• Alien <3 ist zwar von einem anderen Stern aber da wollen wir doch alle hin, oder? ;)

    Danke schön! :* - Ach ja und der Stern, von dem das Alien kommt, ist Wolf 359. Ist ja angesichts der intergalaktischen Entfernungen, die man als NMSler gewohnt ist, nur ein Hupfer von weniger als 8 Lj. Spektralklasse M6.5Ve / Rektaszension 10h 56m 29s / Deklination +07° 00' 52". Vorsicht! Der Planet ist ziemlich nah an der Sonne. Nicht dass da einer hineinfällt. Wenn ihr da wirklich vorbeikommt, Kaffee und Kuchen stehen bereit... ;)

  • Ist die Gegend nicht Borg verseucht? ;)

    Nee - die haben die Gegend längst verlassen. Aliens eignen sich nicht zum Assimilieren. Aber ein wenig Weltraumschrott der Föderationsschiffe treibt noch durchs All... ^^

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    Bordbuch [Captain A. Lien - Tag 22]
    Untersuchung des 4. Planeten Ivyburie XVII, ein mit den berüchtigten reflektierenden Metallsäulen übersäter Exoten-Planet: Die üblichen beiden Basen befanden sich unseren Ortung zufolge in der Nähe der riesigen rotierenden Räder.

    Bereits beim Überfliegen der ersten Basis erkannte weckten große Gewächshäuser aus Glas und Metall unser Interesse.

    Zwei Gruppen von 'Wegweisern' oder Markierungen führten vom Landeplatz in die umliegenden Höhlen. Die großen hallenartigen Kavernen bilden ein ineinander verschachteltes Labyrinth, in dem wir ohne Wegweiser schnell die Orientierung verloren hätten.
    Ein Com-Ball veranlasste uns, eine markierte Metallplatte zu suchen, um von ihr aus die letzten von der Decke herabhängenden 'Tropfbäume' zu finden, denen die Höhle ihren Namen verdankte. Nur extrem vorsichtig näherten wir uns der auffällig gekennzeichneten Platte, fast rechneten wir damit, dass sie uns unbefugte Eindringlinge in eine unergründliche Tiefe stürzen oder in die Luft sprengen würde. Glücklicherweise geschah nichts dergleichen.

    Eine weitere Kette von Wegweisern führte durch weitere Höhlen zu den Gewächshäusern, die wir bereits aus der Luft ausgemacht hatten. Offenbar handelte es sich um eine Zuchtanlage, in der kleinere Ableger der riesigen Metallsäulen herangezüchtet wurden. In langen Reihen standen sie nach Farben sortiert nebeneinander. Als ob es nicht schon genug dieser schwebenden Stelen auf dem Planeten gegeben hätte! Niemand wusste sich auf diese merkwürdige Entdeckung einen Reim zu machen. Die GTV-ler schienen sich mit seltsamen Forschungen abgegeben zu haben. Ein Experiment in Fremdwelten-Metallurgie? Immerhin fanden wir beidesmale spärliche Hinweise auf die Abdichten der Besatzung des lange überfälligen Expeditionsraumschiffes, was die Stimmung unserer Crew ein wenig hob.


    Die zweite Basis wirkte schon aus der Luft extrem ungewöhnlich. Ein langer Steg führte zu einem künstlich angeschütteten Hügel, der mit technischen Mitteln bearbeitet und in die Form eines riesigen Hasen gebracht worden war. Vielleicht hatten die Verschollenen den letzten Rest Verstand verloren? Wenn man die Informationen in den Dateien des Basiscomputers ernst nahm, dann schien es sich bei der Formation namens 'Cäsar' lediglich um so etwas wie einen kollektiven Zeitvertreib gehandelt haben. Manche unserer Experten schlossen darauf, dass GTV sich bereits längere Zeit in dem System aufgehalten hatte und der Hase zur Osterzeit in einer Anwandlung ritueller Nostalgie entstanden war. Unsere Biologen vermuteten dagegen zunächst externe Ursachen wie die Einwirkung von Gas, das die Gehirne der Verschollenen womöglich benebelt haben könnte. Einen Beweis für eine der beiden Thesen zu erbringen, vermochten wir jedoch nicht.

    Bei der zweiten Basis mussten wir uns erneut entscheiden, welchem der beiden Wegweiser wir von hier aus zuerst folgen sollten. Diesmal führten uns die Höhlen direkt durch das Bergmassiv. Auf der anderen Seite angekommen verschlug es uns die Sprache.

    Ein riesiges Raumschiff oder doch eine naturgetreue Nachbildung davon steckte scheinbar in einem der gigantischen Räder fest. Seine abgewinkelten Seitenflügel erinnerten entfernt an einen Tie-Bomber. Das Schiff war groß genug, dass unser Rettungskreuzer leicht auf seiner Nase landen konnte. Das Ganze sah so aus, als habe sich der Pilot verschätzt und sei bei dem Versuch gescheitert, sein viel zu großes Schiff durch das Rad zu steuern.

    Eine Reihe von Zugängen am Heck erlaubte es uns, das Innere dieses erstaunlichen Jägers zu betreten. Am meisten beeindruckte unsere technikverliebten Crewmitglieder der Besuch der schicken Steuerkanzel. Fracht-, Aufenthalts- und Schlafräume verteilten sich über mehrere Decks. Wir inspizierten sogar die überdimensionierten Triebwerksschächte und unsere Ausdauer wurde belohnt: Wir fanden einen entscheidenden Anhaltspunkt, der uns der Rekonstruktion des Kurses der verlorenen Crew näherbrachte.

    Natürlich ließ es sich unser Pilot nicht nehmen, sich an dem Kunststück zu versuchen, an dem das Fundschiff aufgrund seiner Größe gescheitert war.

    Damit blieb uns nur noch eine weitere Kette von Wegweisern. Diese brachte uns geradewegs zu einer Rennstrecke, die durch ein weiteres Höhlenlabyrinth führte. Natürlich ruhten die Mitglieder unseres Teams nicht, bis sie die bisherige Bestzeit wenigstens ein kleines bisschen unterbieten konnten.

    Der ständige Kontakt und die Auseinandersetzung mit den kreativen Hinterlassenschaften der Verschollenen ließ sie uns bei aller Professionalität menschlich näher rücken. Unsere Sorge um ihren Verbleib wuchs mit jedem verstrichenen Tag.

  • Gibt es Koordinaten für dieses Spetakel?