Bei unserer Rückkehr stand merkwürdigerweise das Bett aus James Zimmer in meinem. Zuerst hab ich mich gefreut, hab ja schließlich mehr Platz. Aber schließlich ist mir doch noch aufgefallen, dass James dann ja auf dem Fußboden nächtigen müsste. Sicher mal wieder ein zweifelhafter Scherz von diesem zwielichtigen Dirk. Der schleicht hier dauernd wie eine verhängnisvolle Mischung aus Kobold und Poltergeist in der Gegend herum und ist zu nichts zu gebrauchen. Vielleicht hat der sich aber auch mit der armen Jaqueline hier vergnügen wollen und ist gestört worde. Nach ihm zu klingeln, war natürlich wieder zwecklos. Da hat James ganz schön schleppen müssen, bis er sein Bett wieder da hatte, wo es hingehört. Der Arme!"
    [Ende des Tagebucheintrags]

  • [Tagebuch Lady Vivienne... Tag 4]


    Heute war mein großer Tag, Doc. Die kleine Saurierspezies wurde nach mir getauft. Von jetzt an heißen sie offiziell 'Viviennes'. Zu der kleinen Feier kamen auch ein paar Geks aus dem umliegenden Stationen. Etwas kitschig das Ganze, aber naja. Die kleinen Kerlchen haben es mir jedenfalls wirklich angetan. Sie sind einfach niedlich. Mit den Exemplaren in der Nähe der Basis hab ich mich schon angefreundet. Es sieht fast so aus, aus mögen sie mich auch. Würde mich nicht wundern, wenn sie abgerichtet oder angefüttert wären. Die wollten mich ja kaum gehen lassen. Trotzdem - endlich mal eine gute Idee von Gerif-TV. Wahrscheinlich hoffen sie auf eine bessere Bewertung für ihre Rundreise.


    [Ende des Tagebucheintrags]

  • Hätte ich jetzt fast vergessen.

    Dirk hat ihnen in Zimmer 3 noch ein Bett hineingestellt:


    Für alle Fälle, sonst zerkratzen sie uns noch alle Türen mit ihrer Bettenschlepperei.


    Jaqueline

  • [Tagebuch Lady Vivienne... Tag 5 - Teil 1]

    Für den heutigen Nachmittag hatten wir den zweiten Teil der hoteleigenen Rennstrecke eingeplant. Nachdem wir beim letzten Mal recht zügig vorangekommen waren, schien uns ein halber Tag völlig ausreichend, obwohl Dirk uns geradezu drängte, das Resort zu verlassen. Das eigentliche Problem bei der Tour waren die sturzbachartigen Regenfälle, mit denen uns der Monolith empfing. Die Straßen und Wege waren nahezu unpassierbar. Als das Wetter endlich aufklarte, war es auch schon wieder Zeit den Monolithen wieder zu verlassen. Die Aufgaben? 'Baby-Krams' wie Rudi sagen würde.

    Es wurde schon dunkel, als wir unser nächstes Ziel erreichten, einen Unterwasser-Canyon, der bei Tageslicht bestimmt ein nettes Badevergnügen bereitet hätte. In der mondhellen Nacht war das ganze eine eher unheimliche Angelegenheit. Zumal erneut die leuchtenden Kugeln auftauchten. Sie hielten sich stets in einer gewissen Entfernung und schienen uns zu beobachten. Mit uns kommunizieren wollten sie auch diesmal nicht. Schließlich beschlossen wir genervt, sie durch Beschuss aus unserer Bordkanone und unserem Multitool zu vertreiben.

    An unserem nächsten Ziel, einem Depot, schienen sie uns allerdings schon zu erwarten. Diesmal schlichen wir uns mit dem 'Diploschreck' an, um sie zu stellen. Leider ergriffen die Feiglinge die Flucht. Sicher ein paar Spitzel von Gerif-TV, die uns aufhalten oder behindern sollten. Immerhin gelang uns eine Nahaufnahme von ihnen.


    Die eigentliche Aufgabe, das Leben in einem versteckten See zu erforschen, naja eigentlich war es eher ein Tümpel, war da vergleichsweise unspektakulär. Immerhin wimmelte es in der Gegend von meinen 'Viviennes'.

    [Ende des Tagebucheintrags Teil 1]

  • [Tagebuch Lady Vivienne... Tag 5 - Teil 2]


    Die 8. Station war mal eine echte Herausforderung. Die ganze Zeit hatten wir auf so etwas gewartet. Eine Gesteinsformation erklettern, auf ihr Schaukeln, komplexen Anweisungen folgen, um einen verborgenen Höhleneingang zu finden, eine verwirrende labyrinthische Höhle durchkriechen, die teilweise überflutet war, sich unter Wasser bei knappem Luftvorrat einen Weg ins Freie bomben und in einer Lagune auftauchen, die eine verwunschene, halb versunkene Ruine beherbergt. Da kann man jetzt wirklich nicht meckern. Da hat sich Gerif-TV selbst übertroffen!


    Bei der letzten Station der Strecke machte uns erneut einer der tropischen Wolkenbrüche zu schaffen, die glücklicherweise ebenso plötzlich aufhören wie sie begonnen hatten. Die Tafel liegt aus purer Bosheit in einem unzugänglichem Trichter versteckt und ist völlig unsichtbar, bis man direkt davorsteht.


    Als ob das nicht genug wäre, war der Veranstalter sichtlich bemüht, die weiteren Anweisungen so unverständlich wie möglich zu halten. Hier seine 'Wegbeschreibung' im Original:
    "In dieser Richtung [12 Uhr] erblickst du oben angekommen nämlich folgendes: Ein Barabara auf dem zwei Friliefisit stehen und zwei Frilifiesit links davon am Boden. Die letzteren musst du nun nacheinander durchschreiten. Anschließend gehst du entlang des Barabara weiter. Du musst dabei links vom Barabara bleiben, du solltest auch nicht den Durchgang benutzen, der sich auftut. An einem Gekwassel vorbei immer weiter, bis ein weiterer Filifiesit-Bogen am Meer in Sicht kommt. Stelle dich mitten hinein mit Blickrichtung auf's Wasser. Vor dir ragt steil eine einzelne Bergspitze auf, die du besteigst."
    So weit O-Ton Gerif-TV. Man beachte die schikanöse Ähnlichkeit der Begriffe 'Fri.. Frie.. Frili...' - ach, was auch immer, die ohne 'Klexikontl', der Gerif-TV Version eines Lexikons, völlig unbrauchbar wäre. Wer soll aus so etwas schlau werden? Hätten wir nicht in der Nähe des Endpunktes eine Lichterscheinung gesehen, die uns den Weg wies, wir wären wohl ewig herumgeirrt. So aber entledigten wir uns zügig unserer letzten Aufgabe und kehrten zur Basis zurück.

    [Ende des Tagebucheintrags Teil 2]

  • Tag 5:


    Ich habe heute einmal unsere Überwachungskameras ausgewertet. Die funktionieren Tag und Nacht.


    Auch Tiere werden dabei eingesetzt.


    Die haben sich die Rundum-Überwachung ja einiges kosten lassen.

    Dafür haben sie bei den Personalunterkünften gespart.


    Ziemlich karg eingerichtet, muss ich schon sagen.


    Hier in der Basis war es heute eher ruhig, denn unsere Gäste waren ja reichlich beschäftigt.


    Dirk