Milly und ich (4) - Das Baumhaus

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  • Vorweg: HG haut die updates ja so schnell raus, dass man kaum hinterher kommt ;). Ich habe es noch nicht verglichen, aber vielleicht sehen einige Landschaften in dieser Geschichte jetzt noch besser aus. Damit muss ich wohl leben...


    Das Baumhaus



    Eine neue Forschungsreise


    Irgendwo, in den Tiefen der Euklid-Galaxie, kreisten 6 Planeten um eine gelbe Sonne, deren System als 'Fhalya-7' eingetragen war und das zum Hoheitsgebiet der Vy'keen gehörte.

    Einer dieser Planeten, er trug den klangvollen Namen 'Date 32/I8', verfügte über ein neutrales Biom und entspannte 'Wächter'. Ich entschied mich damals, dort sesshaft zu werden und so baute ich, zwischen grünen Hügeln und direkt an einem See, meine Heimatbasis 'Fielde Hanis'.

    Gut, ab und zu fegte ein heißer Sturm über mich hinweg und das Wasser dieses Planeten war rot und nicht blau, wie ich es von Terra gewohnt war. Doch das störte mich nicht lange und in rote Fluten zu springen war auch nur am Anfang etwas seltsam.


    (Blick von der 'Haustür' aus)


    Millionen Lichtjahre von zu Hause war 'Fielde Hanis' inzwischen zu einer zweiten Heimat geworden. Hier plante und startete ich auch meine diversen Forschungsreisen. Diese konnten durchaus langwierig sein, doch das musste mir keine Sorgen bereiten. Der Hauptrechner der Station hielt die benötigten Systeme, auch die der Bio-Kuppeln, in Funktion.


    Seit ich vor geraumer Zeit, mit Hilfe eines Korvax-Wissenschaftlers, die Möglichkeit gefunden hatte, die KI meines Raumschiffes 'Roter Milan' sich als einen quasi festen, holografischen Avatar in Teleporterreichweite des Schiffes projizieren zu lassen, teilte ich die Räume der Station mit Milly. Das sie ein Hologramm war, fiel mir gar nicht mehr bewusst auf und ich empfand es als sehr angenehm, meine Vertraute und ständige Begleiterin auf diese Weise um mich zu haben.



    Nun ist es ja nicht so, dass man einfach mit geschlossenen Augen einen Dartpfeil auf die galaktische Sternenkarte wirft und so sein nächstes Ziel ermittelt. Ich will ja nicht planlos wertvollen Treibstoff und ebensolche Zeit verschwenden. Meistens hatte ich schon ungefähre 'Eckdaten' im Kopf: Wunschgröße des Systems, Allianzugehörigkeit, Entfernung (ich will ja auch gleichzeitig etwas näher ran an's Zentrum der Galaxis und nicht weiter weg), eventuell noch Wirtschafts- und Konfliktsituation, aber das eher nachrangig.

    Da mein Ferienhaus auf dem Planeten 'Fann Tau' nicht mehr tauglich war, würde ich auf meinen Reisen nebenher auch nach einem geeigneten Plätzchen für den Sommerurlaub Ausschau halten.


    Nach einigen Litern SEHR teuren Kaffees (seufz) hatte ich mich, im Dialog mit Milly, schließlich für ein Ziel entschieden. Diesmal sollte es das System einer gelben Sonne mit Namen 'Migani' sein, die von 6 Planeten umkreist wurde. Es lag im Einflussbereich der Vy'keen und die bereits verfügbaren Daten waren vielversprechend.


    So spannend die Reise auch sein mochte, ich würde für längere Zeit wieder meinen relativ schweren Raumanzug tragen müssen. Da war ich schon ein wenig neidisch auf Milly, denn als Hologramm musste sie sich nicht vor der Umwelt schützen. Sie konnte anzug- und helmfrei durch das feindlichste Umfeld gehen.


    Nachdem jetzt das Ziel festgelegt war, konnte ich meine Vorbereitungen treffen. Der Stationsrechner musste für die Zeit meiner Abwesenheit eingerichtet werden und dann musste ich noch meine Ausrüstung zusammenlegen.


    Die Nacht senkte sich über 'Fielde Hanis'. Am nächsten Morgen wollten wir aufbrechen.

  • Das System 'Migani' und der Planet 'Lelington'


    „Ankunft im System Migani, Warp erfolgreich beendet“.

    „Danke, Milly“, bestätigte ich und verschaffte mir aus dem Cockpit meines Jägers heraus einen ersten Eindruck. Der Hyperraum hatte uns unmittelbar vor einem großen Planeten und in der Nähe der Raumstation dieses Systems ausgespuckt.


    „Ok, zunächst Kurs auf die Raumstation. Lass uns 'Guten Tag' sagen“

    Milly setzte die Station als neuen 'Waypoint' und meldete uns bei der Einflugkontrolle an.


    Nur kurze Zeit später hatte uns ein Traktorstrahl auf dem zugewiesenen Landepad abgesetzt und ich machte mich auf den üblichen Weg zur Stationsverwaltung.

       

    Wie in allen Einrichtungen dieser Art lag das Verwaltungsbüro auf der Ebene der diversen Händler.


    Schnell erledigte ich den bürokratischen Kram und prüfte auch gleich, ob ein anderer Reisender dieses System schon entdeckt und auf seinen Namen eingetragen hatte. Da das nicht so war tat ich dies nun und ließ es auf den Namen 'Fhalya-180' auf mich eintragen.

    Für mich interessanter war immer der gegenüberliegende Bereich auf der anderen Seite der Landezone. Dort befand sich eine Art Lounge, Treffpunkt unterschiedlichster Raumfahrer und auch Sitz der diversen Gildenvertreter.


    Ich sah mich dort um, sprach mit einigen der Wesen und transferierte aus dem öffentlichen Datenspeicher der Station Informationen über 'Fhalya-180' an die KI meines Schiffes.


    6 Planeten, da war sicher eine Menge zu entdecken. Im Grunde war es mir egal, wo ich meine Forschungen begann, also wählte ich als erstes Ziel diesen großen Planeten, der quasi direkt unter der Raumstation hing und schon bei der Ankunft fast das gesamte Sichtfeld meines Cockpits ausgefüllt hatte.

    „Milly, lass schon mal die Triebwerke an und melde uns ab. Ich bin auf dem Weg.“

    „Verstanden.“


    Kaum hatte ich es mir in meinem Pilotensessel bequem gemacht, hob der Milan auch schon ab und schoss durch die Einflugschleuse in das All.


    Da lag es nun vor uns, unser erstes Ziel.

  • Na, sehr einladend sah die erste Information aus der Datenbank ja nicht aus. Aber ich war ja gerne bereit mich durch persönliche Eindrücke eines Besseren belehren zu lassen. Also wählte ich zunächst mal eine beliebige Gegend aus und Milly setzte den Jäger weich auf sandigem Boden auf.

    Die Sonne stand noch über dem Horizont, aber dennoch präsentierte sich die Umgebung in einem sehr dämmrigen Licht. Milly hatte mich zudem darüber informiert, dass hier nur eine geringe Atmosphäre vorhanden war.

