Meine Reise durch Nepitzaspru (Galaxie Nr. 250)

  • Ich schreibe hier über Dinge, die mir bei meiner Reise durch Nepitzaspru begegnet und aufgefallen sind. Ich wollte selbst herausfinden, ob mir vielleicht etwas entgeht, wenn ich mich weiter auf die ersten Galaxien beschränke. Da mir Eissentam bislang eigentlich ganz gut gefiel, hab ich mich für den letzten Vertreter dieser 'üppigen' 'Lush'-Galaxien entschieden.

    Meine Reise beginnt rund 675.000 Lichtjahre vom violetten Zentrum von Nepitzaspru entfernt. Um möglichst viele verschiedenen Teile der Galaxie zu sehen, werde ich mich öfter mal in ein schwarzes Loch stürzen. Natürlich ist meine Auswahl subjektiv, abhängig von dem, was ich in den bisherigen 3500+ Spielstunden gesehen hab und damit letztlich zufällig.


    [Das Ganze ist als Bilder-Tagebuch gedacht, kurze Kommentare oder Anmerkungen sind natürlich immer gern gesehen.😘]


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    Bericht:


    Einer der ersten Planeten, auf dem ich gelandet bin, war ein namenloser unwirtlicher Steppenplanet im Luafha-System. Als ich ihn anflog, herrschte gerade Sturm und die Dunkelheit machte es unmöglich, etwas zu erkennen. Einzig eine ungewöhnlich große Menge Sternschnuppen durchbrach die dichten Wolken.


    Als sich das Unwetter gelegt hatte, breitete sich vor mir eine seltsame Landschaft aus, die im schwachen Licht der Sterne noch gespenstischer wirkte.


    Im anbrechenden Tageslicht erschien alles wie eine Unterwasserlandschaft, aus der sich das Wasser erst vor kurzem zurückgezogen hatte.


    Der staubige Boden sprach allerdings eine andere Sprache. Einige seltsame Lebewesen hatten sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst.


    Ebenen violetten Sandes und ausgedehnte Höhlensystem unterbrachen die karge Vegetation.


    Die Höhlensysteme waren riesig, fast völlig leer und durchaus groß genug um auch schon mal mit einem Schiff hineinzufliegen.


    Ein sirrendes Geräusch ließ mich herumfahren und ich erhaschte noch einen kurzen Blick auf ein rotierendes Rad, das eine lange Staubfahne hinter sich herzog.


    Ich traf nur auf wenige Spuren von Besiedlung, bevor die lästigen Stürme wieder die Sicht trübten. Sie machten einen längeren Aufenthalt unmöglich, weswegen ich den Planeten bald verließ.

  • Von den übrigen Planeten des Luafha-Doppelsternsystems erregte eine dampfende Sumpfwelt mit der Katalogbezeichnung Oran 91/U5 durch ihre ungewöhnliche Färbung und den hohen Anteil an Ozeanen meine Aufmerksamkeit.


    Nach der Landung auf der nördlichen Hemisphäre bestätigte sich der erste Eindruck: Die Oberfläche war alles andere als karg und morastig.


    Neben den typischen riesigen Baumstümpfen und den verdorrten Solitärbäumen war der Planet bedeckt von lichtdurchflutetem Unterholz und einem abwechslungsreichen Pflanzenwuchs.


    Ähnlich interessant war die Vielzahl an teils fellbedeckten, teils echsenartig-glatthäutigen Tierarten.


    Je weiter man Richtung Äquator vorankam, desto feuchter wurde das Klima und desto üppiger wurde der Bewuchs.


    Glücklicherweise fanden sich ausreichend viele natürliche Unterstände, um sich vor den vereinzelten, aber heftigen Monsunen in Sicherheit zu bringen.


    Die Küstenregionen waren dagegen flach und wenig bewachsen. Die recht angenehmen Temperaturen verleiteten mich zu einem kleinen Tauchgang im klaren Wasser. Die Population an Unterwasserlebewesen hatte ich schon als reichhaltig aber unspektakulär abgetan, als direkt neben mir ein riesiger Schatten auftauchte. Der große Raubfisch bekundete etwas ZU viel Interesse an mir. Um ihm zu imponieren, raste ich mit Höchstgeschwindigkeit auf ihn zu, um ihn zum Abdrehen zu bewegen.


    Er schien das Ganze allerdings als Spiel aufzufassen und kam interessiert näher. Immerhin duldete er von da an meine Anwesenheit und es tat mir fast leid, ihn zu verlassen, als meine Luftvorräte endgültig zur Neige gingen und ich zum Schiff zurückkehren musste.

  • Tolle Bilder und Beschreibungen! Ich will auch nicht weiter stören, aber nur kurz fragen, ob du in der 250er schon Unterschiede zu den ersten Galaxien, insbesondere Eissentam, feststellen konntest?

    Ich bin - aufgrund der 6. Expedition - mit dem entsprechenden Account aktuell hauptsächlich in der Galaxie Nr. 90 unterwegs. Ich finde dort sehr viele angenehme Systeme und Planeten, aber grundsätzlich unterscheiden sich diese für mich nicht von den Pendants in Euklid oder Eissentam.


    "Neue" Planeten, Flora und Fauna wären für mich ein Grund, mich irgendwann in die "höheren" Galaxien zu begeben. Ich gucke hier weiter gerne rein und freue mich auf neue Bilder und Geschichten :)

  • [...] aber nur kurz fragen, ob du in der 250er schon Unterschiede zu den ersten Galaxien, insbesondere Eissentam, feststellen konntest?

