Warum spielt ihr IMMER NOCH No Man's Sky?

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  • Hi Zusammen,


    dies ist mal eine Frage speziell an die NMS-Veteranen unter euch. Ich selbst bin ja auch schon seit 2016 dabei und mir ist glaube ich erst kürzlich meine Antwort auf diese Frage so richtig bewusst geworden.


    Wie ich in dem Thread Was spielt ihr noch (außer NMS)? bereits erwähnt habe, spiele ich zur Zeit auch Metroid Prime. Ebenfalls ein Science-Fiction-Spiel mit gewissen Elementen, die mich auch an NMS erinnern, wie ich ebenfalls schon angemerkt hatte. Als ich vor ein paar Wochen damit angefangen habe, hatte ich bei NMS eine komplette Pause gemacht. Ich wollte mich voll und ganz auf Metroid konzentrieren. Aber soviel Spaß mir Metroid auch immer noch macht, mit der Zeit hatte ich festgestellt, dass ich NMS tatsächlich ein bisschen vermisse. Und in dem Moment ist mir halt das "Warum" klar geworden: Ich habe diese Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit von NMS vermisst. Dass ich auf jedem Planeten jeden verdammten Zentimeter tatsächlich betreten kann ohne dass mich eine unsichtbare Wand oder eine unüberwindbare Felswand hindert. Dass ich immer das machen kann, worauf ich gerade am Meisten Lust habe: Mal ein bisschen Basisbau, mal ein bisschen erkunden. Oder abgestürzte bzw. verfallene Frachter plündern. Oder irgendetwas anderes, die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch wenn NMS zugegebenermaßen einige sich schnell wiederholende Elemente hat, ist es trotzdem in dieser Freiheit für mich unerreicht. Und das ist für mich persönlich tatsächlich Grund genug, um seit über ca. 6,5 Jahren in dieser Regelmäßigkeit immer wieder zu NMS zurückzukehren und es immer weiter zu spielen (oder auch mal neu anzufangen). Das hat bisher noch kein Spiel bei mir geschafft. Ich spiele zwar auch sonst hin und wieder mal wieder alte Spiele (gewissermaßen ist Metroid Prime ja auch kein neues Spiel für mich), aber das sind dann Phasen von ein paar Tagen oder Wochen und dann liegt das Spiel wieder eine Ewigkeit unangetastet in der Ecke. So häufig und regelmäßig wie bei NMS hatte ich das wohl noch bei keinem anderen Spiel, nicht mal annähernd.


    Wie ist das bei euch? Warum spielt ihr immer noch NMS?

  • Es sind tatsächlich die Gründe, die für dich eine Rolle spielen, die auch mich dazu bringen, NMS seit 2016 zu spielen (außer einer längeren Pause, die ich mal am Anfang hatte). Dazu kommt bei mir noch, dass ich NMS auch ein wenig als ein Feel-good-Game empfinde. Es ist halt ein echt entspannendes Spiel, das man mal so zwischendurch spielen kann, wenn man nach einem anstrengend Tag runterkommen möchte. Und außerdem - das spielt bei mir eine große Rolle - mag ich die Graphik. NMS erzeugt manchmal extrem schöne Bilder, die man so ausdrucken und riesig an die Wand hängen könnte.

  • Eine sehr gute Frage. Puh.


    Bin auch seit 2016 dabei. Dann eine längere Pause gemacht und nur zu größeren Updates reingeschaut und so richtig spiele ich jetzt seit Ende 2020 wieder und habe ca 750h auf dem Konto. Zwar gibt es auch seit 2020, immer kleine Pausen, da ich dann andere Games spiele, aber ich kehre immer zu NMS zurück.

    Also warum tue ich das.

    Ehrlich gesagt kann ich das garnicht richtig beantworten. NMS ist irgendwie das Spiel geworden was ich zocke, wenn ich sonst nicht weiß was ich zocken will.

    Auch wenn ich dann NMS zocke mache ich eigentlich Sachen die ich schon gemacht habe.

    NMS schafft es irgendwie das ich immer was zu tun habe, weder nen schönen Planeten finden, oder in eine abgelegene Galaxie zu kommen, oder an dessen Rand. Zurzeit Suche ich ein System wo ich zu einem guten Kurs Akt. Indium verkaufen kann und erlerne dabei jetzt noch die Sprachen.

    Ich glaube deswegen spiele ich es immer und immer wieder. Man findet was, was man tun kann oder möchte, bzw. man sucht sich was, was man machen kann.

    Das Spiel gibt einem dafür die Freiheit. Zudem kommen immer mal neue Sachen, die man dann auch angeht.

