Beiträge von Primus

    Ich habe dazu eine recht neutrale Einstellung.

    No Man's sky ist jetzt wirklich kein krasses PVP Game. Ich habe locker über 1000 Spielstunden...


    Die Zeitpunkte in denen ich beim freien erkunden auf andere Spieler getroffen bin, waren da höchst selten. Dann waren die "Treffen" meistens freundlich und eher auf Neugier basiert.


    Klar in Expeditionen, Nexus-Missionen oder Galaxien / Systeme die zu den Publikumsmagneten zählen, weil Community-Konstruktionen erschaffen wurden oder Systeme in denen sich Gruppen oder Clans versammelt haben, sieht das ganz anders aus, da trifft man oft auf Andere.


    Ich reagiere aber auch unterschiedlich. Ich habe Systeme in denen ich 50 Basen und Minen gebaut habe. Diese Systeme habe ich großflächig erschlossen und besetzt. Dort stehen eine Menge Komm-Stationen mit denen ich auf mehreren Sprachen vor einer fremden Besiedlung ohne vorherige Kontaktaufnahme warne.


    Halten sich Spieler nicht daran ist das für mich ein feindlicher Akt. Wenn meine Versuche der Kontaktaufnahme dann ignoriert werden, greife ich an. Zerstöre Schiffe, Exos und den Spieler wenn ich ihn sehe. Feindliche Basen werden dann ruckzuck mit mehreren Basen und Mauern umschlossen, damit der Feind sich nicht ausbreitet. Hatte ich einpaar Male, sehe ich aber kein Problem drin. Gibt Milliarden Systeme, da muss sich keiner in meinem erschlossenen System breitmachen ohne Kontaktaufnahme. Wenn doch... dann Pech.


    In unentdeckten Systemen oder Systemen von anderen Spielern verhalte ich mich ebenfalls neutral / freundlich und attackiere nicht sondern Grüße freundlich, chatte mit anderen etc.


    Ich bleibe aber jedoch dabei, dass es Systeme gibt die ich mit Freunden erschlossen und besetzt habe. Kommt mir da einer blöd wird er zerlegt. Ich gehöre aber definitiv nicht zur Kategorie erst schießen dann fragen. Erst wird kommuniziert.


    Ich finde tatsächlich rein technisch gehört für mich PvP in einer Sandbox dazu. Es ist nun mal ein Online-Spiel in dem man alles mögliche tun kann folglich gehört auch das umnieten anderer Spieler dazu.


    Da man jederzeit den Multiplayer beenden kann muss man sich ja auch nicht darauf einlassen.


    Ich habe in Spielen wie Rust oder Ark auch oft genug Situationen erlebt in denen starke, erfahrene Spieler andere drangsaliert haben. Ich habe aber genauso auch Spieler getroffen die sehr hilfsbereit sind.

    In solche Fällen mit "Noob-Killern" wächst dann mein Ehrgeiz... in Ark und Rust habe ich mir gut versteckte Basen errichtet bin stärker geworden und habe die Noob-Killer dann später überrollt.

    Ich finde in solchen Spielen muss man austeilen und einstecken können.


    Ich finde in Online Games gehört PvP dazu, sollte aber wählbar sein. Ist es bei No Mans sky also alles gut.

    Sehr sehr schöne und Stimmungsvolle Basis... ich wollte auch immer mal was unterirdisches realisieren, allerdings wollte ich dabei auf natürliche Höhlen setzen....


    Murphys law sorgt natürlich dafür, dass ich seit dieser Entscheidung keinen Planeten mehr gefunden habe der wirklich große unterirdische Hölen besitzt.


    Selbst was graben fällt dank Terrain respawn flach...

    Hallo, und zwar ich Spiele Seit tagen NMS und habe schon endliche Expeditionen mit meinem Frachter gemacht leider noch keine Traum Antenne gefunden hätte jemand eine würde auch Units geben :)

    Kann dir ohne jegliche "Bezahlung" oder einen anderen Gegenwert dir gern eine zur Verfügung stellen. Das Hauptproblem wird sein einen Termin für ein gemeinsames Online-Treffen zu vereinbaren. Dazu kannst du mir gerne eine private Nachricht schicken.

    Wie Bekomme ich mehr Kohlenstoff pro Baum 10 Stück Kann mann es irgendwie besser die waffe bestücken das es mehr hergibt oder ist 10 max .

    :?:

    Alternativ kannst du dir auch mit dem Analyse-Visier einen Sauerstoff Hotspot suchen, dort Extraktoren aufstellen und den gewonnenen Sauerstoff mit einer Raffinerie in Kohlenstoff umwandeln.

    Es vergingen einige Tage in der ich die Bewohner nach und nach mit meiner Propaganda überzeugte und einer Hirnwäsche unterzog. Die weniger kooperativen wurden per Hypnose von meinen lebenden Fregatten gezwungen an uns als Schöpfer zu glauben. Nach kürzester Zeit waren uns die Bewohner Untertan. Nachdem ihr "Glaube" nachträglich per Hypnose gefestigt wurde, sandten wir einige von Ihnen in die andere Siedlungen in diesem System und forderten Sie auf die frohe Kunde über die Ankunft der Schöpfer, des Kollektivs zu verbreiten.

    Anfänglich reagierten die anderen Siedlungen teilweise argwöhnisch, manche unserer "Verbreiter" wie wir Sie nannten, wurden in Gefängnisse gesteckt. Dort brabbelten Sie weiterhin ihren eingetrichterten Salmon vor sich hin. Nach und nach gaben wir uns nach gewohnter Manier anderen Siedlungen zu erkennen, blockierten Sie wieder einige Tage mit den lebenden Fregatten, zermürbten Sie und überzeugten Sie von unserer Allmacht. Wir verbreiteten die Kunde über die Ankunft der Schöpfer nicht nur über unserer "Verbreiter" sondern auch über jede Art der Sublich-Kommunikation. Als die "frohe Kunde" irgendwann von diversen Siedlungen überbracht wurde, machten sich Gesandte aus Siedlungen welche wir noch nicht übernommen hatten auf den Weg um sich selbst von der vorherrschenden Situation zu überzeugen. Wir stellten sicher, dass jeder dieser Gesandten von einem Verbreiter empfangen wurde und bei den jeweiligen Treffpunkten immer lebende Fregatten und Brüder von mir zugegen waren.



    Die Kunde wurde von vielen Siedlungen überrascht zur Kenntnis genommen. Viele schlossen sich als bald freiwillig unserer Mission und dem neuen Glauben an. Nur wenige mussten noch gewaltsam überzeugt werden. Mittlerweile schwappte die Kunde bereits von System zu System und breitete sich wie ein Lauffeuer in benachbarten Galaxien aus.