       

    Ich wollte nicht zu schnell urteilen und hob wieder ab, um diese Welt halb zu umrunden. Dabei achtete ich jedoch darauf, auf der Tagseite zu bleiben. Jedoch bot sich nach der erneuten Landung ein ähnliches Bild. Öde Landschaft und dämmriges Licht weit um mich herum.

       


    Ich wanderte ein wenig und ohne große Erwartungen auf interessante Entdeckungen durch die trostloste Gegend. Immerhin fand ich hier und da kleine Ansammlungen von schönen, violett leuchtenden Kugeln.


    Neugierig scannte ich sie, um mehr zu erfahren. Das reichte schon aus, um einen der in der Datenbank genannten 'eifrigen' Sentinel auf mich aufmerksam zu machen. Der trat recht feindselig auf und hielt sich auch gar nicht lange damit auf den 'Eindringling zu untersuchen.


    Statt dessen war er auf Streit gebürstet und eröffnete direkt das Feuer auf mich. Es blieb mir nichts übrig, als mich zu wehren und ein kurzes Gefecht später blieb dies vom 'Wächter' übrig:


    Ich hatte keine Lust auf seine Verstärkung zu warten und so flogen Milly und ich ein geraumes Stück weiter.

    Aber auch hier das gleiche Bild. Dämmrige Ödnis um uns herum.

    Dann das Highlight: Ich war wieder zu Fuß, aber nicht zu weit entfernt vom Schiff, unterwegs und stieß dabei auf ein merkwürdiges eiförmiges Gebilde.


    Ich knackte es mit Hilfe des Minenlasers, um den Inhalt zu begutachten. Ein leuchtender Larvenkern kugelte heraus, aber gleichzeitig brach der Erdboden an mehreren Stellen auf und grausige Wesen drangen an die Oberfläche, die mich sofort heftig attackierten.

       


    Im Zickzack-Sprint rannte ich, so schnell es eben ging, zurück zum Milan und versuchte gleichzeitig mir mit dem Impulsstrahl meines Multitools diese Ausgeburten der Hölle vom Hals zu halten.


    Ich hatte genug von diesem tristen, feindseligen Planeten und flog steil zurück ins All.

    Vielleicht war die nächste Welt ja angenehmer.

  • Planet 'Logierac'


    Meine Wahl für den nächsten Versuch fiel auf den Planeten 'Logierac'.


    Immerhin hatte ich nach Auskunft der Datenbank kaum mit 'Wächtern' zu rechnen und die sollten auch recht geduldig sein. Ich war gespannt.

    Schon der Anflug aus dem All zeigte, auch hier gab es rotes Wasser. Aber durch meine Heimatbasis hatte ich mich daran gewöhnt und es störte mich nicht mehr. Ich wählte wieder einen Ort auf der Tagseite für die Landung und nach dem Ausstieg war mein erster Eindruck – wow.


    Nicht giftig, nicht radioaktiv, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Ein entspanntes neutrales Biom und dazu eine wunderbare Landschaft, die da vor mir lag.


    Ich wanderte ein wenig umher und bestaunte die planetare Natur.

    „Aufkommender heißer Regensturm entdeckt“, warnte mich Milly. „Ich empfehle umgehend Schutz zu suchen;“

    Im Dauerlauf suchte ich den im Jäger. Kaum saß ich wieder im Cockpit, brach auch schon einer der angekündigten heißen Wolkenbrüche über uns herein. Dampfende Nässe waberte um die Glaskanzel, doch so schnell das Unwetter gekommen war, zog es nach kurzen Minuten auch wieder ab.

    „Lass uns noch ein wenig weiterfliegen, Milly. Mal sehen, was dieser Planet noch zu bieten hat.“

    Wir hoben ab und flogen eine Zeit lang, immer der Sonne nach, über die grüne Landschaft unter uns. Ich sah einige weit verstreut liegende Gebäude und bei einer kleinen Siedlung setzten wir auf, denn ich musste mir mal dringend die Beine vertreten... :-).


    Ich nutzte die Gelegenheit, um auch hier ein wenig die Gegend zu Fuß zu erkunden. Bisher hatte ich nichts gefunden, das den positiven Eindruck dieser Welt eingetrübt hätte. Irgendwie erinnerte mich alles in der Natur ein wenig an die Heidelandschaften auf Terra.

       


    Die Fauna auf Logierac war nicht sehr üppig, aber durchweg friedlich im Auftreten. Es gab lediglich 3 Vogelarten, einen Höhlenbewohner und 3 verzeichnete Meerestiere.

    Die Tiere der Lüfte hatte ich recht schnell identifizieren können. Die anderen würde ich sicherlich auch entdecken.

         



    Milly und ich waren wieder aufgestiegen und flogen weiter Richtung Norden, um auch die Pol-Region zu untersuchen. Wir flogen recht tief und als wir um einen größeren Hügel bogen ragte vor uns eines dieser riesigen Archive in den Himmel.


    Ein Landefeld leuchtete auf und die grüne Farbe der Landehilfe zeigte die Bereitschaft zum Anflug an. Ein Zwischenstopp hier schien mir keine schlechte Idee zu sein. Erfahrungsgemäß traf man in diesen Archiven fliegende Händler an und vielleicht konnte ich so auch das eine oder andere interessante Artefakt aus dieser Region erwerben.


    Der Aufbau des Archivs war wie der ähnlicher Stationen. Neben der eigentlichen Archiv-Sektion gab es diverse Terminals, einen Gildenvertreter und einen Technikhändler. Daneben auch einen Kartographiestand.


    Ich hielt mich nicht sehr lange in dieser Anlage auf. Über einen Handelsterminal hatte ich ein paar Güter verkauft, die sich inzwischen in meinem Exo-Anzug angesammelt hatten. Darüber hinaus kaufte ich einigen fliegenden Händlern noch ihr Pugneum ab, das ich später auf der Raumstation beim dortigen Schrotthändler gegen Module eintauschen wollte.


    Kurz darauf hatte sich der Milan wieder in die Lüfte erhoben und glitt mit lautem Summen über gleichbleibend grüne Landschaften und rote Wasserflächen. Hier und da setzten wir auf und ich durchstreifte die Gegend um den Jäger zu Fuß. Dabei bewegte ich mich aber nie zu weit vom Schiff weg, um bei einem der plötzlichen heißen Wolkenbrüche wieder dort Schutz finden zu können. Natürlich hätte ich mir auch mit dem Terrainmanipulator in solchem Fall schnell eine Schutzhöhle in's Gelände brennen können, aber es widerstrebte mir unnötige Löcher in die schöne Landschaft zu bohren.

    Schließlich landeten Milly und ich auf einem weiten, flachen Uferstreifen. Fest entschlossen, auch diese verborgene Welt kennen zu lernen, stürzte ich mich ohne Zögern in die roten Fluten. Außerdem war ich ja nicht allein, denn Milly war mit meinem Anzug verbunden und überwachte alle Systeme und vor allem meine Gesundheit. Das gab mir Sicherheit und Beruhigung und in meinem Helm noch etwas anderes zu hören, als nur meine Gedanken war schon angenehm :-).

  • Natürlich war hier 'unten' alles in rötliches Licht getaucht. Ich schwamm vorbei an wogenden Pflanzen, einer Art Seegras, und tief hinab zu merkwürdig geformten versteinerten Ablagerungen.

