Vermutungen, Annahmen, Begeisterung und Kunst ?

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  • Servus Mitreisende :!:


    Bei den genialen Updates die es die letzten Monate gab, gehen mir immer vor Begeisterung lauter Gedanken durch meine "Birne". Gedanken die schon Jahre alt sind oder aber neue. Ein Beispiel ist das Teleportieren auf den Frachter:


    1a. FRAGE: Wie haben Sie das bewerkstelligt ?


    1b.ANTWORT:

    Meine Vermutung ist, das Sie fixe oder feste Koordinaten festgelegt haben. die nun beim Teleportieren mit dem Frachter, egal wohin immer eine Fixpunkt in einem System belegen. Sagen wir mal: 210 Länge, Breite 90 und Höhe 180. Das schließe ich daraus, da man mit dem Flieger immer in der Nähe der Raumstation raus kommt. Das ist ebenso eine feste Koordinate.

    Da es diese Koordinaten in jedem System gibt, lässt sich beim Teleportieren ein Fixpunkt erstellen (diese können auch evtl. mehrere Fixpunkte sein). Dadurch wird es nun möglich zum großen Frachter zu teleportieren. Meine Vermutung ist sogar, das es in Zukunft evtl. möglich sein wird den Frachter selbst zu fliegen. Es kann aber sein, das Teleportieren im gleichen System, wenn man ein wenig geflogen ist dann nicht mehr möglich ist, da man den Fixpunkt verlässt. Erst mit einem erneuten Sprung in ein anderes System oder einem Durchflug bspw. durch das Schwarze Loch werden die Koordinaten im neuen System wieder erreicht, da man ja die Zone wechselt.

    Ich mache mir immer viel Gedanken über das Programmieren und wie sie es erreicht haben könnten, da ich früher (vor ca. 20 Jahre) auch viel gemappt und modelliert hatte und diverse Probleme lösen musste, manchmal Tagelang da rumgefummelt. :/ Das war bspw. für Unreal, Unreal Tournament oder für Half-Life.

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    2a. FRAGE: Ist es Kunst was HELLO oder andere Firmen in den Spielen verwirklichen?


    2b. ANTWORT:

    Für mich war dies immer schon der Fall. Denn das "Medium" auf dem gearbeitet oder gewerkelt wird ist in meinen Augen gleichgültig. Sei es nun Ton, Papier, Metall, Holz oder viele andere Materialien oder aber eben der Computer im Virtuellen oder Imaginären selbst. Es kommt für mich nur auf die "Verwirklichung" der Ideen eines Künstlers an. Sein Schaffen erst macht dies alles möglich, also seine Ideen und Gedanken zu "formen".

    Die Diskussion ist nicht weit hergeholt, denn viele sehen immer noch Spiele als keine Kunst an. Man liest oder hört immer wieder in den Medien davon. :( Aber so ist es leider. Die Masse ist doch eher auf "Bildzeitung", P.M-Peter Mosleitners Wissenschafts- Zeitschrift (anstatt bspw. Spektrum der Wissenschaft), Galileo oder Big Brother Niveau. Ich will mich damit aber nicht erheben oder drüber weg setzen. Wir alle haben unsre "Macke" und Fehler. Dennoch ist es leider Fakt. :!:

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    3a. FRAGE: Begeisterung für eine Sache ?


    3b. ANTWORT: Wenn ich solche Perlen an Firmen oder Spielehersteller sehe und deren Handeln, die "Liebe" und/oder die Überzeugung ihres Produktes, so hebt es Sie glatt von der Masse ab.

    Beispiel HELLO. Die Arbeit und Entwicklung in den fast 6 Jahren. das Fortschreiten und Ausmerzen von Fehlern sowie die Entwicklung zeigen, wie sehr eine Firma hinter ihrem Produkt steht und wie sehr sie selbst davon überzeugt sind oder ob sie nur planke Geldgeier sind, denen alles nach Release egal ist.

    Beispiel SCS: Der Release von Euro Truck Simulator 2 in den vergangenen 11 Jahren (mit einem Steam Gewinn auf dem 1. Platz vor 2 Jahren; von wegen Simulationen sind tot (( was sie nie waren)) zeigt eindeutig wenn Leute ihr Produkt selbst lieben und daraus das BESTE entwickeln und immer weiter fortschreiten, ohne dabei immer nur Geld scheffeln zu wollen.

    Der Release von dem "Amerikan Truck Simulator" vor gut 6 Jahren zeigte sehr stark, wie sehr sie ihre Produkte mit Begeisterung programmieren etc. Dort gab es Anfangs riesen Beschwerden darüber, das die Zeitschleife im Spiel viel zu klein ist und die Fahrten viel zu schnell absolviert waren gegenüber dem Euro Truck Sim. Also was taten Sie oder auch was hätten andere Firmen wie EA oder Ubisoft getan?