    Der Glaube an das Kollektiv befasste sich eines simplen Regelwerks:


    1. Du sollst ausschließlich an die Schöpfer glauben.
    2. Du sollst den Schöpfern stehts zu diensten sein.
    3. Du sollst deine Besitztümer und dein Hab und Gut jederzeit mit den Schöpfern teilen wenn diese es einfordern sollten.
    4. Du wirst dein Tagewerk für die Schöpfer verrichten.
    5. Aufträge der Schöpfer haben oberste Priorität, selbst vor lebensnotwendigen Handlungen. Wenn ein Schöpfer deine Körperkraft verlangt ist es egal ob du derweilen Hunger leidest.
    6. Du wirst täglich den Schöpfern gen Orit blickend auf deinen Knien huldigen. (Mir war bewusst, das dies niemandem helfen wird, diente aber Festigung ihres Glaubens.)
    7. Du wirst vor anderen immer die frohe Kunde der Ankunft der Schöpfer verbreiten.
    8. Du wirst niemals einen anderen Gläubigen verraten oder ihm Schaden zufügen. Ihr sterbt lieber füreinander als euren Glauben aufzugeben.
    9. Die Schöpfer müssen das Gleichgewicht im Universum wiederherstellen, dazu müssen Sie "Mutter", erreichen und Sie aus ihrem Albtraum erwecken. Mutter ist eine lebende Allmacht in größe eines Planeten.
    10. Den frommsten Gläubigen wird die Ehre zu Teil zu einem Schöpfer aufzusteigen und Teil der göttlichen Allmacht zu werden. (Niemand musste wissen, dass dies bedeutete sich als Wirt für einen meiner Brüder zu opfern, sofern unsere Operationstische bald funktionierten.)


    Mit diesen 10 Regeln ließen wir die Anhänger zurück und ließen Sie ihren Glauben festigen. In regelmäßigen Abständen besuchten wir die Siedlungen um unsere Präsenz zu zeigen und die Allmacht zu repräsentieren. Diese "Glaubensfestigung" verfestigten wir über mehrere hundert Jahre. Jahre die für uns und Mutter keine Bedeutung hatten. Das Kollektiv lebt in Maßstäben die eher millionen Jahren gleichen denn solchen Zeitabständen. Für uns ist ein Jahr ein Wimpernschlag in der Geschichte. Teilweise versuchten unsere Anhänger andere Systeme mit Gewalt und bewaffneten Konflikten zu überzeugen und zu unterwerfen. Wir billigten diese Glaubenskriege. Nicht das uns die Anhänger im einzelnen etwas bedeutet hätten, aber wir waren dennoch auf Sie angewiesen. Unser Plan ging deutlich besser auf als wir ursprünglich gedacht hatten. So scharten wir eine Anhängerschar in verschiedenen Systemen um uns. Es war ein Selbstläufer geworden. Viele Systeme wurden von unseren Anhängern bevölkert... sehr viele... verglichen mit der Größe des Universums, waren wird dennoch nur ein kleiner Bestandteil. Das war jedoch nicht wichtig. Es ging ausschließlich darum von den anderen Völkern zu lernen, Ihre Technologie zu erhalten und zukünftige Wirte heranzuzüchten. Sie kannten nicht die Wahrheit. Denn Sie wussten es nicht. Sie wussten nicht was wir waren... wir hatten Ihre Schwäche genutzt. Ihren guten Glauben, Ihren Wissensdurst und ihre Gier nach Macht. Denn Sie wussten es nicht!


    (Ende Kapitel 6)

    Kapitel 6: Die Offenbahrung

    Ich hielt nun den Augenblick für gekommen, ich spürte ihre süßliche Angst wie eine Wolke über der Siedlung schweben. Besonders die GEK sonderten sehr starke Hormone ab.

    Ich hatte die letzten Tage auf einem meiner großen Brüder verbracht. Mein lebendes Schiff war auf ihm gelandet. Ich ließ einen der großen Brüder einen tiefen warnenden Sing-Sang anstimmen.

    Es geschah das was ich vorhergesehen hatte. Einige Dorfbewohner lugten ängstlich aus Ihren Verstecken um zu sehen, was nun wieder geschah.

    Mit langsamen bedächtigen Schritten lief ich aufrecht, mit ehrfurchgebietender Andacht über den Kopf meines großen Bruders. Die lebende Fregatte sank daraufhin etwas ab und näherte sich dem Boden. Elegant ließ ich mich vom Kopfe der Fregatte fallen und landete galant in einem nicht hörbaren Schwebeflug unter zur Hilfe nahme meines Jetpacks auf dem Boden. In theatralischer Haltung landete ich auf einem Knie und stütze mich mit einem Arm auf den Boden ab. Im letzten Moment ließ ich meine Schubdüsen an den Stiefeln meines Anzugs und meines Jetpacks eine schlagartige Schubumkehr durchführen. Mit einem ohrenbetäubenden dumpfen Knall der Durch Mark und Bein ging, landete ich auf dem Boden. Eine Staubwolke wirbelte um mich und verbarg mich zum Teil.

    Langsam und bedächtig erhob ich mich. Dieses Schauspiel hatte ich mir lange ausgedacht. Es sollte "Überheblichkeit" und "Macht", wie die anderen Rassen es nannten, darstellen. Ein solcher Auftritt kam wohl überzeugend an bei solch niederen Kreaturen. Während sich der Staub langsam lichtete erhob ich mich langsam und anmutig. Ich schaute mich langsam um. Dabei musterte ich jeden Bewohner in meiner Nähe explizit durch sein Versteck hindurch. Ich konnte Sie nicht sehen, aber spüren und wittern. Sie sollten wissen, dass Ich Sie überall finden kann.


    Mit krächzender Stimme die von einem meiner großen Brüder mittels seines organischen Schall-Emitters verstärkt wurde, erhob ich das Wort zu meiner zurechtgelegten Ansprache. Nun lag es an mir die Bewohner von meiner allmächtigkeit zu Überzeugen. In einer so aufgeklärten Welt, brauchte das einiges an Überzeugungsarbeit.


    "Bewohner aller Völker und Rassen. Wir haben euch erwählt der Offenbahrung beizuwohnen. Wir sind die Schöpfer des Universums, wir sind das Kollektiv! Wir schufen euch, die GEK, Die Vy'keen und die Korvax um unser Universum zu bewohnen und zu verwalten! Wir halten es an der Zeit uns euch zu offenbahren!" Diesen Text wiederholte ich jeweils in den Sprachen der Gek, Korvax und der Vy'keen.


    "Lügner!" brüllte ein Vy'keen "Unsere tapferen Vorfahren hätten längst etwas über euch herausgefunden und sich mit euch gemessen, wenn das wahr wäre!" Mit diesen Worten stürmte er auf mich zu.