    Pfeilschnell huschten Fischschwärme durch diesen nassen Garten. Hier fand ich auch zwei Fischarten, die in der Datenbank aufgeführt waren:

       

    Die 3. Art sollte eher in den Nordmeeren vorkommen. Da würde ich dann nochmal einen Tauchgang machen müssen :-).

    Ich fand wunderschöne gepanzerte Muscheln und diese kleinen unterseeischen Geysire, an denen man Kristallsulfide ernten konnte. Dabei war aber auch höchste Vorsicht geboten, damit man nicht in eine dieser regelmäßigen Eruptionen geriet.

       

    Ich schwamm noch eine Weile umher und machte mich dann auf den Rückweg zum Ufer.

    Schon fast wieder an Land begegnete mir dieses unheimliche Etwas, das von meinem Scanner als gefährlich eingestuft wurde und das mich mit seinem großen Auge unheilvoll fixierte.

    Vorsichtshalber ging bzw. schwamm ich ihm aus dem Weg und war froh wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.


    Immer weiter flogen wir, dem Nordpol entgegen und stießen dabei auf einen Handelsposten der Vy'keen, in dessen Nähe sich zufällig auch ein uralter Monolith befand. Dort erhielt ich nach meiner Opfergabe, einem Vy'keen-Dolch, die Koordinaten des großen Sprungportals dieses Planeten.

    Leider lag das Portal nicht auf meinem geplanten Weg zum Nordpol, aber den Umweg nahm ich gerne in Kauf, denn ein Portal ist immer auch ein Schlüsselpunkt jeder Welt und auf jeden Fall wert aufgesucht zu werden.


    Der Abstecher hatte sich auf jeden Fall gelohnt. In einer Senke, fast versteckt, ragte dieses Zeugnis einer unbekannten Alienrasse mächtig empor.


    Hier gab es auch den Eingang zu einer großen, weit verzweigten Höhle, an deren Eingang ich das in der Datenbank verzeichnete Landtier entdeckte.

       

    Ein kleines und freundliches Krabbeltierchen, das emsig auf seinen Spinnenbeinchen unterwegs war.


    Die Sonne ging unter hinter der großen pyramidenförmigen Felsstruktur unweit des Portals. Ich wollte nicht die Dunkelheit abwarten und hob mit dem Milan ab, um nun noch die Nordmeere aufzusuchen.

    Diese erreichte ich im dämmrigen Tageslicht und landete auf einer Klippe am Rand einer ausgedehnten Wasserfläche, um ohne zu Zögern kopfüber in das rote Wasser zu springen.

    Eine ähnliche Unterwasserwelt wie schon zuvor erwartete mich. Ich verbrachte eine geraume Zeit mit meinem 'Tauchgang', doch leider blieb mir die Fischart, die ich zu finden gehofft hatte, verborgen.

    Ich brach meine Suche schließlich ab und beschloss, den Aufenthalt zu beenden.


    Im Gegensatz zur Vorherigen hatte sich diese Welt wirklich schön und angenehm gezeigt und ich

    nahm mir vor, auf jeden Fall hierher zurück zu kommen.

    Ich hatte es mir in meinem Pilotensitz bequem gemacht, bereit, hier die Nacht zu verbringen und den benötigten Schlaf zu finden. Morgen würde es weiter gehen mit dem Besuch von 'Ketaj 97_J7'.


    „Gute Nacht, Milly.“

  • Planet 'Ketaj 97/J7'


    Der direkte Flug von 'Logierac' nach 'Ketaj 97/J7' führte mich auf die Nachtseite des Planeten.


    Erste Landung – erster Eindruck: Ich hatte spontan den alten terranischen Songtitel 'darkside of the moon' im Kopf. Besonders einladend sah es hier nicht aus. Aber gut, es war Nacht und ich hatte einfach irgendwo aufgesetzt. Gut möglich also, dass es besser werden würde.

       

    Der Tagesanbruch war nicht mehr fern und so beschloss ich, die Zeit bis dahin noch im Jäger zu verbringen.

    „Es gibt eine hohe radioaktive Belastung auf diesem Planeten“, informierte mich Milly. „Sie liegt aktuell bei 5.2 Rad. Du solltest bei deinen Erkundungen außerhalb des Schiffs auf die entsprechenden Schutzfilter achten. Außerdem ist mit radioaktiven Stürmen zu rechnen.“

    „Danke, Milly. Ich werde die Anzeigen im Auge behalten.“


    Das frühe Tageslicht hatte die Dunkelheit der Nacht verdrängt und ich machte mich mit Milly wieder auf den Weg. Es stellte sich heraus, dass ich auf einem dieser zahlreichen Formationen gelandet war, die ein absolut flachen Plateau aufwiesen. Bei Tag betrachtet war die Landschaft schon etwas ansprechender. Eine hohe Wächteraktivität wurde in der Datenbank vorhergesagt und so war es nicht verwunderlich, schon während der ersten Schritte auf diese eifrigen Drohnen zu stoßen. Aber da ich nur herumwanderte verhielten sie sich passiv. Auch mein Scannen versetzte sie nicht in Alarmzustand. Ich beachtete sie daher nicht und kümmerte mich nicht weiter um ihre Anwesenheit.

       


    Ich befand mich etwa in Höhe des Äquatorgürtels und entschloss mich, zunächst die Nordhalbkugel näher zur erforschen.

    Ich überflog eine durchweg recht grüne Landschaft und auch unterschiedlich große Wasserflächen.

    Das Wasser lockte einladend in blauer Farbe, aber man durfte nicht vergessen, dass auch Seen und Meere radioaktiv verstrahlt waren. Dennoch wollte ich natürlich auch wissen was dort unten im Verborgenen wuchs und lebte. So landete ich den Milan am Ufer einer ausgedehnten Wasserfläche und stiefelte mutig in diese unbekannte, verstrahlte Welt.

    Ein bunter Garten erwartete mich, dessen Farben, je tiefer ich tauchte, vor allem im Lichtkegel meiner Anzuglampe beeindruckten. Außerhalb dieses Lichtkegels verschwand mit zunehmender Entfernung alles in diffuser grünlicher Dunkelheit.

      

    Zwei der 3 Fischarten, die hier vorkommen sollten, tauchten wenig später auf und begleiteten mich auf meinem Tauchgang.


    Ich 'erntete' noch einige Kristallsulfide und lebende Perlen und paddelte zurück an Land. Gut, dass es in der Tiefsee keine Sentinel gab. Das Wasser ist ihrer Technik wohl abträglich. So konnte ich unbesorgt 'ernten' :-).

    Zwischendurch musste ich ständig meine Filter mit Uran füttern. Die Atmosphäre hier war wirklich nicht sehr angenehm. Aber selbst in dieser Umgebung sah ich bei unserem Weiterflug vereinzelt verschiedene Stationen in der für mich lebensfeindlichen Gegend.

    Als ich eine Sendestation ausmachte, setzte ich dort zur Landung an.