    Sie re-skalierten das gesamte Spiel in einer Dauer von fast 1 Jahr Programmierzeit. Man hatte nun endlich das Gefühl im riesigen Amerika unterwegs zu sein. Es kamen Fotomodus, Speichersystem, physikalische Verbesserungen, wahnsinns Steuerung, Auflieger weitere LKW`s die man geschenkt bekam. klar gab es auch Erweiterungen und DLC, aber immer für wenig Geld. Man sieht also klar, wer hier sein "Baby" liebt :thumbup:

    Ich wette, das EA oder Ubisoft alles hingeschmissen hätten ohne weitere riesen Patches zu bringen und lieber ein neuen Nachfolger programmiert hätten, der wieder Kohle bringt. :thumbdown:

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    Soviel erstmal zu meinen kleinen Meinungen. Ich würde mich sehr über Anregungen, Ideen und Diskussionen sowie Vermutungen freuen. Haut`s raus :thumbup: :S

  • Zum Thema Frachter-Teleport: Zwar kann man den Frachter nicht direkt fliegen, aber man kann ihn ja bereits jetzt schon an (fast) jeder Stelle im All zu sich rufen und dadurch die Position verändern. Der Teleport zum Frachter funktioniert trotzdem. Warum auch nicht? Die aktuelle Position des Frachters muss ja irgendwo gespeichert sein, das Spiel muss ja schliesslich wissen, wo es den Frachter darstellen soll, selbst wenn man es zwischendurch mal aus macht und später wieder startet. Theoretisch muss diese Position also nur ausgelesen werden und der Spieler wird dann dorthin teleportiert - und das funktioniert dann unabhängig davon, wo der Frachter sich gerade befindet (er bewegt sich ja auch nicht ohne Spieler-Interaktion).


    Für mich sind Spiele auch eine Art Kunst. Nicht nur grafisch, sondern auch in der Art und Weise wie Geschichten erzählt werden. Da gibt es wirklich einige Beispiele von Spielen mit fesselnden Geschichten. Ich liebe Spiele mit interessanten Geschichten, in denen man sich auch irgendwie ein bisschen verlieren kann. Horizon ist da auch so ein Beispiel oder auch diverse RPG-Reihen wie Final Fantasy, Xenoblade etc. Oder auch - um mal bei Hello Games zu bleiben - The Last Campfire. Das hat jetzt vielleicht keine riesige, mega-komplexe Geschichte, regt mit seiner Thematik aber auch zum Nachdenken an. Auch das ist für mich eine Form von Kunst.


    Und zu deinem letzten Punkt - Begeisterung? Ja, definitiv. Ich glaube, es waren bis jetzt 20 kostenlose Updates. Man merkt einfach, dass ihnen das Projekt am Herzen liegt und für sie nicht nur eine "Cash-Cow" ist. Wie du selbst schon schreibst: Einige andere Firmen hätten es schon hingeschmissen und einen Nachfolger gemacht, der sich wahrscheinlich auch nicht viel vom Vorgänger unterschieden hätte - maximale Ausbeute mit minimalem Aufwand.

    Für mich ist das Engagement von HG bei No Man's Sky auch ein klares Zeichen dafür, dass die Vorwürfe einer bewussten Lüge oder Irreführung zum Start des Spiels einfach haltlos sind. Vielleicht hat man das Projekt unterschätzt, vielleicht kam zuviel Druck seitens Sony oder was weiß ich. Aber hätte Sean Murray alle bewusst angelogen oder in die Irre führen wollen, dann würden er und seine Leute sich jetzt nicht auch nach 6 Jahren immer noch so hinterhängen.

  • Frachter Teleport:

    Stelle ich mir nun nicht anders vor, als bei einem Planeten.

    Wenn du einen Teleporter auf einem Planeten baust, wirst du ja auch an Position x,y,z gesetzt. Diese Koordinaten sind fest, wo man ihn hin baut. Wenn der Frachter im All ist, ist eben dieser Teleporterraum auch ein fester Punkt x,y,z.

    Sollte nun nicht viel Unterschied machen, ob nun ein Planet oder ein Frachter dann um diese Koordinaten aufgebaur wird.

    Rein vom Verständnis her lässt man sich täuschen, weil man von aus geht, dass der Planet ein riesiges Objekt ist, was (mehr oder weniger) starr im Raum liegt und ein Frachter ein Flugobjekt ist.

    Vom Prinzip her, liegt aber beides starr im Raum an x,y,z und bewegt sich nicht. Man bekommt nur suggeriert, dass ein Frachter ja ein sich bewegendes Objekt ist -> weil Flugapparat.