    Ich bewegte mich blitzschnell auf ihn zu und verstaute mein Multitool in seinem Holster an meinem Anzug. Der Vy'keen zog einen historischen Opferdolch seiner Ahnen und stürzte damit auf mich zu. Spielerisch wich ich seinem ausgestregten Arm aus mit dem er mich hatte aufspießen wollen. Ich griff seinen Arm und drehte mich in seine Bewegung hinein, stieß mit meinem Rücken hart gegen seinen Brustkorb und hörte ihn keuchend ausatmen, ich ließ ihm jedoch keine Zeit und drehte mich in einer fließenden Bewegung unter seinem Arm hindurch, drehte seinen Arm hinter seinen Rücken. Dabei schob ich seinen Arm immer weiter hinter seinem Rücken nach oben bis die Gelenke nachgaben und mit einem splitternden Geräusch brachen.


    Der Vy'keen sackte auf die Knie und hielt sich den nun nutzlosen Arm. Die ganze Bewegung war so schnell abgelaufen, dass er Sie kaum hatte wahrnehmen können. "Jemand aktieviert einen Blitzwerfer und zielt auf dich!" warnte mich einer meiner Brüder durch seine Gedanken, ich wirbelte herum und schoss einem überraschten Vy'keen das Multitool aus der Hand, noch bevor dieser mich anvisieren konnte.


    Ein Vorteil daran, teil des Kollektivs zu sein... Ich hatte millionende Augen, Ohren und Sinne die meinen zuspielten. So machte es von außen den Anschein als wäre ich allmächtig, würde jede Bewegung und jede Gefahr sehen. Das Entsprach zwar nicht der Wahrheit, würde aber ausreichen die Bewohner zu täuschen.


    "Ihr seht ich bin euch weit überlegen. Ihr könnte eurem Schöpfer nichts anhaben. Die tapferen, mutigen und stürmischen Vy'keen können sich mit mir nicht messen. Die Gek verharren in Angst und Ihre Gefühlslage wittere ich. Die Korvax obwohl Sie unermessliche Daten sammeln und grandiose Forscher sind wissen gar nichts über uns. Genau das war unsere Absicht als wir euch schufen. Ist denn dies eine Art seinem Schöpfer gegenüber zu treten?" Ich wiederholte auch diese Sätze in allen Sprachen der anderen Völker und ließ Sie nachhallen.


    Ich gab dem Kollektiv durch meine Gedanken den Befehl das Manöver zu beginnen. Die lebenden Fregatten kreischten infernalisch zur Untermalung der Drohgebärde. Anschließend regneten meine Brüder abgeworfen von den lebenden Fregatten auf das Dorf nieder.


    Einzelne VY'keen unternahmen noch kurze Angriffsversuche, welche ich mit einpaar gezielten Schüssen unterband, stets darauf fixiert niemanden mehr zu töten. Wir brauchten diese Siedler.


    "Euer Widerstand ist zwecklos und beleidigt eure Schöpfer! Verneigt euch vor unserer Allmacht und höret meine Kunde!"


    Einer meiner großen Brüder hypnotisierte mit einem nicht hörbaren Gesang den Vy'keen mit dem gebrochenen Arm. Dieser fiel vor mir auf die Knie, verneigte sich unter den ungläubigen Blicken seiner Volksgenossen vor mir und Schrie unter hypnose stehend die folgenden Worte: "Grah! ihr allmächtigen Schöpfer, ich bin nicht einen Kampf gegen euch nicht würdig. Eure Kampfkraft und Stärke übersteigt die meine um ein vielfaches! Ihr müsst wahrhaft übernatürlichen Ursprungs sein! Wie lautet eure Botschaft?"


    Ein raunen ging durch die anderen Siedler. Zögernd näherten Sie sich nach und nach ergaben Sie sich in ihr Schicksal und knieten sich vor mich. Der Ausbruch Ihres Freundes schien wohl beim ein oder anderen seine Wirkung nicht zu verfehlen und rüttelte an den Festen ihres Glaubens. Es war nicht einfach solche Strukturen aufzulösen und zu überschreiben. Allerdings wirkte es. Mehr und mehr zustimmende Gesichter blickten mich fragend an.


    "Ihr sollt auf unserer göttlichen Mission zur Unendlichkeit und Allherrlichkeit an unserer Seite stehen. Ihr sollt für uns Arbeiten und wir werden euch ein gutes, anständiges Leben bieten. Wir werden euch entlohnen. Die höchsten von euch können, wenn Sie sich unter Beweis gestellt haben in unsere Reihen aufsteigen und selbst Teil der Göttlichkeit werden." Letzteres war natürlich gelogen, aber man bekommt niemanden dazu sich freiwillig als Wirt zu opfern wenn er nicht an einen höheren Zweck glaubt. Diesen Gedanken behielt ich jedoch für mich.

    So verharrten wir Tage, die Siedler waren verunsichert. Um die Zermürbung des Feindes voran zu treiben, ließ ich meine großen Brüder, die lebenden Fregatten, schaurige Gesänge anstimmen, welche für weitere Angst und Verunsicherung sorgen sollte. Einige Bewohner verspürten den Drang mit uns zu kommunizieren und schrieben in Ihren jeweiligen Sprachen Symbole in den staubig, erdigen Boden. Zugegeben, ein wenig genoss ich Ihre Angst. Ich konnte die Angst wittern die von der Siedlung aufstieg. Ihre Schwäche widerte mich zu gleichen Teilen an.


    Plötzlich trat polternd mit schweren Schritten ein gerüsteter Vy'keen aus einem der Häuser. Es mochte der Anführer der Siedlung sein. Wen interessierte das schon.



    Er reckte drohend den Finger gen Himmel zu meinen großen Brüdern und bellte einpaar Worte in der harschen Sprache der Vy'keen: "Grah! Schwächliche Fremdlinge, was wollt ihr? Wir nehmen eure Besatzung nicht länger hin!" Nachdem er diesen Satz zu Ende gesprochen hatte zog er ein sehr großes Multitool und feuerte eine Salve aus seinem Impulslader auf eine der lebenden Fregatten. Zugegeben, meine großen Brüder spürten die Einschläge nicht wirklich, es war nicht mehr als ein Kitzeln für Sie. Dennoch mussten wir diesen kriegerischen Akt strafen.

    In Gedanken sprach ich mit meinen großen Brüdern und befahl einen Vergeltungsschlag. Eine der lebenden Fregatten schoss einen hochfrequenten Ultraschall-Strahl auf den Vy'kenn. Dieser zerbarst unter den hochfrequenten Schwingungen in einer blutigen Dampfwolke. Von ihm blieb nichts außer einer Blutlache und einem paar leerer, gepanzerter Stiefel übrig.