    Solche Sendezentren bieten oft interessante Informationen und ich wollte herausfinden, ob sich auch für mich der Besuch dort lohnen würde. Die schweren Schotte, die das Innere der Anlage vor der Außenwelt schützte glitten mit einem Zischen auf und nach meinem Eintreten hinter mir wieder zu. Ich begrüßte den Stationsleiter, einen Krieger der Vy'keen, und schaute mich mit dessen Genehmigung auch ein wenig im Kontrollraum um. Nach der Eingabe eines korrekten mathematischen Codes zeigte das Hauptterminal der Anlage mir die Koordinaten eines hier eingegangenen Notrufs. Ich hielt mich nicht länger hier auf, sondern startete sofort, um zur Quelle des Notrufs zu fliegen. Der Flug führte mich tief in die Südhalbkugel und hier fand ich die Absturzstelle eines Jägers. Nach den Aufzeichnungen der 'Blackbox', die ich beim Wrack fand, war es das Schiff einer Raumfahrerin gewesen, die auf der Suche nach ihrem Liebsten von Piraten in eine Falle gelockt worden war. Leider hatte die Unglückliche nicht überlebt.

    Ihr Schiff war ein C-Klasse (16/2) Longnose-Jäger gewesen. Ich beanspruche das Wrack für mich und stellte auch einen Signalgeber auf, um die Stelle später wiederfinden zu können.

    Hier konnte ich nichts mehr tun, also setzte ich meine Reise wieder fort.

  • Eine neue Nacht war angebrochen, als ich eine verlassene Station entdeckte. Ich landete, um mir die Sache näher anzusehen und fand das Eingangsschott offen. Innerhalb der Anlage waren große Bereiche von grausigen Überwucherungen überzogen. Alles glomm im roten Licht der Notbeleuchtung.

    Außerhalb der Station waren mir wieder diese merkwürdigen Eier aufgefallen, die ich schon von Lelington her kannte.

       


    Ich erinnerte mich noch zu gut an diese Ausgeburten der Hölle, die dort aus der Erde hervorgebrochen waren und verließ eilig diesen Ort. Welches furchtbare Schicksal mochten die Stationsbewohner erlitten haben.


    Ich flog eine Zeitlang nordwärts, auf der Suche nach einem Landeplatz für die Nacht.

    Eigentlich war im Dunkeln ja nicht viel zu erkunden, aber ich legte dennoch einen Halt ein, um die nächtliche Landschaft zu betrachten.

       


    Manche der Pflanzen leuchteten, das sah schön aus.


    Aber dann flog ich wieder weiter, denn ich suchte ja noch immer nach einem Ort zum Schlafen. Unerwartet tauchte plötzlich eines der imposanten Archive vor uns auf.

    Perfekt, hier legte ich einen Stopp für die Nacht ein und konnte in sicherer Umgebung ein paar Stündchen schlafen.


    „Guten Morgen, Milly“, gähnte und streckte ich mich. „Alles ruhig gewesen in der Nacht?“

    „Guten Morgen, Berenth“, antwortete Milly, frisch wie immer, mit warmer Stimme. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse.“

    „Das höre ich gern. Ich werde mal unsere Liegegebühren bezahlen und wer weiß, vielleicht kann ich dem einen oder anderen Händler noch was abkaufen.“

    Die Gebühren waren recht hoch, ein Aufenthalt im Archiv dauert normalerweise ja nicht so lange. Schließlich war das hier kein Motel. Aber ich war dennoch zufrieden, denn ich konnte bei einigen Händlern noch für mich wertvolles Pugneum erwerben.

    Bevor wir das Archiv wieder verließen, verwendete ich noch eine meiner geographischen Karten und fand auf Anhieb die Koordinaten eines Monolithen, mit denen Milly das Schiff auf Kurs brachte. Diesmal ging es mit Höchstgeschwindigkeit und in beträchtlicher Reisehöhe dem neuen Ziel entgegen.

    Dort angekommen hatte ich kaum Gelegenheit die Lage des großen Portals zu erfahren, als sich eine der gefürchteten radioaktiven Superzellen ankündigte. Ich suchte eilig Schutz im Jäger, als die Werte draußen auch schon auf 9.4 Rad anstiegen und die Umgebung sich in einen grünlich-milchigen Schleier hüllte.

       

    Ich hatte, was ich brauchte. Lust auf den Sturm hatte ich dagegen nicht. Also stiegen wir wieder in die Lüfte und wieder ging es tief in den Süden, wo wir schließlich das Portal dieses Planeten fanden.


    Nun, wo wir auch die Adresse des Portals herausgefunden hatten, flogen wir endgültig wieder der nördlichen Region entgegen.

  • Wir hatten schon 2/3 des Weges hinter uns, als wir zufällig auf einen Handelsposten stießen, den ich mir näher ansehen wollte. Der Posten bot aber nichts Interessantes und unterschied sich kaum von anderen dieser Art. Allerdings entdeckte ich unweit den Eingang zu einer großen Höhle und beschloss spontan, dort ein paar Schritte hinein zu gehen.

    In dem düsteren, unwirklich anmutendem Licht begegnete mir sogar zwei Höhlenbewohner :-).

       


    Doch ich wollte mich hier nicht lange aufhalten und wir setzten unsere Reise in den Norden fort.

    Als wir endlich in meiner Wunschregion angekommen waren, hielt ich auch gleich nach der 3. Fischart Ausschau. Doch der Erfolg blieb mir bei einem weiteren Tauchgang verwehrt. Ich hatte gehofft auch noch diesen Fisch zu finden, der in dieser Region heimisch sein sollte. Aber ich entdeckte ihn nicht. Vielleicht lebte dieses Exemplar in einem dieser tiefen Meereshöhlen, die ich allerdings nicht erforscht hatte.

  • Am Ende hatte ich 2 Exemplare der Fauna nicht entdecken können. Eines sollte in Höhlen leben und eines im Wasser.

    Die Bewohner der Lüfte hatte ich dagegen schnell gesichtet.

       


    Auch die auf dem Boden vorkommenden Arten waren mir unterwegs begegnet.

       


       


       


       


    Rückblickend musste ich meinen ersten Eindruck nach der Ankunft auf diesem Planeten wohl revidieren. Gut, diese hohe Strahlung überall war nichts für mich und auch die vorherrschende Farbgebung grün-gelb hatte ich irgendwann über. Aber davon abgesehen gab es auch schöne Landstriche und vor allem die bunte unterseeische Flora hatte mich beeindruckt.


    Doch es war Zeit mich zu verabschieden. Bisher hatte ich 50 Prozent dieses Systems erkundet und das Ergebnis hielt sich die Waage. 1x negativ, 1x positiv und 1x ganz ok. Nun war ich schon gespannt darauf, wie die zweiten 50 Prozent sein würden.


    Nach einem kurzen Systemcheck durch Milly verließen wir 'Ketaj 97/J7' und nahmen Kurs auf 'Yasterda'.

  • Planet 'Yasterda'


    Ein Blick in die Aufzeichnungen, die ich aus dem Datenspeicher der Raumstation entnommen hatte, zeigte mir erste Informationen über diesen Planeten.

    Der Anflug zeigte eine schöne blaue Kugel und weiße Wolkenfelder. Aus dem All betrachtet sah 'Yasterda' sehr schön aus.

