Waren Spiele wie No man´s Sky und Morphite zur jederzeit möglich?

  • Wenn eine bestimmte Zeit bis heute geblieben wäre z.B. die Zeit mit Super Nintendo.

    Wäre sowas wie No Man´s Sky und Morphite auch auf Commodore, Amiga, Super Nintendo, Sega, Plastation 1, Wii usw. möglich gewesen wenn auch die Zeit entsprechend wäre? Also Weltraum Spiele wo man auch Planeten erkunden kann und jeder Planet einzigartige Fauna und Flora hat.

    Wie hätten sich Commodore, Amiga, Super Nintendo, Sega, Playstation One usw. entwickelt wenn die entsprechende Zeit bis heute geblieben wäre? Bei dem Computern und Konsolen aus dem 80er und 90er hätten wir bis heute noch kein Iphone und kein Internet wenn die entsprechende Zeit (Fortschritt und Entwicklung) bis heute so geblieben wäre.

  • Die Spiele die wir heute kenne sind im Grunde das was wir früher schon kannten nur im neuen Gewand und größer in den Dimensionen, selten sogar mit neuen Ideen...


    Weiterleitungshinweis

    Das war früher ein Top Titel und vielleicht erkennt man heute gewisse Parallelen in der Spiele Grafik zu einem bestimmten Titel von heute?

  • FoxHound


    Wenn wir die Zeit von 1990 bis heute noch hätten, wir hätten bis jetzt natürlich noch keine Iphone, noch kein Internet usw. Wie hätte sich der Super Nintendo bis heute entwickelt wenn die Zeit von 1990 geblieben wäre? Hätten wir trotzdem ein Spiel bekommen was in der Art wie No man´s Sky wäre? Wäre es ebenfalls ein Spiel wo jeder Planet einzigartige Fauna und Flora hat?

  • Wenn die Zeit bleibt, steht sie still.

    Stillstand bedeutet keinen Fortschritt.

    Nein dann hätte wir wir nur das was es 1990 gegeben hat und das sehr unbeweglich wenn die Zeit still steht.

  • FoxHound


    So ganz still nicht, wenn man z.B. in einer Werkstatt für Behinderte arbeitet, dann würde man in Verlauf der vielen Jahre alle Aufträge machen die 1990 möglich gewesen wären, natürlich Vorausgesetzt man bleibt in derselben WfbM und auch immer in der gleichen Abteilung. Nachteil wäre auch das sich viele Aufträge irgendwann wiederholen, da nichts neues mehr käme. Stimmts?

  • Die Spiele die wir heute kenne sind im Grunde das was wir früher schon kannten nur im neuen Gewand und größer in den Dimensionen, selten sogar mit neuen Ideen...


    Weiterleitungshinweis

    Das war früher ein Top Titel und vielleicht erkennt man heute gewisse Parallelen in der Spiele Grafik zu einem bestimmten Titel von heute?

    oh Mann, den hab ich ja direkt wiedererkannt, muß ich wohl auf meinem Arari 800XL gezockt haben oder doch schon auf dem Commodore, so genau kann ih dass nicht mehr bestimmen. :/

    ...Mittendrinn im Nirgendwo steht irgendwo ein DIXIKLO...

  • Also wenn es solche Spiele nicht geben würde, wären wir vielleicht selbst auf einem tollen Planeten mit einzigartiger Flora und Fauna und ganz unterschiedlichen Biomen unterwegs.

    Stattdessen sitzen wir im abgedunkelten Kämmerlein und spielen :)

  • Jaja, kommt jetzt mal ein Jahr zu spät, aber ich kann die konkrete Antwort, die hier fehlt, nicht einfach links liegen lassen.


    Kurzfassung: Nein, ein Spiel wie No Man's Sky wäre so, wie wir es kennen, nicht möglich gewesen!


    Lange Version: Der Übersicht wegen teile ich die Erklärung ein bisschen auf. Über grafische Eigenschaften sprechen wir hier nicht. Ist ja wohl logisch, dass erweiterte Farbspektren, runde Konturen etc. damals einfach nicht drin waren. Beschäftigen wir uns lieber mit den technischen Details. Diese gliedern sich in zwei Punkte ein: Speicher und Rechenkapazität. Und beim Speicher fängt es schon an.


    Denn ein Spiel mit ca. 11 GB Datenlast im Installationspaket war 1990 undenkbar! Brechen wir die grafischen Daten runter, verzichten auf Multiplayer, ausgiebigen Basisbau und den ganzen Kram, der nebenbei machbar ist (Sprachen lernen, Frachter, mehrere verschiedene Raumschiffe und ihre Klassen u.s.w.) und beschränken die Quests auf die "Hauptgeschichte", wäre das Spiel immer noch so dick, dass es auf Speichermedien zwischengelagert werden müsste, die in ihrem Ganzen eine 50 m² Wohnung nahezu ausgefüllt hätten. Weitere Einsparungen, um das Spiel klein genug zu machen, wären noch der Verzicht auf die gigantische Karte und eine Vielzahl der scanbaren Materialien. So aber wäre das Spiel soweit auf seine Kernkomponenten reduziert, dass man nur noch wenig von NMS spüren würde.


    Mit der Rechenleistung verhält es sich ähnlich. Denn um diese Massen an einzigartigen Mineralien, Flora und Fauna zu erkennen, braucht es auch heute noch unfassbar viele Kapazitäten. HG hat das Problem damit gelöst, dass nur vereinzelte Segmente aktiv errechnet werden müssen. Trotzdem braucht es auch hier wieder mindestens 4 GB RAM Arbeitsspeicher, damit diese auch wiedergegeben werden können. Wenn wir auch hier wieder alles soweit runterbrechen, dass es in die technischen Möglichkeiten von vor 30 Jahren passt, haben wir bei gleichbleibender Methode nach ca. 30 Spielstunden alles erforscht, was es gibt (wenn man den Fokus darauf legt). Die Rechenleistung wäre am Limit und könnte nicht einmal mehr neue Namen für Himmelskörper, Pflanzen, Steine und Tiere generieren, wenn wir in unserer aktuellen Galaxie blieben. Der Galaxiewechsel in NMS ist prinzipiell auch nur eine Art Hard Reset.


    Abgesehen davon gäbe es standardmäßig einen Loading Screen an vielen Punkten, was der Dynamik des Spiels schadet, Grundelemente wie Sauerstoff oder Kupfer wären nicht in der Masse farmbar und noch so vieles mehr. Und das alles nur, weil weder der Speicher noch die Rechenleistung ausgereicht haben, um dies zu ermöglichen.


    Fazit: Mit den technischen Mitteln wäre eine stark abgespeckte Version machbar gewesen, vielleicht mit 20 oder 30 verschiedenen Systemen in der Galaxie. Aber diese vereinfachte Form kann man kaum mit NMS vergleichen. Was sind denn bitte 5 MB mit Speicherstand im Vergleich zu mehreren GB im Leerlauf?