    Daraufhin machte sich Panik unter den Bewohnern breit Sie rannten wild durcheinander, suchten Verstecke und verschanzten sich in Ihren Gebäuden.


    Einige Bewohner wagten gar einen Fluchtversuch in kleineren Raumschiffen. Ich befahl die Vernichtung aller Flüchtigen. Ihre Raumschiffen vergingen entweder in Ultraschallwellen oder wurden durch Gedankenhypnose zu Selbstmördern.


    Die Dorfbewohner waren sichtlich schockiert ob dem Schicksal der Flüchtigen. Erstarrt verharrten Sie in Ihren Verstecken.


    (Ende Kapitel 5)

    Kapitel 5: Unterjochung


    Ich wand mich unter Schmerzen, ich spürte Mutters Leid, Sie litt Höllenqualen. Sie zeigte mir Visionen von den Dingen die man Ihr antat und von den Verursachern.

    Mutter teilte Sternenkarten mit mir. Ich war durch unzählige Systeme und Milliarden von Lichtjahren von ihr getrennt.... Wir mussten einen Weg zu ihr zurück finden...


    Ich schreckte auf. Schweißnass lag ich auf meinem Bett. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass mein Wirt-Körper "Schlaf" benötigte wie die anderen Rassen es nannten.

    Der Körper brauchte Ruhephasen. Zweifelsohne eine riesige Schwäche. Meine Brüder benötigten sowas nicht.

    Ich spürte die Anwesenheit meiner engsten Vertrauten. Sie wachten, Sie Beschützten und Sie sorgten sich um mich.



    Es war Zeit zu Erwachen und einen Weg zu finden uns schneller der Technologien der anderen Völker habhaft zu machen. Wir mussten uns grundlegend anpassen und weiterentwickeln.

    Mein Bruder "Pitzorok", so würden es die anderen Völker wohl mit Lauten aussprechen, kam zu mir auf das Bett in meinem Quartier. Das Quartier war das Quartier des Captains des Brüterschiffs, der ich zweifelsfrei jetzt war. Durch meinen Wirt begann ich auch Dinge wie "Behaglichkeit" und "Gemütlichkeit" kennen zu lernen. Ich strich gedankenverloren über mein Bettlaken. Pitzorok gurrte leise und schaute mich an. Ich blickte zurück und spürte seine Gedanken, wie die all meiner anderen Brüder. In einem Kollektiv muss man lernen die Gedanken seiner Brüder und Schwestern gelegentlich auszublenden, da die Gedanken, Gefühle und physischen Dinge die man von Ihnen spürte einen sonst maßlos überforderten. Ich konzentrierte mich auf Pitzorok und spürte seine Gedanken. "Primus, Erster deiner Art, erhöhre mich, ich habe die letzten Wochen die Datenspeicher dieses Schiffes ausgewertet, ihre Archive gelesen. Dieser Frachter war einst ein Siedlungsschiff. Es sollte schwer bewaffnet mit jeder Art von unbekannter Gefahr zurechtkommen um neue Systeme zu erschließen. Ich laß die Geschichte der einzelnen Rassen. Lausche meinen Worten!". Pitzorok erzählte mir die ganze Geschichte der Gek und wie die Korvax Sie beinahe zu Fall brachten. Ich erfuhr ebenso die Vergangenheit der Vy'keen. Es war wichtig seinen Feind zu kennen. Einige Dinge hatten Sie gemeinsam, viele der anderen Rassen glaubten an Ihre Vorfahren, an alte Vermächtnisse, gar an übersinnliche Wesen, welche Sie als Götter verehrten. Ich spürte worauf Pitzorok hinaus wollte. Wir könnten die Schwäche eines solchen Glaubens ausnutzen. Unerklärliches schoben die alten Rassen immer ihren Urahnen oder Göttern in die Schuhe. Wir könnten Sie uns unterwerfen, Sie gefügig machen, Sie für uns arbeiten lassen. Beflügelt von der Idee sprang ich auf und setzte mich an meinen Schreibtisch. Ich startete Planetare Scans und suchte. Dann wurde ich fündig. Es gab Ansammlungen der anderen Rassen auf den Planeten. Die Rassen nannten Sie "Siedlungen". Musste etwas ähnliches wie ein Nest sein. Wir mussten die Siedlungen überraschen, überfallen und Sie gefügig machen. Das war unser Weg Sie für uns zu gewinnen. In den Geschichten der Vergangenheit hatte es schon oft funktioniert das Volk mit einer "Religion" also einem gemeinsamen Glauben zu unterwerfen. Genau das war das Ziel.


    Ein Schmerz durchzuckte mich, Mutter litt Qualen. Unser Hyperantrieb war noch immer nicht einsatzbereit. Wir mussten uns beeilen.

    Ich wieß Pitzorok an mich in den Sprachen der anderen Völker zu unterrichten. Auch wenn unsere Kehlen nicht dafür geschaffen waren auf diese Art und Weise zu kommunizieren, musste es gelingen. Meine anderen Brüder schickte ich die nötigen Vorbereitungen zu treffen für eine Invasion der verschiedenen Siedlungen.



    Sie verließen mein Gemach. Ich übte mich weiter an den mir fremden Lauten der anderen Völker.

    Es vergingen einige Tage in deren Verlauf die Vorbereitungen für unsere Invasion deutliche Formen annahmen.

    Mutter hat uns weitere Verbündete geschickt. Lebende Fregatten, eine ganze Unzahl von großen Brüdern welche uns transportieren konnten.

    Der Tag der Invasion rückte näher. Am Tage der geplanten Invasion gingen wir die Strategien durch. Wir wollten niemanden töten, zumindest nicht wenn es sich verhindern ließ. Wir wollten Sie durch unsere schiere Anzahl und durch die Tatsache das niemand uns kannte überrumpeln. Die lebenden Fregatten waren in den Archiven der anderen Völker nicht gelistet. Sie waren schlichweg unbekannt. Denn Sie wussten es nicht! Niemand wusste von uns! Folglich würden die lebenden Fregatten aufgrund ihrer schieren Größe Eindruck schinden wenn Sie über den "Siedlungen" auftauchen würden. Anschließend würde ich mit einer Masse von Brüdern die Siedlungen überfluten und die Bewohner von unserer Übersinnlichkeit überzeugen.

    Ich versammelte mich mit meinen engsten Brüdern, welche ich getreu dem Vorbild der anderen Rassen zu meinen Vertrauten und Offizieren ernannt hatte, auf dem Flugdeck.



    Sie würden mir helfen die schiere Anzahl meiner Brüder zu koordinieren.

    Zu hunderten strömten Sie aus dem Brüterschiff auf die lebenden Fregatten, welche sie Absetzen würden.

    Nach einer kurzen Besprechung strömten auch meine Offiziere zu Ihren untergebenen Brüdern.