    Zumindest die Tagseite zeigte SEHR viel Wasser und statt einer zusammenhängenden Landmasse unzählige Inseln.

    Doch so schön diese Perle von Ferne auch aussah, ich war gewarnt. Die Datenbank kündigte gefährlichen, giftigen Regen an, was darauf schließen ließ, dass die gesamte Atmosphäre wohl toxisch war.

    Nach der ersten Landung sah ich mich bestätigt. Von wegen 'Perle'...

       


    Wie mir die Messinstrumente des Milan anzeigten, besaß die Atmosphäre ein Wert von 64.9 Tox.


    „Naja, aber das Wasser ist schön blau“, seufzte ich. Ansonsten sah es, zumindest an diesem Landeplatz, eher karg aus. Pilzartige Gewächse hier und da, dazwischen schmale, säulenförmige Pflanzen, die ein wenig an diese großen Kakteen auf Terra erinnerten. Dazu ein seltsames, leicht violettes Licht überall.

    „Auf jeden Fall kein Urlaubsort für dich“, kommentierte Milly.

    „Da gebe ich dir absolut Recht. Egal, schauen wir uns mal um.“

    Wieder stand ich vor der Frage, wo beginnen mit der planetaren Exkursion. Ich beschloss, einige geographische Karten aus meinem Gepäck einzusetzen und vielleicht einen Monolithen ausfindig zu machen. Ich hatte Glück und wurde fündig. Nun ein erstes Ziel vor Augen hoben wir ab, und suchten also zunächst diese Koordinaten auf.

    Unser Flug führte uns auf die Nachtseite des Planeten und dann standen wir vor dieser uralten Opferstätte.

    Nach einem kurzen Zwiegespräch mit den Geistern des Monolithen leistete ich den geforderten Tribut (wieder ein Vy'keen-Dolch), jedoch erhielt ich im Gegenzug nicht die erhoffte Portaladresse.

    Was nun? War den Geistern dieser Stätte die Portaladresse nicht bekannt und ich musste einen anderen Monolithen suchen, oder gab es auf dieser Welt gar kein Portal?

    Ich wollte diesem Ort schon den Rücken kehren, da umflogen plötzlich mehrere fliegende Tiere, die stark an die Bilder von fliegenden Untertassen erinnerten, den Monolithen. Schnell hielt ich sie mit der Anzugkamera fest. Das war ja wie UFOs über Stonehenge!

       


    Ich versuchte es vor Abflug erst noch einmal mit dem schon etwas geschrumpften Kartenstapel in meinem Exo-Anzug. Was ich fand war aber der Standort einer alten Ruine.

    'Ok, fliegen wir erst mal dahin', dachte ich und gab die Koordinaten an Milly weiter.

    Hübsch gelegen, unweit des Wassers (war auf diesem Planet ja nicht schwer) stand eine Ruine, Zeugnis längst vergangener Zeiten. Das Bauwerk mochte uralt und verfallen sein, aber der Informationsstein war noch aktiv und gab die Informationen preis, die vor sehr laaaanger Zeit in ihm gespeichert worden waren.


    Hier war sowas wie Inselhopping angesagt, dabei war das Terrain durchaus bemerkenswert, da beinahe gebirgig. Davon abgesehen zeigte es sich auch hier recht karg.


    Einige Inseln entfernt von dem Standort der Ruine machte ich Halt bei einer Station, die sich als Fabrik herausstellte. Wächter umflogen das Gelände und sicherten die Anlage weitläufig ab. Dennoch verschaffte ich mir Zugang durch das verstärkte Eingangsschott und betrat den zentralen Raum, bevor die Sentinel das Feuer auf mich Eindringling eröffneten.

    Ich aktivierte den Zentralcomputer und wurde von der KI dieser Produktionsstätte vor eine Aufgabe gestellt, die ich offenbar zufriedenstellend lösen konnte. Der Alarm wurde beendet und die Sentinel deaktiviert. Ich nahm die von der KI angebotenen Naniten im Empfang und verließ die Fabrik wieder, denn die Produktion erwies sich für mich als wenig interessant.

  • Im spätem Licht des Tages begegneten mir dann die ersten Bodentierarten dieses Planeten.

       


    Wie schon die Pflanzen hier, ähnelten diese Wesen stark Pilzen.


    Auch eine weitere fliegende Tierart fand ich. Sie war ebenso merkwürdig, wie diese UFOs beim Monolithen.


    Statt planlos herumzufliegen bediente ich mich wieder der Karten in meinem Gepäck, um vielleicht eine Siedlung, einen Handelsposten oder eine andere interessante Station zu finden. So erhielt ich die Adresse einer Sende-/Empfangsanlage, zu der ich mich natürlich gerne aufmachte.

       


    Der Stationsleiter war ein alter Vy'keen, der sich etwas hilflos mit einem Problem herumschlug. Es ging um die Anlage eines biologischen Feldes, für das er Samen spezieller Pilzgewächse benötigte.

    Ich bot ihm Unterstützung an und freudig akzeptierte er mein Angebot. Also machte ich mich auf die Suche und wirklich fand ich, einige Hügel entfernt, ein Pilzgeflecht, von dem ich die gewünschten Samen ernten konnte. Zurück beim Sender bat mich der Vy'keen um einen weiteren Gefallen. Den wollte ich ihm nicht verwehren und pflanzte die Samen in einiger Entfernung zur Station in den toxischen Boden. Der Vy'keen zeigte sich glücklich und sehr dankbar und drängte mir für meine Hilfe eine Belohnung auf. Außerdem erlaubte er mir, den Stationscomputer zu benutzen. Ich entdeckte ein wohl übersehenes Notrufsignal und gab die Koordinaten an Milly weiter.

    Bei der Anlage stieß ich auch noch auf eine dritte Vogelart.

    Aber dann flogen wir ab, um dem Notfallsignal zu folgen. Viel Hoffnung darauf, dort noch helfen zu können, hatte ich nicht, dazu war das Signal schon zu alt gewesen.

    Wie schon vermutet kamen wir zu spät. Die Absturzstelle war verwaist, von dem Piloten fehlte jede Spurt. Nur das Wrack seines Jägers und ein leerer Exo-Anzug waren noch da. Ich sicherte mir das Bergungsrecht und verließ den Ort dieses Unglücks.

    Da die Landschaft nicht sehr viel hergab wollte ich mich mehr der Suche nach Niederlassungen oder alten architektonischen Artefakten widmen. Meine Karten zeigten mir den Standort einer uralten Tafel an. Das schien mir einen Besuch wert zu sein, auch wenn wir dazu halb um den Planeten fliegen mussten.

    Es war Nacht, als wir dieses Artefakt erreichten. Eine dreieckige Säule und eine kugelförmige Informationseinheit schwebten, von einer unbekannten Kraft getragen, ein Stück über dem Erdboden. Die Tafel bot mir Hilfe mit der Sprache der Vy'keen an oder war wahlweise bereit altes Wissen mit mir zu teilen.

    Ich wählte das Wissen und erhielt die Adresse einer alten Ruine, die sich allerdings auf einem anderen Planeten in diesem System befand.