    Bin ja gerade erst angekommen. Von daher ist das auch nicht zu erwarten. Was ich bisher festgestellt hab, ist, dass ich in der gleichen Zeit, in der ich sonst ein Dutzend Systeme abgegrast habe, jetzt gerade mal 2 1/2 gesehen hab. Vielleicht gibt es nur mehr zu sehen? Bei manchen Kleinigkeiten bin ich auch gar nicht sicher, ob die 'normal' sind. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich wieder Planeten mit Biomen besuche, die ich in allerletzter Zeit gemieden hab. Könnte sein, dass ich nicht bei allen auf dem neuesten Stand bin.😀

    Klar, wenn ich was völlig Verrücktes finden sollte, zeig ich's hier. Genauso Dinge, die mir einfach nur auffallen. Da kann dann jeder selber entscheiden, ob das für ihn einen Umzug rechtfertigt. Ich rechne im Grunde nur mir mehr Variabilität, aber wer weiß, - die Hoffnung stirbt zuletzt. ich hab's aber auch nicht eilig. Mir gefällt's hier...🤩

  • Eigentlich wollten wir das Luafha-System schon verlassen, dann entschied ich mich doch noch, dem Vulkanplaneten 'Stington' einen Besuch abzustatten. Schon beim Anflug fielen die langen intensiv roten Lavakanäle ins Auge, die die aktiven Vulkane miteinander zu verbinden schienen.


    Je nach Sonnenstand schien die heiße Luft geradezu zu brennen.


    Nach Einbruch der Dunkelheit wurden wir das Gefühl nicht los, dass wir ständig beobachtet wurden. Dass dieser Eindruck nicht von Ungefähr kam, wurde uns klar, als der Morgen anbrach.


    Außer den Augentierchen schien es keine weiteren interessanten Tierarten zu geben. Als wir eine der zahlreichen Luftschlangen aus der Nähe sahen, revidierten wir diese Ansicht.


    Nach dem Wechsel ins wenige Lichtjahre entfernte Sourbor-System blieben wir den vulkanisch-heißen Welten treu. Ishanium K38 überraschte uns -trotz seiner ausgedörrten Oberfläche- mit einem fast lieblichen Klima.


    Schmetterlinge tanzten in der Luft und blaue Seen und Meere luden mit ihrem flachen, warmen Wasser zum Baden ein.


    Hausgroße Luftschlangen beherrschten den Himmel. Ihre bedrohlichen Mundwerkzeuge standen in krassem Gegensatz zu ihrer freundlichen Natur. Mit dem Einbruch der Dämmerung sorgten stachlige Felsen aus schwarzer glasierter Lava für eindrucksvolle Schattenspiele. Im schwindenden Licht des spektakulären Sonnenuntergangs erhob sich ein dämmerungsaktiver Riesenkäfer -farblich perfekt an seine Umgebung angepasst- schwerfällig in die Luft.


    Als die Nacht hereinbrach, offenbarte der Planet ein ungewöhnliches Farbenspiel: Während die Landschaft in der Nähe nachtblau erschien, leuchtete sie in der Entfernung in dunklem Grün.


    Dem eigentümlichen Zauber dieser Zweifarbigkeit konnte man sich nur schwer entziehen. Ein seltsamer und gleichzeitig einladender Planet! Hier könnte man sich niederlassen, nur um in den hellen warmen Nächten die Farbspiele auf sich wirken zu lassen.

  • Mein weiterer Flug durch Nepitzaspru bestätigt meinen ersten Eindruck: Es findet sich außerordentlich viel Abwechslung in den eher wenigen Systemen, die ich bisher besucht habe. Wie zu erwarten darunter viele sehr unterschiedliche paradiesische Welten...


    ... waldreich oder Grassteppen


    Auch bei den eher unspektakulären Eisplaneten finden sich neben den üblichen baumbestandenen Typen auch durchaus ein paar ungewöhnlichere Vertreter wie hier in Neohit-Agfo II.


    Allein im Nachbarsystem Riannes-Nik sind mehrere Planeten mit ungewöhnlichen Oberflächenfarben.


    Auf Umaelumb Minoris gibt es extreme Unterschiede der Farben beim Wechsel von Tag und Nacht.


    Die grellen kontrastreichen Tagesfarben verblassen mit Einbruch der Nacht und wirken weniger aufdringlich und angenehmer.


    Zu Fuß im Dunkeln unterwegs mutieren manche Baumfarben zu einem fahlen Weiß, die Farben in unmittelbarer Nähe normalisieren sich und man gewinnt den Eindruck, auf einem völlig anderen Planeten unterwegs zu sein.


    Auch wenn ich bisher auf keine radikal neuen Tierarten gestoßen bin, haben doch viele spektakuläre Vertreter in der kurzen Zeit meinen Weg gekreuzt.


    Ich bin jedenfalls mit meiner bisherigen Ausbeute ganz zufrieden. Ich denke, es wird sich lohnen, sich hier noch weiter umzusehen.😃

  • Tolle Screenshots und interessante Umgebungen. Motiviert mich langfristig dann doch mal andere Galaxien zu erkunden. Ich dachte das sieht überall gleich aus, aber es scheint ja doch vielfältiger zu sein als angenommen. Danke für die Dokumentation :)

  • [...] es scheint ja doch vielfältiger zu sein als angenommen

    Ist wohl noch zu früh, um dazu was abschließend zu sagen. Ich glaub nicht, dass ich schon was völlig Neues gesehen hab. Allerdings scheinen manche Dinge, die einem sonst nur selten (1x in 3500+h) begegnet sind, hier häufiger vorzukommen. :/

    Aber das kann auch an der Route liegen, die ich jetzt zufällig gewählt hab. Aber enttäuscht bin ich jetzt auch nicht. Ich denke, ich flieg noch ein Weilchen... schau'n mer mal. ^^