    Also quasi wie die Hornbach Werbeslogan. Es gibt immer was zu tun.

    See you Space Cowboy

  • Also, habe seit 4Monaten das Spiel auf meinen Laptop, habe 1200 h hinter mir, ich finde es ist ein gutes Spiel ,ich mag irgendwie das sammeln und bauen und ein wenig kämpfen, wie in der Steinzeit, , Jäger und Sammler ,oder ,wie ein Überraschungs Ei. Und ja ,ich bin noch nicht fertig :) 8)

  • Ich bin jetzt zwar noch nicht so lange dabei, aber, wie in meinem "Vorstellungsgespräch" bei "Ich bin jetzt auch neu hier" schon beschrieben, das Spiel ist genau das was ich suchte. Als alter Star Trek Fan natürlich von vorne herein Weltraum-begeistert war dieses Spiel ein muss. Was mir besonders gefällt: es gibt eigentlich keine klare Vorgabe was man zu tun hat, sieht man mal von der Suche des Mittelpunktes der Galaxie ab (kann man aber auch lassen). Das Spiel lässt einem sämtliche Freiheiten, wie man damit umgehen will. Ob, wie oben bereits beschrieben, Jäger und Sammler, oder Bergbauer, Agraringenieur, Architekt, Stadthalter, und, und, und... Für mich ist es in etwa so: hier ist das Universum, mach was draus, viel Spaß und pass auf dich auf. Natürlich sind die 17 Trillionen Planeten nicht alle grundverschieden, die Kreaturen ähneln sich auch, genauso wie die Pflanzen und Mineralien. Na und? Die Bäume, das Wasser, der Wald, die Landschaften erstrahlen doch immer in anderen Farben bei anderem Licht. Und wenn man auf Planet XY das verflixte fehlende 11. Viech, nach dem man stundenlang gesucht hat, im Untergrund endlich gefunden hat gibt mir das ein tolles Gefühl. Nur vergleichbar mit wenn man endlich das lang ersehnte S-Modul vom verfallenen Frachter geborgen hat :) . Hah! Dann genießt man doch die herrlichen Farben des Sonnenuntergangs auf dem Planeten (kann auch der Sonnenaufgang sein ;) ) und macht sich auf die Weiterreise, wohl wissend, dass man diesen Ort höchstwahrscheinlich nie wieder betreten wird. Und so setze ich mich in mein kleines Raumschiff, peile einen Stern an (fast wie in Star Trek, als Kirk zu Sulu sagt, "der zweite Stern von links. da will ich hin" oder so ähnlich), und bin gespannt was mich dort erwartet...

    Euch allen weiterhin eine gute Reise...

    Einmal editiert, zuletzt von Kulinger ()

  • Bin seit Ende 2016 dabei, hab mir NMS damals zu Weihnachten vom Grabbeltisch des Blödmarkts für unter 30 Euro für die PS4 gegönnt und seitdem für knapp 4 Jahre extrem gesuchtet, gut 4000 Stunden drin versenkt. Irgendwann kam dann ein anderes Spiel in den Fokus: Seven Days to Die! So geriet NMS dann etwas in Vergessenheit, hab zwar zwischendurch immer mal wieder reingeschaut, war aber eigentlich nicht von Interesse. Hab daher auch die ganzen Expeditionen verpasst, fand's aber auch nicht wirklich wichtig.


    Was mich dann wirklich zurückgebracht hat war Waypoint (V4.0). Auf einmal war die NMS-Welt völlig anders, wieder neu und entdeckenswert. Man hat zwar viel von den eingesessenen Strukturen eingebüßt, war für mich auch erst zwiespältig, war aber auch eine Chance für den Neustart. Also auf - neues Spiel, neues Glück. :thumbup:


    Mittlerweile bin ich auf den PC gewechselt, neuer Account via MMOGA, der Grund: ich konnte auf der PS4 keine Basen von anderen Spielern sehen, ich hab auf/für die PS4 wirklich alles versucht, getan, gemacht und ausprobiert aber letztendlich sagte die PS4 trotz einiger ganz wenigen zufälligen Lichtblicke: NO!!! Aber okay - ich kann mich nun per PC auf der PS4 besuchen, umgekehrt geht's nicht. :pardon:


    Hab nun auf dem PC (LapTop) mit 'nem neuen Spielstand gute 250 Stunden runtergerissen, bin aktuell mit der Expedition 9 unterwegs und wieder voll im NMS-Fieber... und natürlich bei den derzeit aktuellen Twitch-Drops dabei... :)

  • Warum spielt ihr IMMER NOCH No Man's Sky?