    Wir hatten uns bisher mehr in den südlichen Bereichen des Planeten aufgehalten. Vielleicht war es Zeit für einen Flug Richtung Norden.

    „Milly, lass uns mal die Gegend wechseln.“

    „Einverstanden, suchen wir die Nordhalbkugel auf.“

    Stundenlang waren wir in mittlerer Geschwindigkeit über die recht monotone Landschaft geflogen, als wir wieder einmal in einen dieser giftigen Regenstürme gerieten. Wir reduzierten die Fluggeschwindigkeit, denn im Sturm war die Möglichkeit im Sichtflug zu navigieren nur gering.

    Unvermittelt wuchs ein riesiges Archiv vor uns aus der grünlich-trüben Dunkelheit empor.

  • Eine gute Gelegenheit für einen Zwischenhalt und um das Ende des Sturms in Ruhe abzuwarten.

    Durch das Unwetter war der Flugverkehr kaum beeinträchtigt worden und nachdem es sich verzogen hatte, sah man wieder die Betriebsamkeit an diesem Ort.

       


    Ich nutzte die Nähe zum Wasser, um mich auch darin mal umzusehen.

       


    Es war enttäuschend. Die gleiche langweilige Landschaft, wie auch an Land. Naja, vielleicht lag es

    daran, dass hier das Gewässer ziemlich flach war, wie sich herausstellte. Ich würde es an anderer Stelle noch einmal versuchen.


    Das Tagesende war nicht mehr fern und ich war doch ziemlich müde. Also beschloss ich, die Nacht hier im Archiv zu verbringen, wenn die Kosten für einen längeren Aufenthalt auch relativ hoch waren.

    Ich nutzte noch die Gelegenheit, um mit einigen Händlern ins Geschäft zu kommen und ihnen ihr Pugneum abzukaufen. Dann machte ich es mir im Jäger bequem und schloss die Augen.


    Am Tag darauf waren Milly und ich weiter in Richtung Norden unterwegs. Wir kamen an einigen verlassenen Stationen vorbei. Bei einer waren wir kurz gelandet und stellten auch hier den Befall mit diesen schaurigen Überwucherungen fest. Es gab auch dort wieder die schon bekannten Eier. Wir machten uns davon und ignorierten andere Niederlassungen dieser Art.

    Etwas später überflogen wir eine große Stationen für Holokommunikation.


    Schließlich landeten wir irgendwo im überall gleich aussehendem Gelände. Ich wollte noch einmal eine meiner Karten einsetzen, um vielleicht etwas Besonderes zu finden. Was ich fand, war erneut ein Standort eines wohl schon älteren Notsignals. Egal, Notrufe ignoriert man nicht und wir machten uns mit Höchstgeschwindigkeit auf den Weg.

    Wie sich zeigte, kam der Notruf von einem automatischen Sender an der Absturzstelle eines B-Klasse Entdeckers.


    Kein Pilot weit und breit, weder lebendig noch tot und das Schiff war nur noch ein Wrack. Erneut beanspruchte ich die Bergung und setzte einen Sender aus, um die Stelle wiederfinden zu können.

    Danach nutzte ich die Gelegenheit, um hier noch einmal in's Nass zu steigen.

    Die Unterwasserlandschaft zeigte sich diesmal etwas interessanter, was wohl daran lag, dass das Wasser hier tiefer und unter der Oberfläche recht hügelig war.

    Mir begegnete auch eine Unterwasser-Tierart. Von Fisch kann ich wohl nicht sprechen, denn diese merkwürdigen Wasserbewohner hätten von ihrem Aussehen her besser an Land gepasst.

       


    Sie schwammen auch nicht, sondern strampelten eher, als versuchten sie unter Wasser zu laufen.


    Mit Hilfe eines anderen Reisenden (Shen-Long), den ich über Millys Hypercom-Anlage erreichte, fand ich auch das hiesige Portal.

    Wie schon zuvor, bei den Monolithen, umflogen einige fliegende Exemplare der planetaren Fauna dieses uralte Artefakt einer fremden Rasse. Ob sie wohl von nicht spürbaren Schwingungen dieser Anlagen angezogen wurden?

    Unweit des Portals begegnete mir dann noch das 3. Landlebewesen, das, der Datenbank zufolge, überwiegend nachtaktiv sein sollte.

    Da es nach den Aufzeichnungen keine Höhlenbewohner gab, fehlte mir in der Sammlung der Planetenfauna nur eine im Wasser lebende Tierart. Die hatte ich leider nicht entdecken können, aber mir fehlte auch die Lust auf weitere Tauchgänge.


    Ich gestehe, ich war dieses Planeten überdrüssig. Es gab hier nichts, was mich irgendwie fesselte.

  • Planet 'Oezethwe IX'


    Ein sogenannter „Stützenplanet“, informierte ein Scan aus dem All.

    Naja, das würde eine recht ereignislose Sache werden.

    Der Anflug auf der Tagseite schien mir Recht zu geben.


    Wir landeten noch nicht, sondern flogen eine geraume Zeit einfach weiter. Die Landschaft unter uns änderte sich nicht. Kein Bewuchs, kein Grün – überall nur diese metallisch anmutenden Stützen, die in den blauen Himmel ragten.

    Die einzige Abwechslung war ein abgestürzter Frachter in dieser eintönigen Gegend. So, wie die Absturzstelle aussah, musste dieses Unglück aber schon vor sehr langer Zeit geschehen sein. Also kümmerten wir uns nicht weiter um das Wrack und überflogen den Ort.

    Nun, irgendwann mussten wir mal landen und so setzte Milly den Milan butterweich auf dem kargen Boden zwischen den seltsamen Säulen auf. Meine Sammlung Karten schrumpfte weiter, denn ich benutzte eine davon, um vielleicht irgend etwas Interessantes zu finden. Überraschend erhielt ich die Koordinaten einer alten Tafel dieser unbekannten Alienrasse, die auch wohl die Portale gebaut hatte.

    „Das schauen wir uns mal näher an“, sagte ich zu Milly und die brachte uns sofort auf Kurs.

    Wieder einmal war es Nacht, als wir zwischen den Stützen dicht bei der Tafel landeten.

    Die Informationskugel vor der Tafel rotierte, als ich mich näherte und gab das vor langer Zeit gespeicherte Wissen preis. Weiter passierte jedoch nichts, also zog ich erneut die Karten zu rate.

    Diesmal wurden mir die Koordinaten eines Notfallsenders angezeigt. Unklar was ich dort finden würde, aber wie ich schon sagte – Notrufe ignorierte man nicht.

    Die Triebwerke dröhnten mit dem maximalen Schub im Planetenflug-Modus. Dennoch vergingen einige Stunden, bis wir, bei Tageslicht die Quelle des Notrufs fanden. Es handelte sich um einen abgestürzten Transporter.


    Zum Glück war kein Lebewesen zu Schaden gekommen, denn es hatte sich um einen unbemannten Flug gehandelt, der, warum auch immer, hier tragisch geendet hatte. Der Transporter war ein Wrack und nicht mehr flugfähig, seine KI war zerstört.

    Ich beanspruchte das Bergungsrecht und setzte, wie schon früher, einen Sender aus, um die Stelle später erneut auffinden zu können.