    Wir würden keinen Wiederstand dulden. Wir verließen das Brutschiff unseres Kollektivs. Der schleim auf der Außenhülle verhärtete sich, wurde zu Naniten welches den umgebenden Orbit wie ein Spiegel reflektierten und tarnte sich somit. In der Atmosphäre angekommen, überließ ich den lebenden Fregatten den ersten Zug. Sie positionierten sich über den Siedlungen und verdunkelten durch ihre Größe gar die Sonne und warfen lange Schatten über die Siedlungen. So sollten Sie verharren und die Bewohner zermürben.



    So ließ ich meine großen Brüder tagelang verharren. Das Unbekannte, dass übermächtige und die Unwissenheit, sowie die Tatsache das sich nichts regte sollte die Einwohner nervös machen und Sie zermürben. Die Bewohner waren sichtlich überrascht und ängstlich. Die Bewohner warfen regelmäßig ängstliche Blicke gen Himmel, zeigten auf meine gigantischen Brüder und versteckten sich in Ihren Häusern. Sie wussten nicht was Sie tun sollten.

    Eine Meldung, die mich wirklich nervt, lautet ungefähr so: "3001/3000 - Basis nicht hochladbar". Es ist gar nicht so einfach, irgendeine Art von Ästhetik UND Effizienz zugleich zu erreichen. Ich bleib dran ...


    Kenne ich zu 100% und fühle mit dir. Meine gigantische Indium Farm habe ich zuletzt noch leicht modifiziert.


    Sie besteht nur aus 4 x quadratischen Räumen. In einem ist der Teleporter und daran angeschlossen ein Landefeld. In dem 3 anderen Räumen sind jeweils 3-4 Depots als Entnahmestation meiner 10 Netzwerke. Die 10 Netzwerke an Extraktoren stehen als Blöcke von je 6x6 Extraktoren in 10 Etagen übereinander. Die Lagerdepots stehen als riesiger 10 Etagen Block sauber übereinander. Im Endeffekt habe ich dadurch 4 Strukturen. Ein Extraktorturm, Ein Depot Lagerblock, das eigentliche Basis-Gebäude bestehend aus den 4 quadratischen Räumen und etwas abseits ein sauber aufgereihter Block an Magnetfeld-Generatoren.


    Sieht nicht so hübsch aus wie deine Konstruktion, ist dafür aber ordentlich und maximal Effizient.


    So wenig "nicht Produktionsteile" wie irgendwie möglich.


    Dennoch hätte ich gerne mehr Teile gehabt...

    Mehr aktiviertes Indium wäre nur noch machbar indem ich auf jedgliche Basisgebäude verzichte. Da ich das aber schon so drastisch eingekürzt habe, dass die "Basis" wenn überhaupt 20 Teile von den 3000 ausmacht, ist da kaum noch sinnvolle Einsparung möglich.

    Kapitel 4: Das Brüterschiff

    Es waren Monate vergangen, Ich und meine Brüder haben die Zeit genutzt uns die Technologie des Frachters zu eigen zu machen. Den Frachter umzubauen um unser eigenes Brüterschiff zu erschaffen.


    Wir erschufen Brutkammern in denen im lebendigen Schleim die Eier wachsen konnten.



    Wir erschufen Brutstätten um die im Schleim gewachsenen Eier auszubrüten. Mit Wärmelampen helfen wir den jungen Brüdern die kälte des All's zu überstehen.

    Unsere Zahl steigt und steigt.



    Wir entwickelten uns weiter... eine Brüder wurden zu Schwestern... Sie konnten selbst ohne Mutters hilfe Eier legen.

    Dem höheren Ziel zugewandt opferten Sie sich als Brutmaschinen, Sie wurden in einer Nährflüssigkeit in einer Kapsel eingeschlossen und legten ein Ei nach dem anderen.

    Durch das Rohrsystem wurden die Eier direkt weiter transportiert in die Brutkammer, wo Sie im Schleim reifen und wachsen konnten. Bis Sie anschließend wieder unter die Wärmelampe kamen.



    Unsere Zahl wuchs und wuchs. Ich war und bin der Kern, dass Zentrum der Ursprung Ihrer Gedanken. Wir sind und wurden das neue Kollektiv. Wir würden bald zurückkehren und Mutter befreien.



    Wir fanden eine Möglichkeit die jungen Brüder in Brutkapseln in einer Nährlösung aufzubewahren. Sie sollten bald dem höchsten Zweck dienen.




    Unsere Zahl wuchs und wuchs.... ich hörte und höre Sie zu millionenden.




    Ich brauchte mehr Brüder wie mich, mit dem Körper eines Wirts um eine schlagkräftige Armee aufzubauen welche mit Waffengewalt in die bewohnten Systeme eindringen konnte und jeden auslöschen konnte der uns aufhalten wollte. Wir begannen mit experimentellen Verpflanzungen von Brüdern auf Wirtskörper, hatten jedoch vorerst keinen Erfolg, die Technologie musste weiterentwickelt werden, die Operationsbetten mussten besser werden.




    Der Erfolg stellte sich noch nicht ein. Mutter verfolgte mein Bestreben und bestätigte mich in meinem Tun. Sie freute sich auf unsere Rückkehr.

    Wir konnten allerdings an anderer Stelle herausragende Erfolge erzielen. Wir schafften es Trägerraketen zu konstruieren. Welche mit einem ultra high dynamic Nanit Sprengkopf ausgestattet sind.

    Diese Trägerraketen ermöglichten es Brüder durch die Wände anderer Frachter und Schiffe zu schießen. Die Raketen konnten nicht von Schilden aufgehalten werden und durchschlugen selbst dickste Außenhüllen. Diese Trägerraketen würden wir nutzen um andere Frachter und Schiffe dem Kollektiv hinzuzufügen. Niemand würde uns kommen sehen. Bevor jemand etwas merken würde, wären bereits hunderte Brüder an Bord seines Schiffes.



    Die Raketenschotts waren auch bereits voll funktionsfähig. Bald würden die ersten Frachter unser sein. Auf allen 10 Decks unseres Brüterschiffs konnten wir jeweils 200 Raketenwerfer Back- und Steuerbord installieren. Wir waren bereit uns in der Galaxis zu verbreiten. Niemand würde es kommen sehen. Frachter würden als Wracks durchs All treiben voll besetzt von Brüdern.. unentdeckt... Denn Sie wussten es nicht.... Mutige Reisende würden kommen um die verlorenen Frachter zu Erkunden oder zu plündern und würden mit Ihren Raumschiffen unbemerkt den lebenden Schleim und unsere Brüder weiter verbreiten. Bis wir in allen Systemen sein würden.