    Nö. Die Frage stellt sich mir nicht. Hört sich ja fast so an, als müsste man sich dafür irgendwie rechtfertigen. Ich frage mich eher, wie es sein kann, dass die durchschnittliche Spielzeit unter 50h liegt.😂

  • Ich spiele fast ausschließlich die Expeditionen. Meinen Hauptspielstand habe ich quasi nur für meine Basis samt Museum (Belohnungen aus den Expeditionen samt Banner und natürlich jede Menge Deko)


    Es gibt halt leider keine wirkliche Konkurrenz zu dem Spiel. Weltraum Spiele sind eh eher rar. kommt vielleicht mal wieder.

    Wird auch interessant wo man mit NMS noch hin will. Falls man im Hintergrund noch nicht an einem Nachfolger arbeitet.


    Mit Portierungen dürfte man nun ja durch sein, da ist kein Geld mehr zu holen.

  • Nö. Die Frage stellt sich mir nicht. Hört sich ja fast so an, als müsste man sich dafür irgendwie rechtfertigen. Ich frage mich eher, wie es sein kann, dass die durchschnittliche Spielzeit unter 50h liegt.😂

    Finde nicht das es so klingt das man sich rechtfertigen müsste.

    Ich finde es auch schon interessant zu Wissen aus welchen Gründen manch einer oder eine hier nach über 100h oder 1000h noch NMS zockt und was die da noch so machen. Dient ja auch als eigene Inspiration, das man sich denkt, stimmt könnte ich auch mal machen.

    Aus dem Forum und Discord und aus treffen in NMS, habe ich teilweise festgestellt, dass gerade Spieler im höheren Alter, fast nur NMS zocken und dies auch ihr einziges bzw. sogar Ihr erstes Game ist.

    Für mich fast kaum zu glauben, da es so viele gute Spiele gibt, egal ob AAA oder Indie Game.


    Aber recht haste, mit unter 50h ist man in NMS noch nicht mal angekommen. :D

    See you Space Cowboy

  • Das wäre eigentlich mal eine coole Challenge: ein Spiel neu beginnen und schauen, wo man nach 50 Stunden ist.

    Das ist wahr, 50 Stunden mit dem Wissen von 800 Stunden, könnte interessant sein...

    2 Mal editiert, zuletzt von Kulinger () aus folgendem Grund: Vertippt, 5 statt 8...

  • Woher die Langzeitmotivation?

    Euch 'alten Hasen' -die ihr das Spiel selbst ausgiebig spielt- braucht man das doch nicht zu erklären, - ihr wisst es schließlich selber. :)



    PS: ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Alien () aus folgendem Grund: Ergänzung...

  • Ich habe hier fast alle Freiheiten, keinen Zwang irgendein Quest zu lösen um weiterzukommen. Ich kann mein Spielerleben in einem Sonnensystem bleiben wenn ich es so will, oder alle Galaxien mit den Billionen Planeten bereisen. Sicher, ohne Units geht's nicht so einfach, aber man könnte mit der Starterwaffe und dem Beginnerschiff ohne Frachter spielen. Nur durch den Planeten bohren geht nicht...

  • Also ich habe bis dato über 300 Stunden gespielt und bin immer noch über 700.000 LJ vom Ziel entfernt xD Sprich, so lange ich nicht das Ziel des Spieles erreicht habe werde ich auch nicht aufhören^^

  • Ich ich spiele es seit erscheinungs datum mit begeisterung und wahr zwar schon oft am ziel und habe auf einem spielstand fast 2233 stunden drauf auf den neuen auch schon über 400 😅 aber zocke es trozdem noch gerne es ist einfach eines der besten weltraum spiele die es gibt ich klaube auch nicht das dieses neue spiel da starfield an no man sky dran kommen wird mit den freiheiten und co dazu kommt das immer neue inhalte erscheinen es wird einfach nie langweillig also die nächsten 2-3. Jahre werde ich es sicher noch zocken da aktuell eh keine neuen games auf den markt kommen die mich interesieren 😃

  • Natürlich muss man sich nicht dafür rechtfertigen, dass man es so lange spielt. Das wollte ich mit meiner Frage auch gar nicht unterstellen. Es ging mir nur darum, mal meine persönliche Erfahrung dazu zu schreiben und ich war eben neugierig, wem es da eventuell ähnlich geht.