    Allmählich ging der Tag auch hier zur Neige und ich entschloss mich, hier mein Lager für die Nacht aufzuschlagen.

    Der Datenbank zufolge existierte auf dieser Welt nur eine tierische Lebensform und die tauchte vor mir im letzten Licht der Sonne auf.


    Milly interessierte sich sehr für die Lichtwesen.

    Merkwürdige, leuchtende Geschöpfe. Ebenso seltsam, wie diese 'Stützen' überall.


    Ich wusste ja, Milly schläft nie, aber dennoch: „Gute Nacht, Milly.“


    Ein neuer Tag war angebrochen und für den hatte ich hier eigentlich nur noch ein Ziel. Ich wollte das Portal auf diesem Planeten finden und ihn dann wieder verlassen.

    Im Grunde war es öde hier, nicht einmal eine Pfütze Wasser hatte ich gesehen. Nur leerer Boden und die ungewöhnlichen Strukturen. Auch, dass ich hier keinen einzigen 'Wächter' gesehen hatte und dass das Klima durchaus verträglich war riss die Bewertung des Ringplaneten nicht aus dem Keller.


    Also auf ein Letztes und das Portal finden.

    Stundenlang überflogen wir die Oberfläche und da war es dann endlich!

    Fast unscheinbar stand es zwischen all den 'Stützen' und fiel kaum auf.


    Nun, da ich auch diesen letzten offenen Teil auf meiner kurzen Liste abgehakt hatte, verließen wir diese Welt wieder. Eine Welt blieb uns in diesem System noch und ich war schon gespannt auf sie.

  • Tolle Arbeit Berenth. Ich nehme a, dass du genausoviel Spaß gehabt hast beim schreiben wie ich beim Lesen,

    Aber mal ganz im Ernst jetzt: Ich könnte mir vorstellen, dass aus diesen Geschichten eine Art "Bilder"buch werden könnte, dass sich sogar im Netz vermarkten ließe.

  • Weiland800

    Danke für's Lob :)!

    Was das 'Bilderbuch' angeht so glaube ich nicht, dass die Geschichten im Netz Erfolg haben würden. Aber wenn sie in dem kleinen "familiären" Kreis dieses Forums Gefallen finden, bin ich sehr zufrieden, denn sie zu schreiben macht mir ja Spaß :).

    Einmal editiert, zuletzt von Berenth ()

  • Planet 'Neu: Hopetri'




    Auch hier rotes Wasser, was soll's...


    Eine hohe Wächteraktivität wurde in der Datenbank genannt, aber normalerweise wären die Sentinel friedlich. Das war ok, ich hatte nicht die Absicht sie zu provozieren.

    Als paradiesisch wurden die Verhältnisse auf der Kugel bei einem ersten Scan aus dem All bezeichnet. Das klang ja verheißungsvoll.

    Nach dem Eintritt in die Atmosphäre und einem Überflug in mittlerer Höhe über der Äquatorregion musste ich sagen, dass ich daher mehr erwartet hätte. Ok, der erste Eindruck aus der Luft war recht positiv, aber unter 'paradiesisch' hatte ich mir etwas anderes vorgestellt.

    Trotzdem war die Landschaft schon recht ansprechend.

       


    Interessant war auch die Blattfärbung dieser lila Bäume :-).

    Die Temperaturen waren sehr angenehm. Etwa +30 Grad tags und +20 Grad nachts. Das klang doch schon mehr nach Paradies :-).

    Meine erste Landung hier war bei einer verlassenen Station. Auch hier Überwucherungen in den zerstörten Teilen des Gebäudes und diese Eier, um die man besser einen Bogen machte. Der Befall trat offensichtlich überall in diesem System auf.

    Da die Station aber direkt an der Meeresküste lag nutzte ich die Gelegenheit, um in die roten Tiefen zu tauchen.

    Hier war reger Betrieb angesagt! Alle 3 in der Datenbank verzeichneten Vertreter der Unterwasserfauna begegneten mir an diesem Ort und auch sonst präsentierte sich der Meeresboden sehr schön. Interessant waren auch die grünlichen Kristalle, die aus dem Boden und teils bis über die Wasseroberfläche hinaus wuchsen..

       



    Zurück an Land zog ich meine Karten zu Rate und fand einen noch 'frischen' Notruf. Dem wollte ich natürlich folgen und so machten wir uns sofort auf den Weg, halb um den Planeten herum.

    Ich fand einen grimmigen Vy'keen-Krieger vor, dessen Schiff offenbar von Piraten zur Notlandung gezwungen worden war. Ich bot ihm meine Hilfe an und er beauftrage mich umgehend, diesen Piraten für ihn ausfindig zu machen und zu eliminieren. Das hatte ich nun von meiner Hilfsbereitschaft. Aber aus der Nummer kam ich wohl nicht mehr raus und so gingen Milly und ich auf die Jagd.

    Wir mussten nicht lange suchen. Der Schurke lungerte noch immer im hohen Orbit herum und schnell übermittelte ich ihm die Revanche des Vy'keen. Als ich diesem nach unserer Rückkehr den Erfolg meldete zeigte er sich sehr erfreut und übergab mir eine Belohnung, bevor er mit dem inzwischen reparierten Schiff verschwand.

  • Neuer Versuch. Diesmal nahmen wir Kurs auf eine alte Ruine. Zwar war ich kein Archäologe, aber den altern Geistern dieser geheimnisvollen Bauwerken hörte ich gerne zu, wenn sie ihre Botschaften auf telepathischem Weg in mein Hirn projizierten.



    Dieses Gebäude war auf einer Art Plateau errichtet worden, dessen grasbewachsene Fläche jäh und steil in die Tiefe abfiel. Am Rand des Abgrunds stehend blickte ich weit über die fast wilde Landschaft.

    Es war doch eigentlich recht schön hier. Die hohe Präsenz der Wächter konnte ich bestätigen und auch, dass sie sich tolerant verhielten. Daher störte es mich nicht, dass immer wieder mal eine Drohne um mich herum flog.


    Auf unserem Weiterflug erfassten Millys Sensoren ein Observatorium der Vy'keen, bei dem ich interessiert einen kurzen Stopp einlegte. Die Station selbst brachte uns kaum Neues, aber als ich schon wieder aufbrechen wollte, entdeckte ich zwei der drei heimischen fliegenden Arten. Ein Exemplar schraubte sich direkt vor mir hoch in die Lüfte, das andere taufte ich spontan 'grüner Gabelschwanz'.


       

    Auch 'Bodentiere' begegneten mir. Kleine, quirlige Gesellen auf zwei Beinen, die im Rudel auf Nahrungssuche waren.



    Schließlich aber flogen Milly und ich weiter. Meine Karten hatten mir den Standort eines Monolithen verraten, den ich benutzen wollte, um das Portal dieses Planeten zu lokalisieren.

    Dieses außerplanetarische Artefakt zu finden war nicht mehr schwer. Wir fanden es im frühen Tageslicht und diesmal wurde meine Opfergabe sogar mit den Koordinaten des Portals belohnt.