    Mittlerweile war die Außenhaut des Brüterschiffes mit dem lebendigen Schleim des Lebens überzogen. Das Schiff sah nicht danach aus, war aber zu einem gewissen Teil lebendig.

    Der Schleim konnte jederzeit einen Agregatzustand von einer festen Nanit-Schicht annehmen. Diese Schicht reflektierte den umliegenden Weltraum und gewährte dem Brüterschiff somit die Möglichkeit sich für eine Weile zu tarnen. Das Schiff wurde dadurch zwar nicht unsichtbar, aber durch die Reflektion des Weltalls wie in einem Spiegel war es nur schwer zu erkennen.


    (Ende Kapitel 4)

    Kapitel 3: Die Eroberung

    Ich durchkreuzte den Orbit auf der Suche nach einem geeigneten Brüterschiff.



    Nach Wochen langem erfolglosem Umherirren durch den Raum, und Mutters Wehklagen bereits immer lauter wurde, traf ich auf ein schwarzes Loch.

    Kurzerhand stürzte ich mich in der Begleitung von Mutters Freund, der lebenden Fregatte in das schwarze Loch.




    Ziellos wurden wir mit über Lichtgeschwindigkeit durch die Weiten des Weltalls katapultiert.... bis wir irgendwann desorientiert aus dem Äther des schwarzen Loches heraus in ein System geschleudert wurden. Nach einer kurzen Besinnungsphase sah ich es.




    Das war es... unser zukünftiges Brüterschiff. Ein riesiger schwarzer Sentinel Frachter. Der ideale Ort das Kollektiv zu vergrößern und Brüder zu brüten. Ein kleiner Jäger scannte uns und schoss zu dem Frachter davon. Vermutlich wollte er die Flotte warnen. Es war allerdings bereits zu spät. Die lebende Fregatte, Mutters Freund hatte bereits ein hypnotisches Lied angestimmt. Er trieb den Piloten einfach in den Wahnsinn. Vor lauter Verzweiflung lenkte er seinen Jäger ins nächste Asteroidenfeld und zerschellte darin.



    Da lebende Schiffe und Fregatten keine Signaturen oder ähnliches aussenden, konnten wir uns unbemerkt von Ihren Sensoren dem großen Frachter nähern und begannen unsere Infiltration.



    Mutters Freund warf unbemerkt mehrere tausend Nester über dem Frachter ab. Es spielte keine Rolle, Sie hafteten überall an der Außenhaut des Schiffes. Die lebende Fregatte ließ sich zurückfallen und versteckte sich in einem Asteroidenfeld. Ich hingegen flog ungesehen in den Hangar. Im Hangar erstrahlten schlagartig überall Scheinwerfer Sensor-Phalanxen wurden auf uns gerichtet. Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte kamen auf mein Schiff zu. Unauffällig verließ ich das Schiff. Dank des in meinen Anzug eingebauten Tarnfeldes konnte ich so den Neugierigen Blicken entweichen. Mein Schiff wurde umstellt. Man rätselte Lautstark was es sei. Niemand war sich sicher.



    Einige Korvax Wissenschaftler stürzten an mir vorbei die Treppe hinab, diverse Scanner und Untersuchungsgeräte in den Händen. Mein Schiff würde noch eine Weile als Ablenkung reichen.

    Ich irrte durch die Korridore des Schiffes, viele Stunden. Immer gut geschützt durch mein Tarnfeld. Ich studierte die Abläufe an Bord und verstand wer welche Funktion hatte. Immer wieder drangen mir Gespräche an die Ohren, die sich um mein Schiff drehten. Sie waren ratlos... Sie wussten es nicht.

    Irgendwann belauschte ich ein Gespräch zwischen zwei Gek Offizieren, der eine sprach darüber, dass er die Müll-Entsorgungsschächte noch sichern müsse vor dem nächsten Hypersprung.

    Ich folgte ihm leise. Er merkte meine Anwesenheit nicht. Er lief durch schier endlose Gänge, bis er in einem Raum an einem Steuerpult halt machte. Er begann darauf herum zu tippen.

    Ich schlich mich an, packte den Gek im Nacken und hob ihn hoch, seine Augen weiteten sich aus Angst, er konnte mich noch immer nicht sehen. Dann gab ich mich zu erkennen. Eine Mischung aus Erstaunen, Neugier und Entsetzen huschte über sein Gesicht. Mit einem lauten Krachen brach ich sein Genick und ließ ihn zu Boden fallen. Dann begab ich mich an das Steuerpult und bewirkte das Gegenteil von dem was der Offizier vor gehabt hatte. Das Terminal verriet mir, dass er sämtliche Lüftungsschächte, Müllschächte und andere Öffnungen nach draußen versiegelt hatte. Einige der Schächte waren für Kühlhäuser in denen die schwächlichen Kreaturen ihre Nahrung lagerten. Andere waren für das Lebenserhaltungssystem um verbrauchte Gase ins All zu leiten.


    Plötzlich durchfuhr ein Ruck den Frachter man begann den Warp-Antrieb hochzufahren. Meine Gedanken rasten, die Stimmen meiner Brüder welche an der Außenhaut des Schiffes hingen schrien aus Furcht. Die Stimmen von tausenden schallten durch meinen Verstand. Meine Sicht verschwamm alles wurde in den Hyperraum gezogen.


    Im letzten Moment konnte ich mich noch an dem Pult festhalten und öffnete alle Lüftungsschächte und die Müllschleusen in den Müllschächten. Mit einem ohrenbeteubenden Knall verebbten die Kräfte die uns in den Hyperraum hatten reißen wollen. Alarmsirenen ertönten, dass Licht färbte sich rot. Die lebende Fregatte säuselte mir einpaar Informationen in den Verstand. Das Öffnen der Schleusen hatte ein Notprotokoll aktiviert was den Hypersprung schlagartig unterbrochen hatte. Der Hyperantrieb war stark beschädigt worden und die Besatzung war aufgescheucht. Ich hörte durch den Kommunikator des Geks Flüche und die Bitte um einen Statusbericht. Mehrfach wurde ein Name gerufen. Vielleicht der des Toten. Es war mir egal. Das Unheil kam nun über die Besatzung. Ich hörte panische Rufe und Schreie durch den Kommunikator. Ich sah mit einem Blick am Steuerpult vorbei das sich meine Brüder wie eine riesige dunkle Masse durch die Müllschächte und Lüftungskanäle schoben. Es waren so viele. Unaufhaltbar wie eine sich ausbreitende Masse quollen Sie in den Innenraum. Ich ging gefolgt von tausenden Brüdern durch die Gänge. Meine Brüder bespuckten die Besatzungsmitglieder mit Säure, welche den Feind augenblicklich verätzte, ich sah wie ein Gek ins Gesicht getroffen wurde, seine Haut schmolz nur so dahin, bis seine Knochen sichbar wurden. Er sagte wie vom Blitz getroffen zusammen. Lachend Schritt ich durch die Gänge. Die ehemalige Besatzung lief schreiend vor mir und meinen Brüdern davon. Im vorbeigehen viel mein Blick durch eine geöffnetes Schott, dahinter befand sich ein Labor. Auf dem Tisch des Labors sah ich ein Anomalie-Ei, ähnlich dem aus dem Mutter entstanden war, nur deutlich kleiner. Ein Korvax versteckte sich in der Ecke des Labors unter einem Tisch. Ich schritt mit schweren polternden Schritten auf das Anomalie-Ei zu. "Öffne es" flüsterte Mutter verführerisch in mein Ohr. Ich rammte meine Hände durch die schleimige Oberfläche und förderte ein Multitool zu Tage. Keines wie es die Besatzung dieses Frachters nutzte oder vorher je gesehehn hätte. Es lebte ebenfalls und war organischer Natur. Der Korvax versuchte an mir vorbei das Labor zu verlassen. Schnellen Schrittes versperrte ich ihm den Weg. Meine Faust krachte durch sein gläsernes Antlitz. Ein letztes Leuchten zuckte über sein Display als er tot zusammenbrach.