    Die meisten Spiele liegen bei mir nach dem offiziellen Spielende halt nur noch in der Ecke und werden eher selten mal wieder herausgekramt und das meistens auch eher nach sehr langer Zeit. Selbst bei großen Open-World-Spielen, wo ich nach der Hauptquest vielleicht noch einige Nebenquests zu erledigen habe, ist meistens nach spätestens 100-200 Stunden für mich so ein bisschen die Luft raus. No Man's Sky hebt sich da bei mir deutlich von ab, ich bin schon weit jenseits von 200 Stunden und kehre immer wieder regelmäßig zu dem Spiel zurück. Das ist mir halt bei mir persönlich aufgefallen und wie im Eingangspost erwähnt ist mir das "Warum" erst kürzlich so richtig klar geworden. Und wie gerade schon geschrieben war ich halt neugierig, wem es eventuell ähnlich geht - ohne zu unterstellen, dass es dafür einen Grund geben muss.

  • Ich spiele NMS seit Erscheinen 2016, ich hatte es vorbestellt. Allerdings mit wechselnder Intensität meistens eher nebenbei.

    Für mich ist es einfach die Tatsache das man immer weitermachen kann. Man erweitert seine persönliche Welt um neue Basen. Erweitert oder verändert seinen Fuhrpark und mehrt seinen Reichtum. Wenn die Units am Limit sind werden die Lager halt mit Wertsachen gefüllt... Man besucht Basen anderer Spieler und arbeitet, wenn man will zusammen. Das Spiel gibt einem das Gefühl an einer Welt mitzuarbeiten, sie gemeinsam zu entdecken, zu entwickeln und zu formen. Dabei ist es egal wie gering die Unterschiede letztlich sind. Das alles geschieht absolut entspannt. Es erfordert keine Skills. Schnelligkeit, Reaktion, Taktik,... das alles braucht es weder in Raumkämpfen noch beim Erkunden. Das einzige das man haben muss ist Geduld und das Verständnis für die Mechaniken im Spiel. Wenn ich Aktion, Strategie, etc will gibt es in meiner Spielebibliothek genug um diesen Appetit zu stillen und es kommt ständig neues dazu. Vermutlich starte ich das Spiel deshalb immer wieder, mal mehr, mal weniger.

    Die nächsten Spiele die mir definitiv Zeit für NMS rauben werden sind Everspace 2 und Starfield. Beides Spiele die gewisse Aspekte viel besser bedienen als NMS aber eben nicht im Paket und schon gar nicht so Entspannt.

  • Ich wollte damals (2016) unbedingt NMS spielen, da ich sehr gespannt auf das Konzept war. Also rein und losgelegt. Nach etwa 130 Stunden (in 2016) wachte ich etwas ernüchternd auf.

    Es war quais nur ein nettes Spiel, es fehlte zu viel. In mir wuchs der Frust und ich habe das Spiel zur Seite gelegt.

    Im Laufe der Jahre habe ich am Rande mitbekommen, dass es hier und da neue Features für NMS gab, aber es gab auch andere gute Spiele.


    Jetzt (dieses Jahr) hatte ich mal wieder Zeit und fragte mich, was ich denn spielen könnte. Irgendwie kam mir NMS in die Augen, ich installierte es, und legte erneut los.

    Nach sechs Jahren Pause und insgesamt 225 h Spielzeit gefällt mir das Spiel viel besser, es wirkt vollständiger.

    Nicht so toll sind die vielen Abstürze, da haben die noch eine Menge zu tun.


    Warum man solche Spiele immer wieder spielt?

    Der Entdeckerreitz ist bei NMS schon sehr hoch. Und es gibt ja jetzt auch noch die ganzen anderen Dinge.

    Mal sehen, wie lange da bei mir die Motivation hoch bleibt.

  • Ich bin auch seit 2016 dabei und konnte mich anfangs mit dem Spiel nicht recht anfreunden. Wie lange habe ich vor dem blinkenden "E" gesessen und gewartet, dass etwas passiert, bis ich herausfand, dass man das "E" eine Sekunde lang drücken musste um das Spiel zu starten ^^

    Aber ich fand es interessant, 18 Trillionen Planeten erforschen zu können. Nachdem ich mit viel Mühe dann meinen Scanner und Raumschiff repariert hatte und zwischendrin immer wieder dem Hitzetod ganz nah war und es endlich auf die Raumstation geschafft hatte, verlor ich die Lust am Spiel und habe es bestimmt für 2 Jahre nicht mehr angerührt.

    Danach hatte man aber einiges geändert und es machte mehr Spaß weil man doch etwas mehr an die Hand genommen wurde, diese fremde Welt zu entdecken.

    Seitdem spiele ich es mehr oder weniger regelmäßig, so wie ich Zeit habe.

    Wie schon in einem der vorigen Posts geschrieben wurde, ist für mich sehr gut dazu geeignet Abends runterzukommen und entspannt irgendwelche Dinge zu erledigen.