    Zunächst suchte ich aber im Jäger nur Schutz vor einem Regensturm, der mit über 100 Grad heißem Regen über uns hinwegfegte. So schnell, wie sie gekommen waren, verzogen sich die Wolken wieder und bevor wir uns auf den Weg zum Portal machten stieg ich noch einmal aus, um mir die Herde Landwesen, die ich entdeckt hatte, genauer anzusehen.

    Männchen, Weibchen und ein Jungtier, bewacht von einem Sentinel. Die Familie zog, begleitet von riesigen grünen Schmetterlingen, ruhig durch das Grasland. Ein schöner Anblick, doch ich riss mich von der friedlichen Szene los, um nun endlich zum Portal zu fliegen. Dazu mussten wir die Hemisphäre wechseln, denn wir waren aktuell tief im Süden, während sich das Portal sehr weit im Norden und auf der anderen Seite des Planeten befinden sollte. Ein langer Flug also und ein schneller Aufbruch war durchaus zu empfehlen.


    Wie gesagt, ein langer Flug, aber auch der war dann geschafft und da stand es nun in einer steinigen Mulde einer gebirgigen Gegend. In unmittelbarer Nachbarschaft gab es auch noch einen Handelsposten der Vy'keen.


    Am Ende waren wir kreuz und quer durch diese Welt geflogen, als wir schließlich noch ein riesiges Archiv fanden. Umgeben war es von oben abgeflachten Bergen, die teilweise mit lockeren Baumgruppen und Büschen bedeckt waren.

    Wir landeten auf einem dieser Plateaus und waren von dem Farbenspiel in den Sonnenstrahlen, die durch die Zweige der Bäume fielen, begeistert.

    Spontan hatte ich eine Idee und ein Bild vor Augen. Hier war der perfekte Platz für ein Baumhaus.

  • Das Baumhaus


    Der Bau eines Baumhauses sollte gut durchdacht sein. Es sollte möglichst mit den Bäumen und dem Blattwerk verschmelzen und gleichzeitig alle Annehmlichkeiten und Vorzüge besitzen, die man mit einem solchen Haus verbindet.

    Die Planung begann also schon bei der Wahl der Baumaterialien und der tragenden Konstruktion. Da ich nicht den Waldboden mit irgendwelchen Stützen, Streben und Fundamenten verschandeln wollte, entschloss ich mich zu einer sehr teuren und aufwändigen Lösung. Etwas versteckt im Grün errichtete ich einen großen Antigravitationsgenerator, der die gesamte Struktur des Baumhauses quasi im Schwebeszustand in den Bäumen verankern sollte.

    Um der Witterung etwas Stabiles entgegenzusetzen, nahm ich von Holz als Baumaterial Abstand und wählte statt dessen grün eingefärbte Betonelemente. Gut, Beton im Wald ist nicht gerade optimal, aber in grün war es der Kompromiss, den ich wohl eingehen musste.

    Die Punkte Material und Konstruktion waren also entschieden, nun ging es in's Detail.

    Der Platz für eine große Plattform und den einen oder anderen Freisitz musste gewählt werden und Milly und ich diskutierten die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten. Milly war gleichberechtigt in die Entscheidungsfindung einbezogen, denn es sollte ja auch ihr Baumhaus sein.

    Wir waren zwischen den Bäumen umhergewandert, den Kopf in den Nacken gelegt, fanden Lösungen und verwarfen sie wieder. Schließlich fanden wir aber zu einer, die uns beiden gefiel.

    Hinter die Theorie konnten wir endlich einen Haken machen. Doch nun stand uns die praktische Umsetzung unseres Plans bevor.

    Der Replikator des Schiffs war absolut unverzichtbar. Wie sonst hätten wir all die benötigten Teile herstellen können? Ich musste nur die Rohstoffe zur Verfügung stellen, die Fertigung leistete der Replikator. Das perfekte Zusammenfügen der schweren Komponenten übernahmen kleine Mechbots und ihre Antigrav-Einheiten.


    Nach einigen Tagen hatte sich die reine Idee allmählich zur Realität gewandelt. Nur noch wenige Teile fehlten, dann noch die Einrichtung, ein wenig Deko und natürlich die Beleuchtung. Den nötigen Strom dafür und für die Geräte im Haus lieferten einige Solarpanel nebst Batterien, die ich bei einer kleinen Mulde aufgestellt hatte.


    Natürlich hatten wir nicht ununterbrochen gearbeitet. In den Pausen zwischendurch wanderten wir über 'unser' Plateau und machten uns ein Bild vom Umfeld um unser neues Heim in den Bäumen.

    Uns begegneten einige Tiere, allesamt friedlicher Natur und immer wieder diese Schmetterlinge, die mit ihrem Grün einen schönen Kontrast zum Lila der Bäume und Büsche bildeten.

       


       


    Zwei besonders treue Burschen nannte ich 'Max & Moritz'. Jeden Tag waren sie an fast der selben Stelle und beobachteten uns neugierig.


    'Max' links, 'Moritz' rechts.


    Ich nutzte auch die Zeit zwischen den Bauphasen, um ein Landefeld anzulegen, damit ich nicht immer 'wild' in der Gegend aufsetzen musste.


    Einen Basis Terminus stellte ich natürlich ebenfalls auf, schön zwischen lila Büschen :-).


    Ich hatte auch dem Archiv ab und zu einen Besuch abgestattet und mich mit den Reisenden und Händlern unterhalten, die dort Station machten.

    Die Anlage in direkter Nachbarschaft war sehr vorteilhaft, denn so brauchte ich auch keinen eigenen Zugang zum interstellaren Handelsnetzwerk und konnte bei Bedarf quasi vor der Tür shoppen gehen.


    Nun, alles hat einmal ein Ende, auch die Bauerei. Zufrieden mit unserem Werk saßen Miily und ich auf unserem unteren Freisitz am Waldboden. Der war uns von Anfang an wichtig gewesen, denn da saßen wir 'mittendrin' und blickten nicht auf alles herab.


  • Von hier aus führte eine Treppe auf einen Gang, der sich um die Bäume wand und zu einer Plattform führte, auf der auch das eigentliche Haus stand.

       


       


    Auf der Plattform und auf dem Dach des Hauses gab es ebenfalls einen Freisitz und Milly hatte ihren Lieblingsplatz schon gefunden :-).



    Im Haus gab es einen Wohn-Essbereich am Eingang.


    Dem schloss sich direkt ein Arbeitsplatz an.

  • Von hier aus gelangte man durch einen kurzen Korridor in den Schlafraum.

       


    Milly schlief nicht, daher brauchte auch nur ich einen Schlafplatz :-).

    Vorbei an einer kleinen Lagernische kam man auch in eine Küche.

       


    Der Farbgebung in diesem Wald folgend hatten wir Teile der Einrichtung in lila gehalten. Normal nicht gerade meine Wahl, aber hier passte es ganz gut.

    Das ganze 'Haus' war mit großen Glasflächen in den Wänden und Decken versehen, denn wir wollten möglichst viel der Natur um uns haben.


    „Alles hier ok für Dich, Milly?“

    Fasziniert beobachtete ich das Spiel von Licht und Schatten auf der Plattform.

    „Ja“, antwortete sie. „Das haben wir gut gemacht.“


    Nun, Milly war zufrieden, ich war es auch. Besser konnte es doch nicht gehen, oder?