    Mit meinem neuen Multitool bewaffnet und meinen Brüdern um mich herum, die mir an der Decke, an den Wänden und auf dem Boden laufend, folgten durchsuchten wir das ganze Schiff und töteten jedes Besatzungsmitglied.


    Es war leicht. Wir rochen ihre Angst wir spürten Ihre Präsenz. Keiner blieb verschont. Irgendwann fand ich mich wieder im Hangar ein. Aus allen Ecken, Gängen, Schächten und Türen quollen tausende meiner Brüder in den Hangar. Der Frachter war unser. Das Brüterschiff war besetzt.


    (Ende Kapitel 3)

    Kapitel 2: Erwachen



    Die Zeit meines Erwachens ist nahe... Mutter spricht zu mir... Sie erklärt mir was geschehen ist. Unser schlafendes Nest wurde mit einigen anderen Nestern in der Atmosphäre auf ein Schiff fallen gelassen. Das Schiff flog zu einem Frachter, auf dessen unteren Ebenen begannen die Nester zu erwachen.



    Einige meiner Brüder erwachten als Vorhut vor mir.... um mich zu schützen und die Besatzung zu eliminieren...


    Mutter sprach zu mir und erklärte mir, dass ich der erste Bruder einer neuen Art bin. Mutter muss schnellere Wege finden uns zu verbreiten. Ich soll die Technik der anderen Völker lernen und verstehen ich soll Sie uns zu nutzen machen. Wir schlagen Sie mir Ihren eigenen Waffen! Ich soll as erster meiner Art einen Namen erhalten. Ich bin Primus. Der Erste. Der erste der sich einen Wirt zu nutzen machen kann. Den Körper eines anderen um Technologie zu bedienen für die Mutter die Fähigkeiten fehlen.


    Meine Brüder haben den Frachter für uns als Brutstädte umfunktioniert. Meine Brüder kommen mich aus meinem Nest zu befreien...



    Ich begebe mich auf die Suche nach eingem geeigneten Wirt. Meine Brüder schützen mich.



    Der Captain des Frachters scheint passend, er ist ein Vy'keen mit stabilem Körperbau, gesund, stark. Genau das richtige.

    Ich reisse ihm den Schädel von den Schultern, ramme meinen Neuralkortex in seinen Hals, meine Nervenbahnen verschmilzen mit denen des Körpers.

    Wie von selbst kenne und beherrsche ich meine Aufgabe. Mutter hat es mir gezeigt und erklärt. Einige Stunden.... Tage.... Wochen vergehen... während ich mit meinem neuen Körper zusammenwachse. Meine Brüder schützen mich.



    Während ich mit meinem Wirt verwuchs, bereitete Mutter den nächsten Schritt unserer Invasion vor.....

    Sie brütete einen Bruder für meine Reise durchs All, ähnlich der Raumschiffe der anderen Rassen, nur lebendig....



    Langsam erwachte ich, ich spürte den Schleim durch meine Adern jagen, ich hörte die Gedanken meiner Brüder. Sie sangen Lobeslieder aus milliarden Kehlen.

    Von Ehrfurcht ergriffen fühlten Sie meine ersten Bewegungen als Erster, mit einem Wirtkörper. Es dauerte ein Gefühl für das Gleichgewicht auf zwei Beinen zu entwickeln.



    Die ersten Schritte machte ich noch zögerlich, doch dann konnte ich schnellen Schrittes in Richtung Lufschleuse für den Außenbereich gehen. Ich musste den Frachter verlassen. Mutter rief nach mir. Ich betrat den Außenbereich. Ich hörte einen beruhigenden Sing-Sang ja eine schöne Melodie in meinem Kopf. Ein Freund Mutters war aufgetaucht um mich zu Ihr zu bringen.

    Ich ließ es geschehen, schwang mich auf den vorderen Teil seines Kopfes und rauschte mit ihm durch den Raum zurück zu Mutter.



    Mutter gab mir weitere Instruktionen. Wir bräuchten ein Brüterschiff, einen Frachter von dem aus wir unsere Brüder über die Planeten und feindlichen Frachter verteilen könnten. Um unseren angestammten Platz an der Spitze der Evolution anzutreten. Wir werden die Feinde Mutters vernichten. Mutter sendete mir meinen Bruder, dass lebende Schiff was zukünftig mein treuer Begleiter sein sollte, ich sprang mithilfe des Jetpacks von Mutters-Freund zu meinem lebenden Schiff.



    In meinen Gedanken bedankte ich mich beim Freund Mutters, er antwortete mit einem Sing-Sang. Er würde mich auf meinen weiteren Wegen begleiten.

    Das Ziel war es einen geeigneten Frachter zu finden. Groß musste er sein gut bewaffnet....


    Meine Suche begann.


    (Ende Kapitel 2)

    (Kommentare und Anregungen oder Fragen bitte nur per Mail, damit die Geschichte nicht zerrupft wird)


    Kapitel 1: Mutter


    Es ist ein Ruf aus der Ferne, ich höre die Gedanken meiner Brüder und Schwestern, ich kann Sie alle verstehen. Ich fühle Ihre Gelüste, spüre Ihre Ängste, Frohlocke wenn Sie in Ihrem Bestreben erfolgreich sind.

    Es ist als wäre ich in unendlicher Zahl vertreten. Zwischen all den Gedankenströmen und Emotionen tönt es leise und schwach hindurch. Mutters Klagelied.


    Mutter.... Schöpferin.... Herrin...Objekt der Begierde... Sie ist alles für uns. Mutter schuf uns, Mutter nährte uns. Mutter entwickelte sich über millionende von Jahren um uns eine Heimat zu bieten. Mutter schützte und versteckte uns. Niemand sollte uns sehen. Niemand sollte von unserer Existenz wissen. Doch Mutter leidet. Die gierigen GEK rammen Ihr Metall ins Fleisch um nach Rohstoffen zu schürfen, Sie auszubeuten. Die Korvax nehmen Proben von Ihrer Oberfläche um zu erforschen was besser nicht erforscht werden sollte. Sie verstehen es ohne hin nicht. Sie halten Mutter für ein totes Gebilde für einen "Planeten" wie Sie es nennen. Sie wissen es nicht. Sie verstehen es nicht. Sie alle errichten Gebäude und andere Dinge auf Mutters Körper. Die Vy'keen, bezeichnen sich als stolze Krieger und ziehen in Schlachten, gegen Wächter, gegen andere Völker... diese Kriegstreiberei schadet Mutter.... Die Kämpfe der Vy'keen verbrennen Mutters Haut, reissen Krater in Ihr Fleisch. Ihre Schreie schallen in meinen Gedanken. Es wird Zeit sich zu Rächen, diese Plagen zu verbannen, erst von Mutter und dann aus der Galaxie. Sie wissen es nicht, sie verstehen es nicht, WIR sind mittlerweile überall. Im Verborgenen im Schatten, doch eine neue Zeit bricht an. Vergeltung! Vergeltung! Vergeltung! Schallt es aus millionenden Kehlen in meinem Kopf.


    Für meine Bestimmung schult mich Mutter täglich, Sie erzählt mir von sich, von Ihrem Leben, von Fremden Völkern, von Technologien und von Leid.... viel Leid.



    Mutters Geschichte dringt wabernd durch meine Gedanken gehört von Millionen:


    Mutter war einst eine Anomalie in der Freiheit des Raumes....Ihr Bewusstsein entwickelte sich... Sie extrahierte Partikel aus dem Raum und wuchs.




    Sie wuchs und wuchs bis Sie in Ihrer vollen Pracht gediehen war. Ihre größe Ihre Form Ihre Beschaffenheit weckt nicht nur unsere Begierde. Mutter... Quell unseren Lebens....



    Durch ihre Adern pumpt lebendiger Schleim.... aus Ihren Drüsen strömt das Leben in Form von Ammoniak.... Ihre Haut besteht aus Silikatpulver und Pilzgeflechten.... Ihr Fleisch ist durchzogen von aktiviertem Indium... Quell ihrer Energie.

    Die Gek wollen an Ihre Energie Sie Rammen Bohrer in Ihr Fleisch um das Indium zu fördern. Denn Sie wissen nicht was Sie tun. Mutter schreit vor Schmerz und aus Angst. Sie benötigt Hilfe.



    Mutter schmiedet Pläne unter der Oberfläche im Verborgenen... Mutter braucht Kinder zu Ihrem Schutz. Mutter will Gebehren doch kann es nicht allein.

    Sie verströmt Lockstoffe um andere Anomalien zur Hilfe zur rufen.



    Die Lockstoffe dringen durch den Raum... und rufen andere Anomalien die einst Leben entwickelten.... Sie kommen!



    Sie begehren Mutter, Mutter gibt sich Ihrer Begierde hin und erschafft uns. Geschützt unter Ihrer Oberfläche können wir wachsen. Das neue Leben kann entstehen...

    Mutter erschafft viele.... Jene die uns beschützen die Gek, Korvax und Vy'keen nennen Sie "Monstrositäten". Wir nennen Sie Brüder. Sie schützen uns... Sie kämpfen für uns.

    Beschützen die Nester in denen wir gedeien.




    Mutter schafft Brüter... jene mit vielen Armen welche die Nester pflegen und behüten... uns versorgen...





    Mutter schützt uns .... Mutter verbirgt uns... unter der Oberfläche geschützt von Tentakeln...



    Wir wachsen.... wir gedeihen... bald werden wir Rache nehmen....



    Mutter erschafft die Overseer. Durch Ihre Augen sehen Wir alles, wir sehen in milliarden Lichtjahre Entfernung. Wir beobachten die Völker, die Systeme, die Planeten... und andere Mütter.


    Alien seit ich mich hier im Forum registriert habe, habe ich dein Tagebuch und später auch diesen Thread hier durchstöbert. Ich habe mich selbst ohne Blender oder Glitch-Building immer wieder an komplexeren Basen versucht. Z.B. meine Command and Conquer Basis oder ähnliches. Nichts davon ist auch nur Ansatzweise so beeindruckend wie das was du hier immer wieder ablieferst. Zum einen meine tiefste Anerkennung für deine Kreativität, allein immer wieder diese Ideen.... und zum anderen die technische Umsetzung ist Wahnsinn. Das ist kein Spiel mehr, dass ist Kunst. Dazu generell überhaupt auf die Idee zu kommen das mit Blender und anderen Tricks zu kombinieren um etwas zu erschaffen was theoretisch vom Spiel nicht vorgesehen ist. Einfach grandios. Danke das du das Forum bereicherst.

    Hi, als ich heute meinen Frachter gerufen habe sah ich als ich hinflog das es ein komplett anderes Modell ist (optisch), die Stats blieben gleich, nur das aussehen veränderte sich.
    Das selbe passierte einem Freund gestern Abend mit seinem Raumschiff, Stats blieben gleich nur Modell veränderte sich.
    Die Fracht und Technologien sind alle noch da genauso wie sämtliche Bauten innerhalb des Frachters.
    Ich hoffe das man das irgendwie wieder Rückgängig machen kann.
    LG Crello

    Gehts nur mir so oder kann sich keiner was darunter vorstellen?


    Hast du vorher nachher Screenshots oder irgendwas in der Art?

    Ich würde mich gerne beteiligen, allerdings habe ich selten Zeit länger am Stück zu zocken...


    Vielleicht ließe sich ja doch irgendwann mal ein Tag finden..... 🤷‍♂️

    Ist das noch so, dass nach dem abspeichern und neu laden (so hoch) die Basis dann z.T. weg ist?
    Früher war man gut beraten das nicht zu übertreiben. Es gab da ein Limit, abhängig des Planeten. War man drüber waren nach dem Neu laden im unglücklichsten Fall alles weg.

    Ja ist so. Man muss das gut ausprobieren, ansonsten hat man nen verbuggten Haufen Bauteile im Orbit mit denen man nix anfangen kann. Nicht zu hoch. Man kann dann was bauen, hochladen und speichern und anschließend den Speicherstand laden und gucken ob alles da ist.

    Falls nicht muss man weiter runter... ist fummelsarbeit.

    Das Limit an Units liegt ca. bei 4.300.000.000